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Tennis: Erstes Hitzeopfer bei den US Open

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Tennis - US Open  

Erstes Hitzeopfer in Flushing Meadows

01.09.2010, 18:53 Uhr | dpa, dpa

Tennis: Erstes Hitzeopfer bei den US Open. Der Ohnmacht nahe: Victoria Azarenka wird nach ihrem Zusammenbruch versorgt. (Foto: dpa)

Der Ohnmacht nahe: Victoria Azarenka wird nach ihrem Zusammenbruch versorgt. (Foto: dpa)

Bei den US Open in New York hat die große Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 42,7 Grad Celsius auf dem Court ihr erstes Opfer gefordert: Die Weltranglisten-Elfte Victoria Azarenka (Weißrussland) musste nach einem Schwächeanfall völlig entkräftet und der Ohnmacht nahe mit dem Rollstuhl vom Grandstand gebracht werden. (Zum Durchklicken: Victoria Azarenkas Hitze-Kollaps bei den US-Open)

Die 21-Jährige hatte in ihrem Zweitrundenmatch gegen Gisela Dulko (Argentinien) 1:5 zurückgelegen, als sie zusammenklappte und medizinisch betreut werden musste. Zunächst wurde vermutetet, dass die Tennisspielerin einen Hitzeschlag erlitten habe. Asarenka teilte später jedoch mit, bei einem Sprint während des Aufwärmens vor dem Match gestürzt zu sein. Dabei schlug sie sich mit dem Arm an den Kopf. Im Krankenhaus wurde nun eine leichte Gehirnerschütterung festgestellt.

Bereits an den ersten beiden Tagen hatten die klimatischen Bedingungen in Flushing Meadows den Spielern zu schaffen gemacht. "Es war sehr heiß, einfach nur sehr heiß. Da muss man geduldig bleiben und auf Schatten warten", sagte der Weltranglistendritte Novak Djokovic. Fast alle Profis kühlen sich seit Turnierbeginn in den Wechselpausen den Nacken mit eisgekühlten Handtüchern.

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Petkovic trotzt Hitze und Petrowa

Fed-Cup-Spielerin Andrea Petkovic konnte den hohen Temperaturen bei ihrem Auftaktspiel dagegen trotzen und sorgte für eine Überraschung. Die 22 Jährige besiegte die Weltranglisten-16. Nadja Petrowa (Russland) nach einem nervenaufreibenden Match in 2:33 Stunden mit 6:2, 4:6, 7:6 (7:4). Gegnerin von Petkovic in der zweiten Runde ist Bethanie Mattek-Sands (USA), die in der Weltrangliste 28 Ränge hinter der deutschen Meisterin platziert ist. Petkovic war in ihrer bisherigen Karriere noch nie über die zweite Runde eines Grand-Slam-Turniers hinausgekommen. Nach dem zweiten Tag von Flushing Meadows hatten sechs Deutsche die zweite Runde erreicht, acht DTB-Starter waren gleich zum Auftakt gescheitert. (Zum Durchklicken: Andrea Petkovic - die große Hoffnung des deutschen Damen-Tennis)

Keine "Extreme Heat Policy"

Während es in New York vergleichweise wenige Hitze-Regeln gibt, existiert bei den Australian Open in Melbourne seit 1998 eine sogenannte "Extreme Heat Policy". Wenn sie bei Temperaturen über 35 Grad Celsius in Kraft trifft, dürfen unter anderem keine neuen Matches mehr begonnen werden. Zudem werden die Pausen während eines Spiels verlängert. Der Turnier-Referee hat in Absprache mit den Profis und den Medizinern das Recht, alle Partien abzubrechen, wenn er der Meinung ist, es sei für die Profis zu gefährlich.

In Australien werden die Spieler zudem in einer Broschüre und mit Tafeln in der Umkleidekabine darauf hingewiesen, wie sie sich bei den extremen Bedingungen zu verhalten haben. Darin wird unter anderem empfohlen, sich vor und nach dem Match zu wiegen und den Gewichtsverlust auszugleichen. Die dortigen Turnierorganisatoren empfehlen den Spielern, bereits vor den Matches ihre Körpertemperatur abzusenken. Im Kabinenbereich stehen Badewannen mit zehn Grad kaltem Wasser bereit. Wissenschaftliche Untersuchungen hatten ergeben, dass ein Sportler bei großer Hitze länger durchhält, wenn er "unterkühlt" in ein Match geht.

Behandlungen sind erlaubt

Bei den US Open existiert lediglich eine abgespeckte Form dieser "Heat Policy", die ab 30,1 Grad Celsius greift. Unter anderem ist schriftlich verankert, dass es zwischen dem zweiten und dritten Satz eine zehnminütige Unterbrechung gibt, wenn die Spieler dies wollen. Auch Behandlungen nach hitzebedingtem Unwohlsein sind auf dem Court erlaubt.

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