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Davis Cup: Florian Mayer verliert - DTB-Team in Rückstand

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Deutsches Davis-Cup-Team liegt gegen Frankreich zurück

08.07.2011, 17:08 Uhr | t-online.de

Das deutsche Davis-Cup-Team ist mit einer Niederlage in das Zweitrundenduell gegen Frankreich gestartet. Vor 2.500 Zuschauern auf der Anlage des TC Weissenhof in Stuttgart verlor der von Krämpfen geplagte deutsche Tennis-Spitzenspieler Florian Mayer gegen Richard Gasquet, die Nummer zwei Frankreichs, nach dreieinhalb Stunden 6:4, 6:4, 5:7, 3:6, 3:6.

Im zweiten Einzel des Eröffnungstages liegt es an Philipp Kohlschreiber, gegen Gael Monfils einen vorentscheidenden 0:2-Rückstand zu verhindern. Der Sieger des Länderspiels trifft im Halbfinale im September auf den Gewinner des Duells USA gegen Spanien. "Beim 4:4 im dritten Satz hat der linke Oberschenkel zugemacht, im vierten Satz hatte ich in beiden Beinen Krämpfe", sagte Mayer und fügte an: "Es ist frustrierend und unerklärlich. Drei Sätze lang war ich der bessere Spieler. Umso bitterer ist die Niederlage."

Mayer findet sofort ins Spiel

Beim 3:2-Sieg in der ersten Runde im März gegen Kroatien war Florian Mayer der einzige Verlierer im erfolgreichen deutschen Team gewesen. Am Freitag schien er nachweisen zu können, dass er seit dem persönlichen Negativerlebnis in Zagreb stark an Format hinzugewonnen hat. Auf den Rängen bestimmte der blaue Block aus rund 700 französischen Fans den Rhythmus, auf dem roten Sand aber gab der mittlerweile im Heimatland auf Position eins und in der Welt auf Rang 20 vorgerückte Mayer fast drei Sätze lang den Takt vor.

Mit Tempowechseln und exzellentem Winkelspiel brachte er Gasquet immer wieder in Verlegenheit und schlug zum Matchgewinn auf. Doch dann bekam Mayer erstmals in seiner Karriere Krämpfe. Er verlor auch die Nerven, die Sicherheit, zweimal seinen Aufschlag, den dritten Satz und schließlich das ganze Match.

Couragierter Beginn

Der Franke hatte gegen den neun Plätze höher notierten Franzosen zunächst eine couragierte Vorstellung gezeigt. "Wenn ich an mein Level herankomme, habe ich die Chance, den Platz als Sieger zu verlassen", hatte Mayer gesagt. Zunächst aber dauerte es ein paar Spiele, bis der 27-Jährige sein im Frühjahr erarbeitetes Niveau erreichte. Er musste auch den ersten Aufschlagverlust des Matches hinnehmen zum 2:4. Doch umgehend holte der Deutsche in dem Duell zweier variantenreicher Spieler den Rückstand auf, gewann zusehends an Sicherheit und nahm Gasquet ein weiteres Mal zum 5:4 den Aufschlag ab. Nach 29 Minuten hatte er den ersten Durchgang mit 6:4 für sich entschieden.

Auch im zweiten Satz hatte zunächst Gasquet die Nase vorn. 3:1 führte der Weltranglistenelfte bei seinem Comeback nach mehr als drei Jahren Davis-Cup-Pause. Mayer gelang ein Re-Break, auch sein nächstes Aufschlagspiel musste Gasquet abgeben. Als der Franzose wieder servierte, ließ Mayer zwar sieben Satzbälle ungenutzt, doch den achten verwandelte er bei eigenem Aufschlag mit einem fulminanten Rückhand-Cross zum 6:4.

Am Oberschenkel behandelt

Dritter Satz, ähnliches Spiel. Gasquet lag 2:0 vorne, Mayer revanchierte sich sofort wieder. Die Vorentscheidung schien im siebten Spiel gefallen, als Gasquet mit einem Doppelfehler Mayer das Break zum 5:4 ermöglichte. Doch dann präsentierte sich der Deutsche, wie man ihn im Davis Cup in Erinnerung hat: als Nervenbündel. Seine nächsten beiden Aufschlagspiele gab Mayer zu Null ab, sodass Gasquet den dritten Akt 7:5 gewann.

Ein Break zum 1:3 im vierten Durchgang reichte Gasquet schon, um die Basis für den 2:2-Satzausgleich zu legen. Dass Mayer sich am rechten Oberschenkel behandeln lassen musste und mit Krämpfen zu kämpfen hatte, machte die Aufgabe für den Deutschen nicht einfacher. Mit 6:3 ging der vierte Satz an Gasquet. Auch im finalen Akt machte der 25 Jahre alte Franzose die entscheidenden Punkte. Nach 3:32 Stunden verwandelte Gasquet seinen dritten Matchball und ließ die Landsleute die Marseillaise anstimmen.

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