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Sönderling, Nadal und Murray bei den Australian Open mühelos weiter

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Nadal behält seine weiße Weste

22.01.2011, 14:13 Uhr | dpa, dpa

Sönderling, Nadal und Murray bei den Australian Open mühelos weiter. Souverän: Rafael Nadal hat in Melbourne noch keinen Satz verloren. (Foto: dpa)

Souverän: Rafael Nadal hat in Melbourne noch keinen Satz verloren. (Foto: dpa)

Rafael Nadal strebt weiter unaufhaltsam seinem "Rafa Slam" entgegen, für Samantha Stosur sind die Hoffnungen auf einen Heim-Sieg dagegen frühzeitig geplatzt: Am sechsten Tag der Australian Open trugen die australischen Tennis-Fans Trauer. Zunächst verabschiedete sich ihre große Hoffnung Stosur gegen die aufstrebende Tschechin Petra Kvitova bereits in der dritten Runde, dann schickte Nadal den heimischen Teenager Bernard Tomic in drei Sätzen nach Hause. Da konnte auch der Zuschauerrekord von insgesamt 77.121 Besuchern kaum trösten.

Dabei schlug sich der 18 Jahre alte Tomic gegen Branchenprimus Nadal sehr gut aus der Affäre. Nach deutlich verlorenem ersten Satz setzte sich der in Stuttgart geborene Sohn kroatischer Auswanderer im zweiten Durchgang auf 4:0 ab. Nadal ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen, drehte den Satz noch zu seinen Gunsten und entschied das Match schließlich nach 2:30 Stunden für sich.

Selbstkritik vom spanischen Favoriten

"Er hat sehr gut gespielt. Wenn er sich weiter so entwickelt, kann er schon bald zu den Top-Spielern gehören", lobte Nadal seinen jungen Kontrahenten. Mit seinem eigenen Spiel war der Mallorquiner trotz des letztendlich ungefährdeten Erfolgs hingegen nicht ganz zufrieden. "Ich muss aggressiver spielen, wenn ich hier weiter erfolgreich sein will", sagte Nadal, der seine weiße Weste behielt und ohne Satzverlust ins Viertelfinale einzog. Dort ist der Kroaten Marin Cilic der Gegner des Spaniers.

Komisches Gefühl bei Stosur

Stosur war nach ihrer unerwarteten Niederlage tief enttäuscht. "Natürlich wäre ich gerne weiter im Turnier geblieben", sagte die French-Open-Finalistin. "Es fühlt sich ein bisschen komisch an, verloren zu haben, aber mit dem Gefühl vom Platz zu gehen, eigentlich ein gutes Match gespielt zu haben", sagte die 26 Jahre alte Lokalmatadorin.

Die Australier müssen damit weiter auf den ersten Damen-Sieg bei ihrem Heim-Grand-Slam seit 1978 warten. Damals gewann Chris O'Neil das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres. Die 20 Jahre alte Kvitova, die im Vorfeld der Australian Open die Veranstaltung in Brisbane im Finale gegen Andrea Petkovic gewonnen hatte, schämte sich fast ein wenig für ihren Triumph. "Es tut mir leid, dass sie gegen mich ausgeschieden ist", sagte Kvitova. Die Tschechin muss sich nun im Achtelfinale mit der Italienerin Flavia Pennetta auseinandersetzen.

Clijsters verdirbt Cornet den Geburtstag

Dagegen steht die an Nummer zwei gesetzte Russin Vera Swonarewa nach einem 6:3, 7:6 (11:9) gegen die Tschechin Lucie Safarova in der Runde der besten 16. Auch Kim Clijsters erreichte das Achtelfinale, indem sie das französische Geburtstagskind Alize Cornet 7:6 (7:3), 6:3 niederrang. "Es war ein schweres Spiel. Ich hoffe, sie konnte ihren Geburtstag hier draußen in der Rod Laver Arena trotzdem ein bisschen genießen", sagte Clijsters.

Söderling und Murray ohne Mühe

Bei den Herren haben unterdessen die favorisierten Robin Söderling und Andy Murray ohne Probleme das Achtelfinale erreicht. Der an Nummer vier gesetzte Schwede Söderling setzte sich gegen den Tschechen Jan Hernych mit 6:3, 6:1, 6:4 durch und ist im Jahr 2011 damit nach wie vor ungeschlagen. In der Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier der Saison hatte Söderling die Veranstaltung in Brisbane gewonnen.

Vorjahresfinalist Murray bezwang den Spanier Guillermo Garcia-Lopez ebenfalls ohne Probleme mit 6:1, 6:1, 6:2. Auch der an Nummer sieben gesetzte Spanier David Ferrer siegte gegen den Litauer Richard Berankis klar in drei Sätzen mit 6:2, 6:2, 6:1. Weiter im Rennen ist auch der Österreicher Jürgen Melzer, dessen Gegner Marcos Baghdatis aus Zypern beim Stand von 6:7 (5:7), 6:2, 6:1, 4:3 aus Sicht des Österreichers aufgeben musste.

Zwei Gesetzte scheitern überraschend

Das Aus kam dagegen überraschend für den an Nummer zehn gesetzten Russen Michail Juschni, der dem erst 20 Jahre alten Kanadier Milos Raonic mit 4:6, 5:7, 6:4, 4:6 unterlag. Auch der an Nummer 13 notierte Franzose Jo-Wilfried Tsonga scheiterte unerwartet. Tsonga verlor mit 6:3, 3:6, 6:3, 1:6, 1:6 gegen den Ukrainer Alexander Dolgopolow, der in der zweiten Runde den Mettlacher Benjamin Becker ausgeschaltet hatte.

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