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Florian Mayer überrascht bei den Australian Open

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Mayer sorgt für das erste Ausrufezeichen

17.01.2011, 10:30 Uhr | dpa, dpa

Florian Mayer überrascht bei den Australian Open. Steht nach dem Sieg über Nikolai Dawydenko in Runde zwei: Florian Mayer. (Foto: dpa)

Steht nach dem Sieg über Nikolai Dawydenko in Runde zwei: Florian Mayer. (Foto: dpa)

Angeführt von Andrea Petkovic haben die deutschen Tennis-Profis bei den Australian Open einen guten Start erwischt. Neben Deutschlands derzeit bester Tennisspielerin zogen in Melbourne auch Julia Görges und Florian Mayer in die zweite Runde ein. Mayer bezwang den an Nummer 23 gesetzten Russen Nikolai Dawydenko nach mehr als drei Stunden mit 6:3, 4:6, 7:6 (7:4) und 6:4 und sorgte beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres damit für die erste Überraschung.

Mühelos entledigte sich Petkovic ihrer Erstrunden-Aufgabe. Die 23-Jährige benötigte gerade einmal 62 Minuten, um die Amerikanerin Jill Craybas mit 6:1 und 6:2 vom Platz zu fegen. Von Anfang an ließ die Darmstädterin ihrer 13 Jahre älteren Gegnerin mit druckvollem Spiel keine Chance. In der zweiten Runde trifft Petkovic auf die Gewinnerin des Qualifikanten-Duells zwischen Arina Rodionowa aus Russland und Anne Keothavong aus England - erneut eine lösbare Aufgabe für sie.

Görges: "Ich bin froh, dass ich die erste Runde überstanden habe"

Weitaus mehr Mühe in ihrem Auftaktmatch hatte Petkovics Fed-Cup-Kollegin Görges. Die 22-Jährige zwang die Rumänin Edina Gallovits-Hall aber mit 6:3, 4:6 und 6:3 nieder und trifft nun auf die an Nummer 20 gesetzte Estin Kaia Kanepi. "Die Bedingungen waren nicht ganz einfach. Ich bin froh, dass ich die erste Runde überstanden habe", sagte Görges.

Auch Philipp Kohlschreiber hat die zweite Runde erreicht. Der 27 Jahre alte Augsburger gewann das deutsche Duell mit Senkrechtstarter Tobias Kamke nach 3:51 Stunden mit 1:6, 4:6, 7:6 (8:6), 6:4, 6:4 und zeigte dabei eine kämpferisch überzeugende Leistung. Nachdem die deutsche Nummer eins bereits wie der Verlierer ausgesehen hatte, biss sich Kohlschreiber zurück in die Partie.

Mayer: "Das war definitiv ein Sieg, der zu den Top five meiner Karriere gehört"

Bei den Herren sorgte Mayer für das erste Ausrufezeichen. Der Bayreuther kämpfte den russischen Dauerläufer Dawydenko mit beeindruckender Disziplin nieder und bestätigte damit seine gute Form in diesem Jahr. "Das war definitiv ein Sieg, der zu den Top five meiner Karriere gehört", sagte Mayer nach seiner starken Leistung. "Dawydenko auf Hartplatz bei einem Grand Slam zu besiegen - das ist schon nicht so schlecht", meinte der 27-Jährige sichtlich stolz.

"Ich bin insgesamt aber stabiler geworden", meinte der Rechtshänder, der bereits beim ATP-Turnier in Sydney mit dem Einzug ins Halbfinale für Aufsehen gesorgt hatte. "Wenn ich immer so spiele wie heute, wären die Top 20 möglich, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg", sagte der Franke, der in der zweiten Runde auf den Japaner Kei Nishikori trifft. "Das wird keine leichte Aufgabe, aber ich fühle mich gut", sagte Mayer.


Schüttler, Kerber und Co. verpassen den Sprung in Runde zwei

Altmeister Rainer Schüttler, mit 34 Jahren der älteste Spieler im Hauptfeld, muss hingegen die Heimreise antreten. Der Korbacher war bei seiner 1:6, 3:6, 2:6-Niederlage gegen den spanischen Weltklassemann Fernando Verdasco absolut chancenlos. Daniel Brands (Deggendorf), Mischa Zverev (Hamburg) und Simon Greul (Stuttgart), der als Lucky Loser kurzfristig ins Hauptfeld gerückt war, schieden ebenfalls aus. Auch für Angelique Kerber (Kiel) und Qualifikantin Kathrin Wöhrle (Lindau) war das Turnier bereits nach dem Auftaktmatch beendet. Sie alle hatten es mit Spielern zu tun, die in der Weltrangliste besser eingestuft sind, und konnten nicht über sich hinauswachsen.



Keine Blöße gaben sich bislang die Favoriten. Roger Federer begann sein Unternehmen Titelverteidigung mit einem ungefährdeten 6:1, 6:1 und 6:3 gegen den Slowaken Lukas Lacko, die Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki bezwang die Argentinierin Gisela Dulko mit 6:3 und 6:4. Auch Maria Scharapowa steht nach einem 6:1 und 6:3 gegen die Thailänderin Tamarine Tanasugarn in der nächsten Runde.

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