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US Open: Roger Federer fliegt gegen Novak Djokovic raus

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Djokovic verhindert Traumfinale

12.09.2010, 02:48 Uhr | dpa, dpa

US Open: Roger Federer fliegt gegen Novak Djokovic raus. Roger Federer scheidet bei den US Open gegen Rafael Nadal im Halbfinale aus. (Foto: dpa)

Roger Federer scheidet bei den US Open gegen Rafael Nadal im Halbfinale aus. (Foto: dpa)

Das langersehnte Traumfinale bei den US Open ist geplatzt. Novak Djokovic avancierte im Arthur Ashe-Stadium von New York zum Spaßverderber. Der Serbe verhinderte nach 3:43 Stunden durch seinen 5:7, 6:1, 5:7, 6:2, 7:5-Sieg in einem hochklassigen und absolut ausgeglichenen Halbfinal-Spektakel gegen Roger Federer den großen Endspiel-Showdown des Schweizers mit Rafael Nadal.

Der spanische Weltranglisten-Erste hatte zuvor auch sein sechstes Match beim mit 22,6 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Highlight gegen den Russen Michail Juschni mühelos mit 6:2, 6:3, 6:4 gewonnen und somit erstmals das Endspiel von Flushing Meadows erreicht. "Das war eines dieser Matches, das Du nie vergisst", meinte ein völlig ausgelaugter Djokovic nach dem Fünf-Satz-Krimi. "Ich hatte meine Chancen, konnte sie aber nicht nutzen. Diese Niederlage schmerzt, aber sie tut nicht so sehr weh, wie ein verlorenes Finale", betonte Federer, der beim Stand von 5:4 im fünften Satz zwei Matchbälle vergab.

Federer erstmals seit 2003 nicht im Finale

Mit seiner sechsten Niederlage im 16. Duell gegen Djokovic endete Federers sechsjährige Vorherrschaft in Flushing Meadows. Seit 2004 hatte er jedes Jahr das Finale erreicht und nur 2009 verloren. Djokovic hingegen steht zum zweiten Mal nach 2007 im Endspiel. Als er seinen zweiten Matchball nutzte, stand der 23-Jährige zunächst ungläubig auf dem Platz, konnte seinen Sieg kaum fassen.

"Beim Matchball habe ich die Augen zugemacht und die Vorhand so hart wie möglich geschlagen. Wenn's nicht geklappt hätte, wäre es halt eine weitere Niederlage gegen ihn gewesen", meinte er. Djokovic bleiben bis zum Finale gegen Nadal nur knapp 21 Stunden zur Regeneration. Der Branchenprimus aus Spanien ist wie bei den French Open in Paris ohne Satzverlust ins Finale vorgestoßen und gilt hier als Favorit.

Nadal kann Geschichte schreiben

"Ein Traum ist wahr geworden. Ich habe so hart auf dieses Ziel hingearbeitet", freute sich Nadal. Der Linkshänder hat 14 der 21 Begegnungen gegen Djokovic gewonnen - unter anderem auch das Olympiafinale 2008 in Peking. Er hat nun die große Chance, mit einem Triumph als siebter Spieler der Tennis-Geschichte seine Grand-Slam-Sammlung zu komplettieren und im elften Finale seinen neunten Titel zu gewinnen.

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