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US Open: Lisicki trifft auf Venus Williams

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Lisicki und Petkovic überzeugen - Barthel gelingt Überraschung

31.08.2011, 10:18 Uhr | dapd, dpa

US Open: Lisicki trifft auf Venus Williams. Sabine Lisicki: Schwerer Brocken in Runde zwei. (Foto: imago)

Sabine Lisicki: Schwerer Brocken in Runde zwei. (Foto: imago)

"Irene" ist weg, jetzt kommen Julia, Sabine und Andrea. Während aber der Wirbelsturm bei den US-Open nicht den befürchteten Schaden angerichtet hat, scheinen die drei deutschen Tennisdamen durchaus in der Lage, in New York nachhaltig für Aufsehen zu sorgen. Einen Tag nach Julia Görges zogen auch Sabine Lisicki und Andrea Petkovic überzeugend in die zweite Runde des vierten Grand-Slam-Turniers des Jahres ein. Dazu gesellten sich Angelique Kerber und Mona Barthel, die die an Nummer 32 gesetzte Spanierin Maria Jose Martinez Sanchez souverän mit 6:3 und 6:4 besiegte.

Lisicki wurde ihrer Favoritenrolle beim 6:3, 6:3-Erfolg über Alona Bondarenko (Ukraine) ebenso gerecht wie Petkovic, die sich 6:2, 6:2 gegen Ekaterina Bitschkowa (Russland) durchsetzte. Kerber schlug die Amerikanerin Laura Davis 7:6 (7:3), 6:3. Von den deutschen Männern war nur Florian Mayer erfolgreich: Er setzte sich mühelos gegen den entnervten Franzosen Adrian Mannarino mit 6:2, 6:0, 6:1 durch. Dagegen unterlag Michael Berrer dem Italiener Potito Starace 4:6, 6:4, 3:6, 2:6. Matthias Bachinger schied gegen den Russen Igor Kunitsin trotzt einer 2:0-Satzführung mit 6:2, 6:1, 1:6, 4:6, 4:6 aus.

Petkovic steckt Probleme weg

Petkovic trat mit bandagiertem rechtem Knie zu ihrem Spiel an. Erst vor zehn Tagen hatte sie beim Turnier in Cincinnati ein Knacken in dem Gelenk gehört, in dem ihr 2008 das Kreuzband gerissen war. Von einer Behinderung war allerdings nichts zu sehen. "Der Einzug in die zweite Runde ist schon ein großer Erfolg. Ich hatte damit gerechnet, überhaupt nicht zu spielen", sagte Petkovic. Nächste Gegnerin ist entweder Zheng Jie aus China oder Witalia Diatschenko aus Russland. Oder das Knie.

Die an Nummer zehn gesetzte Darmstädterin musste sofort zwei Breakbälle abwehren, doch danach bestimmte die deutsche Nummer eins klar das Geschehen. Nur das verpflasterte Knie erinnerte an die Blessur, die vor dem Turnierstart Schmerzen verursacht hatte. Nach dem Break zum 4:2 im zweiten Satz war für die 23-Jährige alles klar.

Vater Williams spioniert

Mit dem frischen Selbstvertrauen einer Turniersiegerin war unterdessen Sabine Lisicki nach dem Triumph von Dallas nach New York gereist - die komplizierte Anreise wegen der Flughafensperrung steckte sie scheinbar problemlos weg. Erst am Montag war sie in New York gelandet. "Ich hatte gestern ja nur ein Training, und es ist nicht leicht, sich nur mit einem Training umzustellen. Aber ich bin ein toughes Mädchen", sagte Lisicki mit ihrem fröhlichen Lächeln, "wichtig war, dass ich die Bälle sauber getroffen habe."

Nur 70 Minuten benötigte die 21 Jahre alte Lisicki für ihren Sieg. Sie schlug gut und sicher auf, spielte intelligent und kraftvoll. Ein Break im ersten Satz zum 4:2 und zwei Aufschlaggewinne zum 1:0 und 5:2 brachten die Vorentscheidung zum sicheren Sieg. Lisicki zeigte ihre einzige Schwäche beim eigenen Aufschlag ausgerechnet, als sie zum Matchgewinn servierte, korrigierte dies aber gleich anschließend mit einem weiteren Break.

Auf dem neuen Platz 17 waren zum Spielbeginn nur etwa 500 der 3000 Plätze besetzt. Darunter war aber auch Richard Williams, der sich Lisicki ganz genau anschauen wollte. Seine Tochter Venus ist am Mittwoch nächste Gegnerin der Deutschen, ein Duell der beiden härtesten Aufschlägerinnen der Damentour. Mit 209 km/h wurde das Service von Venus gemessen, Lisicki schlug schon einmal noch einen Kilometer schneller auf.

"Es wird auf die Tagesform ankommen"

Doch anders als die Nummer 18 der Weltrangliste, die erstmals unter den Top 20 steht, ist Williams nach einer Seuchensaison in Flushing Meadows nicht gesetzt. Darin sieht Lisicki keinen Vorteil: "Wir haben zweimal gegeneinander gespielt, und beide Male war es sehr intensiv. Es wird nur auf die Tagesform ankommen, wer gewinnt. Die Williams-Schwestern darf man bei einem Grand Slam nie unterschätzen." Im direkten Vergleich steht es 1:1.

Eine Hüft- und eine Bauchmuskelverletzung sowie zuletzt eine Viruserkrankung warfen Venus Williams immer wieder zurück. Die US Open, die sie zweimal gewann, sind erst ihr viertes Turnier in dieser Saison. "Ich werde versuchen, mein Bestes zu spielen", sagte die 31 Jahre alte US-Amerikanerin, als sie nach ihrem Auftaktsieg über die Russin Wesna Dolonz nach Lisicki gefragt wurde.

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