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Australien Open: Nadal weiter - Söderling fliegt raus

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Tennis - Australian Open  

Dolgopolow schaltet Söderling aus

24.01.2011, 10:42 Uhr | dpa, dpa

Australien Open: Nadal weiter - Söderling fliegt raus. Alexander Dolgopolow freut sich über seinen sensationellen Sieg gegen Robin Söderling. (Foto: dpa)

Alexander Dolgopolow freut sich über seinen sensationellen Sieg gegen Robin Söderling. (Foto: dpa)

Robin Söderling ist bei den Australian Open überraschend im Achtelfinale ausgeschieden. Der Vierte der Tennis-Weltrangliste verlor in Melbourne gegen den ungesetzten Ukrainer Alexander Dolgopolow in fünf Sätzen mit 6:1, 3:6, 1:6, 6:4, 2:6. Der Weltranglisten-46. Dolgopolow, der in der zweiten Runde Benjamin Becker ausgeschaltet hatte, trifft nun im Viertelfinale auf den britischen Vorjahresfinalisten Andy Murray, der den Österreicher Jürgen Melzer unerwartet deutlich mit 6:3, 6:1, 6:1 besiegte.

Söderling hadert mit sich selbst

Für den 22-jährigen Dolgopolow ist das Erreichen der Runde der besten Acht schon jetzt der größte Erfolg seiner Tennis-Karriere. "Er ist ein großartiger Spieler. Er hat eine tolle Rückhand und bewegt sich sehr schnell", lobte Söderling den Senkrechtstarter aus der Ukraine. "Allerdings hatte ich heute auch mehr mit mir selbst zu tun", sagte der 26-Jährige enttäuscht.

Nadal: "Bestes Match hier in diesem Jahr"

Rafael Nadal zieht weiter einsam seine Kreise. Der spanische Weltranglisten-Erste ließ sich in Melbourne am Montag auf dem Weg zu seinem "Rafa Slam" auch nicht vom Kroaten Marin Cilic aufhalten und ist nur noch drei Siege von seinem vierten Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier nacheinander entfernt. 2010 hatte das mallorquinische Kraftpaket bereits die Majors in Paris, Wimbledon und Flushing Meadows gewonnen.

"Das war heute mein bestes Match hier in diesem Jahr", sagte Nadal, der Down Under weiter ohne Satzverlust ist. Im Viertelfinale bekommt es der Branchenprimus mit seinem Landsmann David Ferrer zu tun. Der an Nummer sieben gesetzte Spanier hatte sich zuvor in vier Sätzen mit 4:6, 6:2, 6:3, 6:4 gegen den kanadischen Qualifikanten Milos Raonic durchgesetzt. "David spielt fantastisch. Er hat das Turnier in Auckland gewonnen und ist in diesem Jahr noch ungeschlagen. Ich werde mein Bestes geben müssen", sagte Nadal mit Blick auf das spanische Duell.

Murray macht kurzen Prozess

Weiter auf Kurs ist dagegen Murray, der Melzer in der Rod Laver Arena nicht den Hauch einer Chance ließ. Gerade einmal 104 Minuten dauerte die mit Spannung erwartete Begegnung, dann war schon wieder alles vorbei. "Ich fühle mich gut und hoffe, dass ich so weitermachen kann", sagte Murray, der im Vorjahr erst im Endspiel von Roger Federer gestoppt worden war. Nach wie vor im Rennen ist auch der Spanier David Ferrer, der den Siegeszug des kanadischen Qualifikanten Milos Raonic in vier Sätzen mit 4:6, 6:2, 6:3, 6:4 stoppte.

Clijsters gewinnt und Kvitova überrascht

Bei den Damen wurde Kim Clijsters ihrer Favoritenrolle gerecht. Die an Nummer drei gesetzte Belgierin gewann gegen die ungesetzte Russin Jekaterina Makarowa mit 7:6 (7:3), 6:2, musste dabei aber vor allem im ersten Satz hart kämpfen. "Es war ein schweres Match, aber ich bin gut drauf und zufrieden, wie es bislang läuft", sagte die 27-Jährige, die es nun mit der an Nummer zwölf notierten Agnieszka Radwanska zu tun bekommt. Die Polin behauptete sich gegen die Chinesin Shuai Peng mit 7:5, 3:6, 7:5.

Völlig unerwartet steht auch die Tschechin Petra Kvitova in der Runde der besten Acht. Die 20-Jährige bezwang die Italienerin Flavia Pennetta mit 3:6, 6:3, 6:3 und trifft nun auf die an Nummer zwei gesetzte Vera Swonarewa. Die Russin hatte in ihrem Achtelfinale mit der Tschechin Iveta Benesova keine Probleme und gewann mit 6:4, 6:1.


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