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Andrea Petkovic steht bei den US Open im Achtelfinale

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Petkovic zieht bei den US-Open ins Achtelfinale ein

04.09.2010, 19:48 Uhr | sid, t-online.de, dpa, dpa, sid, t-online.de

Andrea Petkovic steht bei den US Open im Achtelfinale. Andrea Petkovic steht erstmals im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. (Foto: imago)

Andrea Petkovic steht erstmals im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers. (Foto: imago)

Andrea Petkovic hat kampflos das Achtelfinale der US Open in New York erreicht und darf schon jetzt den größten Erfolg ihrer Karriere feiern. Die 22-jährige Darmstädterin profitierte von der verletzungsbedingten Absage ihrer Gegnerin Peng Shuai. Die Chinesin musste das Drittrundenspiel kurzfristig wegen einer Verletzung am rechten Ellbogen absagen.

"Ich habe gemischte Gefühle. Ich hätte lieber gespielt und wäre dann stolz auf meine Leistung gewesen. Jetzt stellt sich nicht so die Euphorie ein", sagte Petkovic, die im Umkleideraum vom Verzicht Shuais erfuhr: "Ich bin dann zu ihr hin und habe gesagt, dass es mir leid tut." Nächste Gegnerin ist Wera Swonarewa. Die russische Wimbledon-Finalistin und Achte der Weltrangliste setzte sich mit 6:2, 7:6 (7:2) gegen Alexandra Dulghero aus Rumänien durch. (Foto-Show: Andrea Petkovic in Aktion).

Damit ist die Weltranglisten-38. die erste Deutsche seit Sabine Lisicki im Jahr 2009, die wieder im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers steht. Die Berlinerin war vor gut einem Jahr an der Church Road im Viertelfinale in drei Sätzen an Dinara Safina (Russland) gescheitert. Petkovic hatte als einzige der 16 gestarteten DTB-Profis die dritte Runde der US Open erreicht.

100.000 Dollar Siegprämie

Nach einer schwierigen Phase kommt der Erfolg von New York Petkovic, die bereits eine Siegprämie von 100.000 Dollar sicher hat, gerade recht. Bei den French Open im Mai hatte die Politik-Studentin in der Zweitrunden-Partie gegen Titelverteidigerin Swetlana Kusnezowa vier Matchbälle vergeben. Was folgte waren heftige Selbstzweifel. "Ich musste mir danach viel anhören von den vermeintlichen Tennisexperten. Dass ich mental zu schwach bin zum Beispiel", berichtete Petkovic, die zuletzt einige bittere Niederlagen kassiert hatte.

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Petkovic zeigt Nervenstärke

Doch im Big Apple löste sich die Blockade: Zunächst besiegte sie in der ersten Runde die French-Open-Viertelfinalistin Nadja Petrowa (Russland/Nr. 17) in drei Sätzen, dann legte sie gegen die US-Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands ihre Reifeprüfung ab. Beim Stand von 4:5 im entscheidenden dritten Satz wehrte Petkovic gleich drei Matchbälle ab - und feierte den Sieg mit einem Post-Punk-Tanz auf dem Court.

Jankovic scheitert in Runde drei

Die an Position vier gesetzte Jelena Jankovic ist indes als erste Topspielerin ausgeschieden. Die 25-jährige Serbin musste sich überraschend der Estin Kaia Kanepi mit 2:6, 6:7 (1:7) geschlagen geben und verpasste überraschend das Achtelfinale. In der Runde der letzten 16 trifft Kanepi auf die Siegerin der Partie zwischen der letztjährigen US-Open-Halbfinalistin Yanina Wickmayer (Belgien/Nr. 15) und der Schweizerin Patty Schnyder.

Söderling lässt de Bakker keine Chance

Keine Blöße gaben sich die topgesetzte Dänin Caroline Wozniacki (6:1, 6:0 gegen Yung-Jan Chan/Taipeh) und die frühere Nummer eins Maria Scharapowa aus Russland (6:0, 6:0 gegen Beatrice Capra/USA). Auch French-Open-Finalist Robin Söderling steht erwartungsgemäß im Achtelfinale. Der Schwede hatte beim 6:2, 6:3, 6:3 im Drittrundenmatch gegen Thiemo de Bakker (Niederlande) kaum Probleme. Nächster Gegner des an fünf gesetzten Söderling ist Albert Montanes. Der Spanier profitierte beim Stand von 6:2, 2:1 von der verletzungsbedingten Aufgabe des Japaners Kei Nishikori.

Favoritensiege bei den Herren

Auch Topfavorit Roger Federer ist weiterhin nicht zu stoppen. Der Weltrangliste-Zweite und fünfmalige Champion aus der Schweiz kam zu seinem dritten deutlichen Dreisatz-Sieg. Federer setzte sich in nur 99 Minuten 6:4, 6:3, 6:3 gegen Paul-Henri Mathieu aus Frankreich durch. Novak Djokovic, Weltranglisten-Dritter aus Serbien, hatte mit dem Amerikaner James Blake keine Mühe und siegte 6:1, 7:6 (7:4), 6:3.


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