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US Open: Kohlschreiber siegt und ist von Federer begeistert

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Kohlschreiber siegt, Beck gegen Federer chancenlos

02.09.2010, 08:53 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

US Open: Kohlschreiber siegt und ist von Federer begeistert. Philipp Kohlschreiber ist auch ohne Trainer bei den US Open stark. (Foto: imago)

Philipp Kohlschreiber ist auch ohne Trainer bei den US Open stark. (Foto: imago)

Die erste Runde bei den US Open ist geschafft, die Trainersuche geht für Philipp Kohlschreiber indes weiter. Nach einem 6:2, 4:6, 6:2, 6:4-Auftaktsieg gegen Tobias Kamke steht Deutschlands bester Tennisspieler in New York in der zweite Runde. Andreas Beck dagegen hat die Sensation klar verpasst. Der Außenseiter unterlag in seinem Zweitrunden-Match Superstar Roger Federer nach 100 Minuten glatt mit 3:6, 4:6, 3:6. Bei seinem ersten Auftritt im riesigen Arthur-Ashe-Stadium begann Beck nervös, wehrte sich dann aber lange tapfer und hatte letztlich gegen den fünfmaligen US-Open-Champion aus der Schweiz trotzdem keine Chance.

Auch für die deutschen Damen lief es wenig erfreulich. Sabine Lisicki und Julia Görges konnten ihre Außenseiterchancen im letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres nicht nutzen und schied in der zweiten Runde aus. Die 20-jährige Lisicki musste sich bei ihrem ersten Auftritt im größten Tennis-Stadion der Welt der diesjährigen Wimbledon-Finalistin Wera Swonarewa aus Russland mit 1:6, 6:7 (5:7) beugen. Nur einen Steinwurf vom 23.771 Zuschauer fassenden Arthur-Ashe-Stadium entfernt verlor zeitgleich auf dem kleinen Court vier Görges mit 4:6, 5:7 gegen die Belgierin Yanina Wickmayer, US-Open-Halbfinalistin des letzten Jahres . Damit haben nur noch fünf von 16 gestarteten deutschen Tennisprofis die Chance, in die dritte Runde einzuziehen.

Roddick bereits raus

Auch für Fan-Liebling Andy Roddick ist das Turnier dagegen bereits beendet. Der amerikanische US Open-Champion von 2003 verlor überraschend sein Zweitrunden-Duell gegen Janko Tipsarevic aus Serbien mit 6:3, 5:7, 3:6, 6:7 (4:7). Für den Texaner war es die erste Zweitrunden-Niederlage seiner Karriere in Flushing Meadows. Zuvor war mit Tomas Berdych auch der diesjährige Wimbledon-Finalist gescheitert. Der Tscheche unterlag dem Franzosen Michael Llondra mit 6:7 (3:7), 4:6, 4:6.

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Ausgeschieden sind auch die Sieger des Wimbledon-Doppels, Philipp Petzschner und Jürgen Melzer. Petzschner scheiterte mit seinem österreichischen Partner an dem Doppel aus Südafrika und Rumänien, Kevin Anderson und Victor Hanescu, mit 6:4, 3:6, 6:7 (1:7). Bei den Damen spazierte unterdessen Titelverteidigerin Kim Clijsters in Runde drei. Die Belgierin besiegte den australischen Teenager Sally Peers mit 6:2, 6:1 und gewann somit ihr 16. US Open- Einzel in Folge. Auch die topgesetzte Caroline Wozniacki ist im Eiltempo in die dritte Runde eingezogen und darf weiter vom Sturm auf den Tennis-Thron träumen. Die 20-jährige Dänin benötigte für das 6:0, 6:0 gegen die völlig überforderte Taiwanesin Kai-Chen Chang nur 47 Minuten. Nächste Gegnerin von Vorjahresfinalistin Wozniacki ist deren Landsfrau Yung-Jan Chan.

Kohlschreibers Schulter hemmt noch ein wenig

Kohlschreiber konnte bei seinem Comeback gegen Kamke nach knapp einwöchiger Pause wegen einer Entzündung in der rechten Schulter nicht überzeugen, musste aber auch nie um den Einzug in die zweite Runde bangen. "Ich habe sicher nicht geglänzt, aber es war einfach nur wichtig, durchzukommen. Ich muss mich auf jeden Fall steigern."

Vom Training mit Roger Federer begeistert

Kohlschreiber spielt jetzt gegen Gilles Simon aus Frankreich. Vielleicht zeigt er im Duell mit der Nummer 42 der Weltrangliste ja einen spektakulären Schlag rückwärts durch die Beine. Diese Showeinlage hatte Kohlschreiber Anfang August mehrfach ausprobiert, als Roger Federer ihn für ein gemeinsames Training zehn Tage nach Zürich eingeladen hatte. Der Schweizer Weltranglisten-Zweite beherrscht diese artistische Variante nahezu perfekt und zeigte dies bereits in seinem Erstrunden-Match gegen den Argentinier Brian Dabul.

"Ich hab's auch mal mit dem Ball durch die Beine probiert, aber der ist nicht so mit Schmackes wie bei ihm ins andere Feld gekommen", so Kohlschreiber, der auf der Pressekonferenz sieben Minuten lang von seinem Training mit Federer und dessen Coach Paul Annacone schwärmte. "Für mich war's einfach die beste Einheit, die man haben kann. Mit ihm zu reden und das Niveau des Trainings, der Druck, den er sofort aufbaut, waren hervorragend für mich." Nach seinen positiven Erfahrungen hofft Kohlschreiber, dass ihn der Superstar noch einmal einlädt. "Wenn er hier gewinnt, steigen vielleicht meine Chancen, erneut mit ihm zu trainieren."

Neuer Coach gesucht

In Sachen Trainersuche ist er ebenfalls einen Schritt vorangekommen. "Es gibt einiges Neues, das ich aber noch für mich behalten werde", sagte Kohlschreiber und lächelte verschmitzt. Er habe bereits Gespräche mit einigen Kandidaten geführt und werde auch in Flushing Meadows "schon noch mit zwei, drei Leuten sprechen". Auf keinen Fall werde der ehemalige Trainer von Andre Agassi, Brad Gilbert, sein Trainer, dessen Name kürzlich im Zusammenhang mit ihm erwähnt wurde. "Der liegt nicht im Erschwinglichen für mich". Ein deutscher Trainer käme ebenfalls nicht infrage.

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