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US Open: Petkovic steht im Achtelfinale - Haas scheidet aus

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US Open - Vierte Runde  

Petkovic im Achtelfinale - Haas verabschiedet sich

03.09.2011, 21:15 Uhr | dpa, sid, t-online.de

US Open: Petkovic steht  im Achtelfinale - Haas scheidet aus. Starke Rückhand: Tennis-Star Andrea Petkovic bei den US-Open.

Starke Rückhand: Tennis-Star Andrea Petkovic bei den US-Open.

In der Runde der besten 32 hatten Andrea Petkovic und Tommy Haas bei den US Open in New York eines gemeinsam: den Kampf gegen ihren geschundenen Körper. Für die 23-jährige Nummer eins des deutschen Damen-Tennis' ging gegen die Italienerin Robert Vinci der Ritt auf der Rasierklinge erneut gut. Der zehn Jahre ältere Haas hingegen musste sich dem Argentinier Juan Monaco beugen.

Petkovic folgte trotz ihres schmerzhaften Einrisses des Meniskus' im rechten Knie ihren Kolleginnen Sabine Lisicki und Angelique Kerber ins Achtelfinale des finalen Grand-Slam-Turniers des Jahres. Binnen 67 Minuten war Vinci mit 6:4, 6:0 bezwungen. In der nächsten Runde trifft Petkovic auf die ungesetzte Carla Suarez Navarro aus Spanien. Mit ihr hat sie von den Australian Open 2010 noch eine Rechnung zu begleichen. Lisicki hat es nun mit der an zwei gesetzten Russin Vera Zvonareva zu tun, gegen die sie in drei Duellen noch nie gewonnen hat. Auf Kerber wartet die ungesetzte Rumänin Monica Niculescu. Die Nummer 68 der Welt aus Bukarest gewann vor drei Jahren in drei Sätzen das einzige Duell der beiden. Zuletzt standen in Flushing Meadows 1987 drei deutsche Spielerinnen in der Runde der letzten 16.

Duell mit Federer verpasst

Damals vertrat Boris Becker die deutschen Herren im Achtelfinale. Zu gerne hätte Haas - wie schon 1999, 2001 und 2002 - diese Runde nochmal erreicht. Immerhin hätte es bei seinem Lieblingsturnier ein Wiedersehen gegeben mit dem Schweizer Ausnahmekönner Roger Federer. Doch Dauerläufer Monaco rang den tapferen Tour-Rückkehrer Haas mit 6:7 (3:7), 6:3, 6:2 und 6:3 nieder.

Eine Frage der Physis

Bleibt die Frage, ob es für Haas nach drei Schulter- und einer Hüftoperation bei den US Open einen 15. Start geben wird. "Es geht letztlich nur darum, ob mein Körper hält", sagte der Verlierer.

Das Publikum huldigt dem Methusalem des Turniers

Die Fans auf dem Grandstand honorierten das Aufbäumen des ältesten Spielers im Turnier und verabschiedeten den Wahl-Amerikaner mit Riesenjubel. "Die Unterstützung vom Publikum war es wert, hier mitzuspielen. Das sind Momente, warum man Sportler ist", sagte Haas nach dem 46. Match bei den US Open und wurde fast melancholisch. "Wenn das meine letzten US Open gewesen sein sollten, ist es ein Buch, das sich schließt", sagte Haas, der 1996 auf dem selben Platz neben dem Louis-Armstrong-Stadium seine erste Partie bei einem Grand-Slam-Turnier gegen Michael Stich verloren hatte und 15 Jahre später mit einem positiven Gefühl nach Florida zurückflog.

Petko setzt sich durch

Petkovic hingegen ist gerade erst dabei, sich in der Weltspitze zu etablieren. Wieder war die Verletzung, die sowohl ihrem Vater Zoran als auch Fed-Cup-Chefin Barbara Rittner auf der Tribüne die Schweissperlen auf die Stirn trieb, nicht anzumerken. Petkovic hält sich für erwachsen genug, selbst zu entscheiden, was sie ihrem Körper zumuten und abverlangen könne. "Mich kann keiner abhalten, bevor es nicht krach macht", erklärte die Nummer zehn der Setzliste.

Hoch konzentriert und mit einer guten Länge in den Schlägen dominierte sie die Partie gegen die an Position 18 gesetzte Vinci. Nach 42 Minuten nutzte sie ihren ersten Satzball und ballte erleichtert die Hand zur Faust. Auch danach ließ sich Petkovic, die ihre Siegquote in diesem Jahr auf 47:16 schraubte, nicht mehr vom Erfolgsweg abbringen und tanzte nach dem Sieg ihren berühmten "Petko-Dance".

Noch viel Arbeit bis zu den Australian Open

Diese Leichtigkeit des Seins geht Haas längst ab. Wenn er im Januar 2012 zu den Australian Open will, wo er dreimal das Halbfinale erreichte, muss der einstige Weltranglisten-Zweite im November und Dezember hart trainieren. "Ich habe natürlich hohe Erwartungen. Ich fahre nicht einfach nach Australien, um mitzuspielen, das habe ich nicht nötig", betonte Haas, der weiter dringend einen Physiotherapeuten sucht, der ihm hilft, die notwendige Fitness für Matches gegen Spieler wie Ballwand Monaco zu erlangen.

Doch andererseits haben sich für den Familienvater auch die Prioritäten im Leben verschoben, was die Entscheidung nicht leichter macht. Durch seine 15-jährige Karriere hätten sich Türen geöffnet, deutete Haas an, ohne die Alternativen näher zu benennen. Außerdem wischte er diese Gedanken dann auch wieder vom Tisch. "Noch bin ich Tennisprofi", betonte Haas.

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