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French Open: Petkovic und Mayer in Runde zwei

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Petkovic kämpft sich in Runde zwei

24.05.2011, 21:45 Uhr | t-online.de

French Open: Petkovic und Mayer in Runde zwei. Andrea Petkovic ist in Paris voll gefordert. (Foto: dpa)

Andrea Petkovic ist in Paris voll gefordert. (Foto: dpa)

Andrea Petkovic und Florian Mayer haben bei den French Open ihren Höhenflug fortgesetzt, Philipp Kohlschreiber auf der roten Asche von Paris dagegen den nächsten Tiefschlag erlitten. Petkovic besiegte in ihrer Spätschicht die Serbin Bojana Jovanovski nach hartem Kampf mit 6:4, 7:6 (7:3) und erreichte damit in der französischen Hauptstadt zum dritten Mal die zweite Runde. Mayer mühte sich gegen den Russen Igor Kunizyn zu einem 6:3, 4:6, 6:4, 6:3 und bestätigte damit seinen Status als deutsche Nummer eins. Kohlschreiber patzte dagegen gegen den an Nummer 24 gesetzten Amerikaner Sam Querrey mit 6:3, 1:6, 2:6, 4:6.

Das Aus beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres kam auch für Rainer Schüttler und Andreas Beck. Benjamin Becker musste seinen Start kurz vor seinem Duell mit dem Schweden Robin Söderling wegen einer Ellenbogenverletzung absagen. Damit haben insgesamt acht der 21 deutschen Profis in Paris die Auftaktrunde überstanden - vier Herren und vier Damen.

Petkovic mit hartem Kampf weiter

Petkovic stand am dritten Tag lange Zeit im Wartestand. Weil sich die vorherigen Partien in der Stierkampf-Arena von Court 2 immer mehr in die Länge zogen, durfte die deutsche Nummer eins erst gegen kurz vor 20 Uhr auf den Platz. Die lange Ungewissheit schien der 23-Jährigen nicht gut bekommen zu sein. Sie fand nie wirklich zu ihrem Rhythmus und konnte nicht an die starken Leistungen von Straßburg anknüpfen, wo sie in der Vorwoche das zweite Turnier ihrer Karriere gewonnen hatte. "Es war sehr schwer, weil sie alles getroffen hat", sagte Petkovic.

Zwar entschied sie den ersten Durchgang nach 44 Minuten mit 6:4 für sich, im zweiten Durchgang trieb die 19 Jahre alte Jovanovski die Deutsche mit ihrer starken Vorhand aber schier zur Verzweiflung. Doch Petkovic zeigte wieder einmal ihr großes Kämpferherz, wehrte drei Satzbälle ab und entschied das Match nach 1:54 Stunden Spielzeit im Tie Break mit 7:3 für sich. "Ich hatte wirklich Angst, dass das Spiel abgebrochen wird. Deshalb habe ich am Ende noch einmal in den dritten Gang geschaltet", sagte Petkovic, die nun auf die Tschechin Lucie Hradecka trifft.

Rafael Nadal rettet sich in die nächste Runde

Ganz dicht vor dem sensationellen Aus stand Titelverteidiger Rafael Nadal. Der spanische Weltranglisten-Erste benötigte gegen den aufopferungsvoll kämpfenden Amerikaner John Isner 4:01 Stunden, um mit 6:4, 6:7 (2:7), 6:7 (2:7), 6:2, 6:4 zu gewinnen. Bei einer Niederlage hätte der fünfmalige French-Open-Champion Platz eins im ATP-Ranking an den Serben Novak Djokovic verloren.

Dementsprechend feierte Nadal den glücklichen Sieg. Als ob er das Sandplatz-Spektakel bereits ein weiteres Mal gewonnen hätte, tanzte er über den Centre Court Philippe Chatrier. "Ich stand in Paris noch nie so dicht vor dem Aus", gestand das mallorquinische Kraftpaket erleichtert. "Der Druck auf mich hier ist sehr groß, weil mir das Turnier so viel bedeutet."

Mayer mit schwankender Leistung

Mayer atmete nach seinem Sieg erst einmal ganz tief durch. "Das war ein richtiger Härtetest", sagte der 27-Jährige nach seinem Einzug in die zweite Runde. 2:57 Stunden musste die neue deutsche Nummer eins kämpfen, ehe er Kunizyn niedergerungen hatte. "Ich hätte das Ding auch verlieren können", gestand er. Nun trifft er auf den Kolumbianer Alejandro Falla.

Mayer begann stark. Konzentriert und fokussiert ging der Franke zu Werke und ließ seinem Kontrahenten zunächst mit seinem variablen Spiel keine Chance. Nach gerade einmal 39 Minuten verwandelte Mayer seinen dritten Satzball zum 6:3. "Danach hat er mich mit seinem Spiel sehr überrascht, und ich war ein bisschen müde", gestand Mayer, der sich in einer bislang für ihn ausgezeichneten Sandplatz-Saison bis auf Platz 19 der Welt vorgespielt hat. "Alles, was jetzt in diesem Jahr noch kommt, ist ein Bonus."

Als Top-20-Spieler zählt er nun bei den Grand-Slam-Turnieren in den ersten Runden zu den Gejagten und bekam dies unweit des Eiffelturms gleich zum Auftakt zu spüren. Kunizyn spielte unbekümmert auf und zwang Mayer zu Fehlern. Der Mannschafts-Weltmeister biss sich nach verlorenem zweiten Satz aber in die Partie.

Kohlschreiber und Schüttler ohne Chancen

Für Kohlschreiber geht es dagegen weiter bergab. Gegen Querrey spielte der bis vor kurzem noch bestplatzierte Deutsche wie schon in den vergangenen Wochen zu wechselhaft, um die zweite Runde zu erreichen. "Ich weiß auch nicht, woran es liegt. Anstatt einen halben Meter rein fliegen die Bälle alle zwei Meter raus", haderte der 27-Jährige mit sich selbst. "Ich will, ich will, ich will, aber es will nicht, wie ich es will", philosophierte er über die wohl schwerste Phase seiner Karriere. Nach gutem ersten Satz verlor Kohlschreiber wieder völlig den Faden.

Schüttler war gegen den aufstrebenden Ukrainer Alexander Dolgopolow beim 3:6, 3:6, 1:6 völlig chancenlos. Zu keiner Phase des Spiels kam der Tennis-Oldie für ein Weiterkommen infrage. Das ungleiche Duell dauerte gerade einmal 90 Minuten. Auch der wieder von Rückenbeschwerden geplagte Beck stand gegen den Österreicher Jürgen Melzer mit 3:6, 4:6, 2:6 auf verlorenem Posten.

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