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French Open: Görges nach Kraftakt in Runde drei

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Görges nach Kraftakt in Paris in Runde drei

25.05.2011, 13:02 Uhr | dpa

French Open: Görges nach Kraftakt in Runde drei. Julia Görges dreht ihr Spiel in Paris. (Foto: dpa)

Julia Görges dreht ihr Spiel in Paris. (Foto: dpa)

Mit einer kämpferischen Glanzleistung hat Julia Görges bei den French Open ein vorzeitiges Aus gerade noch abwenden können. Die 22-Jährige setzte sich in Paris gegen die Tschechin Lucie Safarova nach einer sportlichen Achterbahnfahrt mit 2:6, 7:5, 6:2 durch und erreichte damit erstmals in ihrer Tennis-Karriere beim Sandplatz-Spektakel die dritte Runde. Nach 2:01 Stunden verwandelte die deutsche Nummer zwei ihren zweiten Matchball und trifft nun auf die Siegerin des Duells zwischen der an Nummer elf gesetzten Französin Marion Bartoli und der Bulgarin Olga Goworzowa.

Lange Zeit sah es auf dem sonnigen Court 2 allerdings danach aus, als sollte Görges' wochenlanger Höhenflug beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres ein frühes Ende finden. Nach ihrer souveränen Leistung zum Auftakt gegen die Französin Mathilde Johansson wollte der Deutschen dieses Mal zunächst nichts gelingen. Viele leichte Fehler, nur 27 Prozent der ersten Aufschläge im ersten Durchgang im Feld - Görges war gegen die Nummer 37 der Welt nicht wiederzuerkennen.

Im ersten Satz noch völlig neben der Spur

Im ersten Satz gab sie gleich zweimal ihren Aufschlag ab und verlor den Durchgang nach gerade einmal 34 Minuten mit 2:6. Auch eine kurze Pause vor dem zweiten Abschnitt, als Görges zum Abreagieren für einige Minuten den Platz verließ, führte anfangs nicht zur Wende. Sofort gab die Weltranglisten-18. wieder ihren Aufschlag ab, fluchte und haderte mit sich und dem Schicksal.

Der Sprung unter die besten 20 Tennisspielerinnen der Welt hat Görges aber selbstbewusst gemacht. Auch in aussichtslosen Situationen steckt die Rechtshänderin nun nicht auf. Für ihre neue Hartnäckigkeit wurde sie dieses Mal belohnt. Mit dem Break zum 4:4 fand Görges endgültig ins Spiel zurück. Mit 7:5 entschied die Siegerin von Stuttgart nach insgesamt 1:28 Stunden den zweiten Durchgang für sich und startete auch im Entscheidungssatz gleich durch. Mit einem schnellen Break brach sie den Widerstand der Tschechin und schaffte doch noch den Sprung unter die letzten 32.

Lisicki vergibt Matchball gegen Swonarewa

Sabine Lisicki hat eine Überraschung nur ganz knapp verpasst. Die Tennisspielerin aus Berlin verlor ihr Zweitrundenspiel gegen die Weltranglisten-Dritte Vera Swonarewa trotz starker Leistung mit 6:4, 5:7, 5:7 und schied damit in Paris in der zweiten Runde aus. Von Krämpfen geplagt und mit Tränen in den Augen gab Lisicki im dritten Satz eine 5:2-Führung noch aus der Hand und vergab sogar einen Matchball. Am Ende setzte sich Russin nach 2:40 Stunden doch durch. Lisicki musste nach der Partie mit einer Trage vom Platz gebracht werden.

Favoriten sicher weiter

Trotz einer couragierten Leistung ist Qualifikantin Mona Barthel dagegen in der zweiten Runde ausgeschieden. Die 20-Jährige verlor gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa mit 0:6, 6:7 (5:7), zeigte dabei aber vor allem im zweiten Durchgang ihr großes Potenzial. In der ersten Runde hatte Barthel die Österreicherin Sybille Bammer ausgeschaltet und damit bei ihrem Grand-Slam-Debüt auf Anhieb die zweite Runde erreicht.

Die Favoriten gaben sich am vierten Tag in Paris keine Blöße. Bei den Herren siegte Roger Federer gegen den Franzosen Maxime Teixeira leicht und locker mit 6:3, 6:0, 6:2. Bei den Damen zogen die Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki (6:3, 7:6 (8:6) gegen die Kanadierin Aleksandra Wozniak) und Vorjahresfinalistin Samantha Stosur (6:0, 6:2 gegen die Rumänin Simona Halep) in die dritte Runde ein.

Petkovic bekommt den "Herz"-Award des Tennis-Verbandes

Unterdessen hat Andrea Petkovic in Paris bereits ihren ersten Titel gewonnen: Die Weltranglisten-Zwölfte wurde für ihre Vorstellung im Fed-Cup-Spiel gegen die USA (5:0) Mitte April in Stuttgart mit dem "Herz"-Award des Internationalen Tennis-Verbandes ITF ausgezeichnet. Die 23-Jährige hatte in dem Playoff-Duell mit dem Rekordsieger beide Einzel gewonnen und die deutsche Mannschaft als Nummer eins zurück in die Weltgruppe der besten acht Teams geführt.

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