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Andrea Petkovic: "Ich kann jede schlagen"

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Petkovic will nach den Sternen greifen

29.05.2011, 12:58 Uhr | sid, dpa

Andrea Petkovic: "Ich kann jede schlagen". Achtelfinalistin Andrea Petkovic zeigt sich bei den French Open kämpferisch. (Foto: imago)

Achtelfinalistin Andrea Petkovic zeigt sich bei den French Open kämpferisch. (Foto: imago)

Andrea Petkovic, Deutschlands neue Tennishoffnung, hat nach ihrem erstmaligen Einzug ins Achtelfinale der French Open eine Kampfansage an die Konkurrenz folgen lassen. "Wenn ich gut spiele, kann ich jede auf der Welt schlagen", sagte die Darmstädterin nach ihrem Drittrundensieg gegen die Australierin Jarmila Gajdosova forsch. Im derzeitigen Chaos des Damen-Tennis traut sich die deutsche Nummer eins sogar ihren ersten Grand-Slam-Sieg zu. "Ich denke definitiv, dass ich Chancen habe." Gegen die Russin Maria Kirilenko geht es am 30. Mai um den Einzug ins Viertelfinale.

Auf das kann sich Petkovic nach ihrem Ausscheiden in der Doppel-Konkurrenz voll konzentrieren. An der Seite ihrer Freundin Julia Görges scheiterte die 23-Jährige im Achtelfinale des Doppel-Wettbewerbs. Die beiden Fed-Cup-Spielerinnen unterlagen dem an Position neun gesetzten Duo Nadja Petrowa und Anastasia Rodionowa aus Russland und Australien mit 3:6, 4: 6. Petkovic und Görges, die erst zum zweiten Mal gemeinsam im Doppel antraten, kassierten ein Preisgeld von insgesamt 22.000 Euro.

Die entscheidende Person heißt Günthardt

1999 feierte Steffi Graf als bislang letzte Deutsche im Einzel den großen Triumph auf der roten Asche von Paris. Zwölf Jahre später macht sich Petkovic auf, zumindest einen Teil der riesengroßen Fußstapfen der "Gräfin" auszufüllen. Grafs Trainer hieß damals Heinz Günthardt, in diesen Tagen ist der Schweizer in der französischen Hauptstadt als Berater von Petkovic tätig. Ein gutes Omen? "Wenn alles passt, kann sie auch mal ein Grand-Slam-Turnier gewinnen", sagte Günthardt.

Ausgang der French Open bei den Damen so offen wie nie

Zum dritten Mal in Serie hat die Einser-Abiturientin bei einem Grand-Slam-Turnier die zweite Turnierwoche erreicht und zählt damit endgültig zum erweiterten Kreis der Weltspitze. Nach dem reihenweisen Favoriten scheiterten, darunter auch die Topgesetzten Caroline Wozniacki und Kim Clijsters, ist das Feld in Paris so offen wie noch nie.

Mittendrin im großen Kuddel-Muddel: Andrea Petkovic. "Ich denke, wir erleben gerade einen Generationswechsel", sagte die Hessin, "die Top-Stars wie die Williams-Schwestern oder Kim Clijsters ziehen sich langsam zurück, viel junge Spielerinnen kommen nach, sind aber noch nicht konstant genug." Daher ist alles offen. Die Chance auf den Titel sei immer da.

Name Petkovic in aller Munde

Nachdem im vergangenen Jahr die Italienerin Francesca Schiavone im Schatten des Eiffelturms sensationell triumphierte, sieht es beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres auch dieses Mal wieder nach einer Überraschung aus. Immer öfter fällt auch der Name Petkovic, wenn es um die Kandidaten für den Titel geht. "Echt? Das habe ich noch gar nicht mitbekommen", sagte sie lächelnd.

Die Weltranglisten-Zwölfte versucht, den bereits wieder deutlich spürbaren Trubel um ihre Person nicht zu sehr an sich ranzulassen. Nach ihren Erfolgen zu Beginn des Jahres hatte Petkovic keinen Wunsch von Fans, Medien und Sponsoren ausschlagen können und bezahlte dies mit Rückschlägen bei den Masters-Events in Madrid und Rom. "Ich versuche immer, aus meinen Fehlern zu lernen und mache deshalb jetzt weniger. Auch wenn es mir manchmal schwerfällt", sagte Petkovic.

Keine Angst vor großen Namen

Die Angst vor großen Namen wie Wozniacki, gegen die Petkovic jüngst in Miami gewann, hat sie längst abgelegt. Wie auch andere Spielerinnen der "neuen Generation" - allen voran eine Julia Görges oder der Tschechin Petra Kvitova. "Jede, die gegen die Guten spielt, glaubt inzwischen an ihre Chance. Weil es keine dominante Figur gibt", sagte Petkovic über die "Unordnung" in den oberen Gefilden der Rangliste.

Der Eintracht-Frankfurt-Fan fühlt sich inzwischen auch gerüstet für eine neuen "Petko-Hype", der ihr vor dem Fed Cup und dem Turnier in Stuttgart so zugesetzt hatte. Für kecke Sprüche ist Petkovic immer zu haben. Auf die Frage eines Journalisten, ob sie für ihn im Fall des French-Open-Triumphs den "Moonwalk" tanzt, antwortete die deutsche Nummer eins:"'Dann gebe ich dir alles, was du willst."

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