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Andrea Petkovic glaubt an Siegchance gegen Na Li

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Petkovic geht schwere Aufgabe selbstbewusst an

24.01.2011, 15:18 Uhr | sid, t-online, sid, t-online.de

Andrea Petkovic glaubt an Siegchance gegen Na Li. Andrea Petkovic glaubt an ihre Chance im Viertelfinale gegen Na Li. (Foto: imago)

Andrea Petkovic glaubt an ihre Chance im Viertelfinale gegen Na Li. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Andrea Petkovic ist teurer geworden. 3,99 Euro kostete ihre Autogrammkarte bei eBay am Tag nach ihrem stark herausgespielten Achtelfinal-Sieg gegen Maria Scharapowa bei den Australian Open. Das sind 100 Prozent mehr als vor dem bislang größten Erfolg ihrer Karriere. Doch schon heute Nacht kann die 23-Jährige beim Viertelfinale gegen die Chinesin Na Li noch einen draufsetzen.

"Es wird sehr schwer. Na Li hat in diesem Jahr noch kein Match verloren und Kim Clijsters im Finale von Sydney geschlagen", sagte Petkovic. "Aber ich werde meine Chancen bekommen. Und die muss ich nutzen." Es ist das erste Aufeinandertreffen zwischen Petkovic und der Nr. 11 der Weltrangsliste.

Die Top 20 sind nicht mehr weit

Am Montag standen beim Petkovic-Training fast mehr Zuschauer rund um Platz vier als bei ihrem Erstrundenmatch in der vergangenen Woche. Geduldig gab sie Autogramme, posierte für Fotos mit den Fans. Vieles habe sich in kürzester Zeit geändert, berichtet Andrea Petkovic: "Ich kann jetzt nicht mehr rausgehen, ohne dass ständig vier Security-Leute dabei sind. Das ist komisch, das ist eigentlich nicht das Leben, das ich gewöhnt bin." Es ist aber der Preis dafür, dass sie beschlossen hat, eine erfolgreiche Tennisspielerin zu sein, und das jetzt auch umsetzt. Am Montag in einer Woche wird sie in der Weltrangliste auf jeden Fall eine neue Bestmarke unter 30 erreichen. Die angestrebten Top 20 sind in Reichweite. "Ich möchte die Aufmerksamkeit für Tennis wieder erhöhen", sagt die Darmstädterin, "ich möchte mit meinen Möglichkeiten Tennis in Deutschland wieder nach vorne bringen". (Foto-Show: Die besten Bilder der ersten Woche)

Professionelle Arbeit auf allen Ebenen

Das klingt nicht gerade bescheiden, aber sie meint das wirklich ernst. Da läuft ein Projekt, das ganz professionell angegangen wird. Das sportliche Umfeld mit Vater Zoran Petkovic und Coach Petar Popovic stimmt, die athletische Vorbereitung in der Knochenmühle des Schüttler-Waske-Camps in Offenbach zahlt sich aus. Aber das ist es nicht allein. Die Internetseite von Andrea Petkovic wird erstklassig betreut, sie selbst hat sich durch die "Petkorazzi-Videos" ebenso wie durch ihren Siegestanz ein junges, ausgeflipptes, glaubwürdiges Image gegeben. Sie war auch klug genug, sich für einen möglichen Medienhype in der Zusammenarbeit mit Mentalcoach Holger Fischer zu präparieren, der auch Fußballprofis berät: "Er hat mir gesagt, dass ich bereit sein muss für die Aufmerksamkeit, dann würden auch die Erfolge kommen."

Zu schüchtern für ein Gespräch mit der Legende

Mit dem Einzug unter die letzten Acht bei einem Grand-Slam-Turnier hat eine Tennisspielerin einen Durchbruch geschafft. Danach wird man ernst genommen in der Umkleidekabine, und in Deutschland wird der Vergleich mit Steffi Graf bemüht, die als letzte Deutsche in Australien 1999 so weit gekommen war. Dass Sabine Lisicki erst 2009 in Wimbledon ebenfalls im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers stand, ist dagegen fast schon vergessen. "Steffi Graf würde ich gerne mal treffen", sagt Andrea Petkovic, "was sie geschafft hat, wird wahrscheinlich nie mehr jemand erreichen." Deshalb hofft Petkorazzi auf eine Chance beim Turnier in Indian Wells. Als Steffi dort mit Andre Agassi vor einem Jahr ein Charity-Doppel spielte, hatte Petkovic die Chance noch verpasst: "Ich war zu schüchtern, um sie anzusprechen." Das wird ihr künftig ganz sicher nicht mehr passieren.

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