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Lisicki schrammt bei French Open an der Sensation vorbei

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Lisicki schrammt an der Sensation vorbei

25.05.2011, 21:31 Uhr | dpa

Lisicki schrammt bei French Open an der Sensation vorbei. Tränen nach der Niederlage gegen Vera Swonarewa: Sabine Lisicki. (Foto: Reuters)

Tränen nach der Niederlage gegen Vera Swonarewa: Sabine Lisicki. (Foto: Reuters)

Drama um Sabine Lisicki, Zittersieg für Julia Görges: Die deutschen Tennis-Damen sorgen in Paris für große Gefühle. Lisicki musste nach ihrer Dreisatz-Niederlage gegen die Weltranglisten-Dritte Vera Swonarewa völlig entkräftet mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Von Krämpfen geplagt und mit Tränen in den Augen hatte sich die 21-Jährige 2:40 Stunden lang gegen das Zweitrunden-Aus gestemmt, wurde am Ende aber von ihrem eigenen Körper besiegt. 6:4, 5:7, 5:7 hieß es aus der Sicht Lisickis, die beim Stand von 5:2 sogar einen Matchball vergab.

Görges wendete einen K.o. beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres dagegen gerade noch ab. Die deutsche Nummer zwei kämpfte die Tschechin Lucie Safarova mit 2:6, 7:5, 6:2 nieder und erreichte in der französischen Hauptstadt erstmals die dritte Runde.

Görges kämpft sich zurück

Lisicki sah in der "Stierkampf-Arena" auf Court 1 schon wie die sensationelle Siegerin aus, ehe sie fast einen Kreislaufkollaps erlitt. Minutenlang wurde sie vom Turnierarzt behandelt, wagte sich beim Stand von 4:5 aber doch noch einmal auf den Platz. Doch gegen die nun erbarmungslos spielende Russin stand die Wahlamerikanerin auf verlorenem Posten. Einen Matchball wehrte Lisicki sogar noch ab, ehe sie sich geschlagen geben musste. Schon 2009 bei den US Open hatte Lisicki in der 2. Runde aufgeben und sogar mit dem Rollstuhl vom Platz gebracht werden müssen.

Für Görges sah es lange Zeit ebenfalls nicht gut aus. 2:6, 1:3 und Breakball gegen die Nummer zwei im deutschen Damen-Tennis stand es im Duell mit der starken Tschechin Lucie Safarova, der erstmalige Weg in die dritte Runde der French Open schien bereits verbaut. "Doch dann habe ich mir gesagt: 'He Jule, das hier ist ein Grand-Slam-Turnier, reiß' dir gefälligst den Arsch auf'", erzählte Görges, nachdem sie das Match noch gedreht hatte.

Die Zeit für ein Break war reif

Görges halfen neben der deutlichen Selbstansprache auch ein paar Spickzettel. Seit dem Masters-Turnier in Miami, wo sie bereits in der ersten Runde gescheitert war, hat sie sich eine Kladde angelegt, in der sie sich Lösungsvarianten für bestimmte Situationen notiert. Bislang hatte das kleine Büchlein noch nicht zum Einsatz kommen müssen, doch gegen die Nummer 37 der Welt konnte die Schleswig-Holsteinerin ein paar Denkanstöße gut gebrauchen.

"Ich war am Anfang irgendwie nicht richtig fokussiert und bin nicht richtig reingekommen", sagte Görges zu ihrem schwachen Start. Doch nachdem Görges die kritische Phase im fünften Spiel überstanden hatte, biss sie sich so richtig in die Partie hinein und nahm der Tschechin zum 4:4 den Aufschlag ab. "Ich habe sie mehr in Bedrängnis bringen können, und irgendwann war die Zeit für ein Break reif", berichtete Görges. Mit 7:5 gewann sie den zweiten Satz und ließ sich dann auf dem Weg in die dritte Runde danach nicht mehr aufhalten, wo sie nun auf die an Nummer elf gesetzte Französin Marion Bartoli trifft.

Keine Mühe für die Favoriten

Für Philipp Petzschner und Mona Barthel kam in der zweiten Runde dagegen das Aus. Petzschner vergab gegen den Belgier Steve Darcis die große Chance aufs Weiterkommen und verlor gegen den 135. der Welt mit 5:7, 4:6, 4:6. Qualifikantin Barthel unterlag der Russin Anastasia Pawljutschenkowa mit 0:6, 6:7 (5:7).

Die Favoriten gaben sich am vierten Tag in Paris keine Blöße. Novak Djokovic profitierte beim Stand von 6:4, 6:1, 2:3 von der verletzungsbedingten Aufgabe seines rumänischen Gegners Victor Hanescu und baute seine Siegesserie auf 39 Erfolge in diesem Jahr aus. In der dritten Runde kommt es nun zum Knaller gegen den Argentinier Juan Martin del Potro. Auch Roger Federer, Caroline Wozniacki und Titelverteidigerin Francesca Schiavone kamen mühelos weiter.

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