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Davis Cup: Deutschland feiert Nicht-Abstieg

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Deutschland schafft den Klassenerhalt

18.09.2010, 18:05 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Davis Cup: Deutschland feiert Nicht-Abstieg. Kollektiver Jubel im deutschen Davis-Cup-Team. (Foto: Reuters)

Kollektiver Jubel im deutschen Davis-Cup-Team. (Foto: Reuters)

Erleichterung im deutschen Tennis: Das Davis-Cup-Team hat den Abstieg vermieden und gehört weiter zur Weltgruppe der besten 16 Tennis-Nationen. Im Relegationsspiel gegen Südafrika sorgten Andreas Beck und Christopher Kas mit ihrem Sieg im Doppel bereits für einen uneinholbaren 3:0-Vorsprung. Lokalmatador Beck und Spezialist Kas gewannen in Stuttgart 6:4, 3:6, 6:3, 6:4 gegen Wesley Moodie und Rik de Voest.

Nach 2:20 Stunden und dem zweiten Matchball fiel sich das deutsche Team in die Arme und feierte die Sieger, die jeweils erstmals im Davis Cup gewannen. "Es war insgesamt eine sehr geschlossene Mannschaftsleistung, die wir hier an den zwei Tagen gesehen haben", sagte Teamchef Patrik Kühnen. "Das Doppel war fantastisch und hat das Vertrauen gerechtfertigt, das wir in sie gesetzt haben", sagte Kühnen. "Das Gefühl ist gerade unbeschreiblich", sagte Beck.

Schwachstelle de Voest

Die Südafrikaner hatten dem einstigen Doppel-Wimbledonsieger Moodie etwas überraschend de Voest anstelle von Jeff Coetzee zur Seite gestellt. Der 30-jährige de Voest, einst unter den Top 40 der Welt im Doppel, erwies sich einen Tag nach seiner glatten Einzel-Pleite gegen Philipp Kohlschreiber allerdings schon im ersten Satz als angreifbar. Mit dem insgesamt dritten Breakball holten sich Beck und Kas den entscheidenden Vorteil zum 4:3.

Beck wackelt, fängt sich aber wieder

Danach fing Beck jedoch bedenklich zu wackeln an. Der Linkshänder returnierte nicht mehr so zwingend und verschuldete mit drei Volleyfehlern den Aufschlagverlust von Kas zum 1:3 im zweiten Satz. Kas und Teamchef Patrik Kühnen versuchten immer wieder, den 24-Jährigen in seinem zweiten Davis-Cup-Einsatz aufzumuntern. Einen Einsatz von Kohlschreiber hatte Kühnen verworfen, damit die deutsche Nummer eins in einem möglicherweise noch wichtigen Einzel am Sonntag topfit ist. Zudem hatten Beck und Kas gut bei den German Open in Hamburg gespielt und sich dort empfohlen. "Heute haben sie noch eine Schippe drauf gelegt", sagte Kühnen.

Als ein Return von Beck noch ins Feld segelte, hatte das deutsche Duo im ausgeglichenen dritten Satz plötzlich die Chance zum 5:3. Kas machte sich beim nächsten Aufschlag von de Voest ganz lang und brachte seinen Vorhand-Return zur Freude der 1500 Fans auf dem Weissenhof unerreichbar unter. Zwar machte es ausgerechnet der bis dahin solide Bayer mit zwei verschlagenen Volleys nochmals spannend, doch die 2:1-Satzführung ließen sich die Gastgeber nicht mehr nehmen.

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Netzkante auf deutscher Seite

Zum Sieg verhalf den Deutschen letztlich auch etwas Glück. Als im vierten Satz erneut de Voest Probleme mit seinem Aufschlag bekam, hatte Beck zweimal mit Hilfe der Netzkante von der Grundlinie aus Erfolg. Der Ball flog jeweils unerreichbar zwischen den beiden Südafrikanern hindurch. Unter mittlerweile dunklen Wolken herrschte bei Kühnen und der restlichen Mannschaft in der Box eitel Sonnenschein. Zwar wehrten die seit 1998 zweitklassigen Südafrikaner bei der deutschen 5:3-Führung noch den ersten Matchball ab. Doch als nach einer verschlagenen Vorhand von Moodie der deutsche Erfolg unter Dach und Fach war, lugte sogar die Sonne wieder hervor.

Frankreich spurtet ins Finale

Die Tennisprofis Arnaud Clement und Michael Llodra haben Frankreich zum 16. Mal ins Finale des Davis Cups befördert. Mit einem 6:4, 7:5, 6:3 gegen Eduardo Schwank und Horacio Zeballos sorgte das Duo schon im Doppel für das entscheidende 3:0 gegen Argentinien. Im zweiten Halbfinale hat Tschechien in Serbien einen wichtigen Schritt Richtung Finale gemacht. Tomas Berdych und Radek Stepanek setzten sich gegen Novak Djokovic und Nenad Zimonjic in vier Sätzen 3:6, 6:1, 6:4, 6:1 durch und brachten Tschechien mit 2:1 in Führung. Das Finale um den Davis Cup findet vom 3. bis 5. Dezember statt.

Schweiz kann nicht ohne Federer

Das Heimatland von Superstar Roger Federer ist im Tennis international nur noch zweitklassig. Ohne den Weltranglistendritten liegt die Schweiz im Davis-Cup-Relegationsspiel gegen Kasachstan nach dem Doppel aussichtslos 0:3 zurück. Damit steigen die Eidgenossen zum zweiten Mal aus der Weltgruppe der besten 16 Nationen ab. Stanislas Wawrinka und Yves Allegro unterlagen in Astana Juri Schukin und Andrej Golubew in 108 Minuten 4:6, 3:6, 3: 6. Zuvor hatten im Einzel auch Marco Chiudinelli gegen Golubew und Wawrinka gegen Michail Kukuschkin Niederlagen kassiert.

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