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Li Na als erste Chinesin im Finale von Paris

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French Open - Halbfinale der Damen  

Li Na wirft Scharapowa raus

02.06.2011, 16:37 Uhr | sid, dpa

Li Na als erste Chinesin im Finale von Paris. Li Na feiert den Einzug ins Finale. (Foto: dpa)

Li Na feiert den Einzug ins Finale. (Foto: dpa)

Das Damen-Finale der French Open steht: Erstmals hat es mit Li Na eine Chinesin erreicht. Nach ihrem Finaleinzug bei den Australian Open steht die 29-Jährige auch in Paris im Endspiel. Li Na setzte sich im Halbfinale gegen die Russin Maria Scharapowa mit 6:4, 7:5 durch. Anschließend begrub Titelverteidigerin Francesca Schiavone aus Italien mit einem 6:3, 6:3-Erfolg die Hoffnungen der Franzosen auf die Finalteilnahme ihrer Landsfrau Marion Bartoli. Im Vorjahr hatte Schiavone Na Li in Runde drei ausgeschaltet.

Mit Bartoli und Scharapowa scheiterten zwei Spielerinnen, die in den Runden zuvor Endstation für zwei deutsche Asse gewesen waren. Scharapowa hatte im Viertelfinale die Pariser Siegträume von Andrea Petkovic zerstört, konnte auf dem Court Philippe Chatrier jedoch nicht an diese starke Leistung vom Vortag anknüpfen. Nach 1:48 Stunden unterlief der 24-Jährigen ihr insgesamt zehnter Doppelfehler, so dass Li Na die Partie mit dem ersten Matchball für sich entscheiden konnte. Bartoli hatte mit 3:6, 6:2 und 6:4 in der dritten Runde Petkovic-Freundin Julia Görges ausgeschaltet. Knapp 15.000 Zuschauer hofften bei unberechenbarem Wind vergebens auf die erste französische Endspielteilnehmerin seit Mary Pierce 2000.

Peeling fürs Gesicht

Ihre Bezwingerin setzt im Vergleich zu ihrem überraschenden Triumph im vergangenen Jahr auf ein anderes Ritual: Sie küsst diesmal nach ihren Siegen nicht den Sand, sondern reibt sich die rote Asche ins Gesicht. "Ich bin stolz, wieder so weit gekommen zu sein. Der Wind war ein Vorteil für mich, aber ich musste trotzdem viel laufen", sagte Schiavone. "Das Finale gegen Li Na wird wieder sehr schwer. Sie ist eine ganz harte Gegnerin."

Henin nacheifern

Als letzte hatte beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres Justine Henin aus Belgien ihren Titel 2007 erfolgreich verteidigt. Die Weltranglistenfünfte Schiavone hatte im vergangenen Jahr mit ihrem Coup am Bois de Boulogne für eine Premiere gesorgt. Die nur 1,66 Meter große Rechtshänderin krönte sich zur ersten italienischen Grand-Slam-Siegerin der Geschichte.

Weiterer Schub für das chinesische Tennis

Auch Li Na war nach dem Sprung ins Finale glücklich. "Unfassbar, das hätte ich mir nie erträumt", sagte die Chinesin, die sich auf Sandplatz eigentlich nie wohlgefühlt hatte. "Dass ich das zweite Grand-Slam-Finale nacheinander erreicht habe, macht mir sehr stolz. Ich hoffe, das gibt dem Tennis in China einen weiteren Schub." Die an Position sechs gesetzte Li Na hatte Anfang des Jahres als erster Profi aus dem Reich der Mitte das Finale eines Grand-Slam-Turniers erreicht. Bei den Australian Open hatte sie damals dann aber das Endspiel gegen die Belgierin Kim Clijsters in drei Sätzen verloren.

Scharapowa fehlt weiterhin der French-Open-Sieg

Die frühere Weltranglistenerste Scharapowa muss dagegen weiter auf die Komplettierung ihrer Grand-Slam-Sammlung warten. "Sie hat in den entscheidenden Momenten besser gespielt", lobte sie die Leistung Na Lis. Scharapowa bleibt trotzdem die bestverdienende Sportlerin der Welt. Für einen Achtjahres-Vertrag mit einem Sportartikelhersteller kassiert sie 70 Millionen US-Dollar (48,5 Millionen Euro). Sie hat bislang in Wimbledon (2004), bei den US Open (2006) und den Australian Open (2008) triumphiert. Der Titel von Paris fehlt ihr noch. Bislang haben neun Spielerinnen den sogenannten Karriere-Grand-Slam gewonnen - darunter Steffi Graf.

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