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Australian Open: Ärger für Maria Scharapowa

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Tennis - Australian Open  

Ärger für Maria Scharapowa

18.01.2011, 12:03 Uhr | sid, sid

Australian Open: Ärger für Maria Scharapowa. Nachdenkliche Miene: Tennis-Beauty Maria Scharapowa bei der Pressekonferenz. (Foto: imago)

Nachdenkliche Miene: Tennis-Beauty Maria Scharapowa bei der Pressekonferenz. (Foto: imago)

Nach dem lockeren Erstrundensieg gegen Tamarine Tanasugarn wartete eine weit höhere Hürde auf Tennis-Superstar Maria Scharapowa. Die Russin fühlte sich von einem neuseeländischen Journalisten belästigt, der in ihrer Pressekonferenz bei den Australian Open in Melbourne auftauchte. "Oh Gott, Sie verfolgen mich, das ist nicht richtig", sagte die Blondine, die den Mann als Stalker bezeichnete.

Schon beim Spiel in der Rod-Laver-Arena hatte der exzentrisch gekleidete Neuseeländer jedoch ein Pappschild mit der Aufschrift "Ich bin kein Stalker" hochgehalten. In der Pressekonferenz rechtfertigte er sein Verhalten und behauptete: "Es ist kein Stalking, wenn man jemanden liebt." "Doch, kann es sein, glaub mir", sagte Scharapowa daraufhin. (Klicken Sie sich durch die besten Bilder von Maria Scharapowa)

Lustig oder platt?

Tatsächlich ist die inzwischen 23 Jahre alte ehemalige Weltranglisten-Erste offenbar das Opfer einer neuseeländischen TV-Sport-Comedyshow namens "The Crowd Goes Wild". Seit dem WTA-Turnier in Auckland vor zwei Wochen verfolgt der vermeintliche Reporter Scharapowa mit durchgeknallten Fragen. Ob sie einen persönlichen Einkaufsberater habe, wegen ihres "unfehlbaren Geschmacks", fragte er. Am vergangenen Wochenende wollte er wissen: "Verbringst du oft Zeit mit Anna Kournikowa im Klub der heißen Russinnen?"

"Sie sollte nicht hier sein"

Bei den Australian Open hat der Neuseeländer eine ordentliche Akkreditierung. Bislang gab es noch keine Entscheidung, ob ihm diese entzogen wird oder er mit einer Verwarnung davonkommt. Auch ein offizielles Statement des Turniers gab es zunächst nicht. Für Scharapowa ist die Sache jedoch klar: "Sie sollten nicht hier sein."

Scharapowa verdient am meisten

Die Russin ist es gewohnt, besonders in der Öffentlichkeit zu stehen, seit sie als 17-Jährige Wimbledon gewann. Ihre Vermarktung läuft insbesondere über ihr Aussehen. Maria Scharapowa gilt als bestverdienende Sportlerin der Gegenwart und trotz des Triumphes bei drei Grand-Slam-Turnieren stammt der Großteil ihrer Millionen aus Werbeverträgen. Mit einem Stalker hatte sie trotz ihrer andauernden Medienpräsenz allerdings nie ein Problem, sagte sie zu dem Reporter: "Nicht bevor Sie hier auftauchten."

Ernster Hintergrund

Was sich offenbar als inszenierte Comedy-Nummer entpuppt, hat allerdings einen ernsten Hintergrund. Die überwiegend weiblichen Opfer leiden oft unter Schreckhaftigkeit, Angstsymptomen und Schlafstörungen. Viele reagieren situationsbedingt unbegründet aggressiv, einige erkranken an Depressionen. Unter weiblichen Tennisstars sind bereits die Inderin Sania Mirza, Martina Hingis und Serena Williams Opfer von '"echten" Stalkern geworden.

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