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Australian Open: Petkovic und Görges weiter, Kohlschreiber und Mayer raus

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Licht und Schatten bei den deutschen Tennis-Profis

19.01.2011, 06:58 Uhr | t-online.de, dpa, dpa, t-online.de

Australian Open: Petkovic und Görges weiter, Kohlschreiber und Mayer raus. Jubel bei Andrea Petkovic nach dem Einzug in die dritte Runde. (Foto: AP)

Jubel bei Andrea Petkovic nach dem Einzug in die dritte Runde. (Foto: AP)

Glücksgefühle bei Andrea Petkovic und Julia Görges. Niedergeschlagenheit hingegen bei den deutschen Tennis-Herren: Während sich Philipp Kohlschreiber und Florian Mayer bei den Australian Open in der zweiten Runde verabschiedeten, stürmten die beiden deutschen Damen in Melbourne in die dritte Runde.

Görges, die mit einem 6:4, 3:6 und 6:4 über die Estin Kaia Kanepi erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier die Runde der letzten 32 Spieler erreichte, darf sich zur Belohnung am Freitag auf großer Bühne mit der Russin Maria Scharapowa messen. "Für solche Spiele arbeitet man, dass man auf einem der großen Plätze gegen eine der Großen spielen darf", sagte Görges voller Vorfreude auf das Duell mit der ehemaligen Nummer eins der Welt.

Vierten Matchball verwandelt

Görges zeigte im zweiten Duell mit Kanepi eine starke Leistung und behielt in entscheidenden Momenten die Nerven. Nach gewonnenem ersten Satz musste die 22-Jährige den zweiten Durchgang zwar abgeben, fand im Schlussabschnitt aber wieder zu alter Stärke und verwandelte nach 2:09 Stunden ihren vierten Matchball.

Zum Abreagieren auf die Toilette

Einen harten Fight hatte auch Petkovic zu liefern, ehe sie erstmals in Melbourne die zweite Runde überstanden hatte. "Manchmal muss es eben auch hässlich und ekelig gehen", sagte die Darmstädterin nach ihrem 2:6, 7:5 und 6:0 gegen die Engländerin Anne Keothavong. Nach verlorenem ersten Satz pfefferte die 23-Jährige ihren Schläger wütend auf den Boden und verschwand zum Abreagieren auf der Toilette. "Das musste einfach mal sein", meinte Petkovic, die sich zudem immer wieder mit der Faust gegen die Brust schlug. "Damit wollte ich mein Kämpferherz wecken, zum Glück hat es am Ende noch geklappt."

Die deutsche Nummer eins verletzte sich zu Beginn des zweiten Satzes am Fußgelenk und musste behandelt werden. Dennoch freut sie sich riesig auf das erste Aufeinandertreffen mit der Amerikanerin Venus Williams. "Das wird wieder eine tolle Erfahrung, ich werde versuchen, sie ein bisschen zu ärgern." Die siebenfache Grand-Slam-Turnier-Siegerin Williams zog sich bei ihrem mühsamen 6:7 (6:8), 6:0 und 6:4 gegen die Tschechin Sandra Zahlavova eine Verletzung am Lendenmuskel zu und musste behandelt werden.

Fehlerquote zu hoch

Frustriert: Kohlschreiber in seinem Match gegen Berdych (Foto: Reuters) Frustriert: Kohlschreiber in seinem Match gegen Berdych (Foto: Reuters)Kohlschreiber konnte seine Chancen dagegen wieder einmal nicht nutzen und muss vorzeitig die Koffer packen. "Natürlich bin ich enttäuscht. Meine Fehlerquote war am Ende aber zu hoch, um gegen ihn eine Chance zu haben", sagte Kohlschreiber nach der 6:4, 2:6, 3:6, 4:6-Niederlage gegen den an Nummer sechs gesetzten Tschechen Tomas Berdych. Der Augsburger erwischte gegen den Wimbledon-Finalisten zwar einen guten Start. Danach verlor Deutschlands derzeitige Nummer eins aber den Faden, so dass Berdych die Partie mit seinem druckvollen Spiel drehen konnte. "Das sind die Matches, die man gewinnen muss, wenn man nach vorne kommen will", meinte Kohlschreiber enttäuscht.

Mayer wirkte müde

Mayer konnte gegen den Japaner Kei Nishikori zu keiner Zeit an seine starke Leistung im Erstrundenspiel gegen den Russen Nikolai Dawydenko anknüpfen. Der Bayreuther wirkte von Beginn an müde und fand so nie seinen Rhythmus. "Wenn man nicht bei hundert Prozent ist, kann man bei einem Grand-Slam-Turnier kein Spiel gewinnen", sagte Mayer nach dem 4:6, 3:6, 6:0 und 3:6.

"Ich war nach dem Dawydenko-Spiel auch vom Kopf her müde und habe mich zudem nicht gut bewegt", sagte der 27-Jährige. Mit Benjamin Becker hat bei den Herren damit nur noch ein Deutscher die Chance auf den Einzug in die dritte Runde. Er trifft am Donnerstag auf den Ukrainer Alexander Dolgopolow.

Auch Federer mit Problemen

Kurz vor dem Aus stand auch der Weltranglisten-Zweite Roger Federer. Der Schweizer musste gegen den Franzosen Gilles Simon über fünf Sätze gehen, ehe er durch das 6:2, 6:3, 4:6, 4:6 und 6:3 beim Unternehmen Titelverteidigung doch noch auf Kurs blieb. "Immer wenn wir gegeneinander spielen, geht es über die volle Distanz. Ich hoffe, ich treffe ihn nie wieder", sagte Federer erleichtert.

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