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Spieleraufstand bei den US Open: Nadal und Co. stürmen Schiri-Büro

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"Das können wir nicht akzeptieren"

07.09.2011, 20:27 Uhr | sid, dpa

Spieleraufstand bei den US Open: Nadal und Co. stürmen Schiri-Büro. Keine Lust auf Tennis bei Regen: der Spanier Rafael Nadal. (Quelle: imago)

Keine Lust auf Tennis bei Regen: der Spanier Rafael Nadal. (Quelle: imago)

Der Regen macht den Organisatoren der US Open zu schaffen. Aber das ist nicht mehr ihr einziges Problem: Angeführt von Titelverteidiger Rafael Nadal haben einige Profis die Verantwortlichen des letzten Grand-Slam-Turniers harsch kritisiert. Kernpunkt der Schelte war die Tatsache, dass mehrere Spieler trotz leichten Nieselregens auf die Plätze geschickt wurden.

"Das können wir nicht akzeptieren. Wir fühlen uns nicht geschützt. Wir sind Teil einer Show, aber sie arbeiten nicht für uns. Die Gesundheit der Spieler ist das Wichtigste", sagte der an Nummer zwei gesetzte Nadal bei ESPN 2 und kündigte an: "Wir werden dafür kämpfen, dass sich etwas ändert."

Diskussionen im Schiri-Zimmer

Nach 15 Minuten mussten die Spiele wegen der erneut stärker werdenden Niederschläge wieder unterbrochen werden. Direkt danach kam es zum Spieleraufstand. Nadal, der Brite Andy Murray und Lokalmatador Andy Roddick stürmten gemeinsam ins Zimmer von Oberschiedsrichter Brian Earley und beklagten sich. "Es stand für uns außerhalb der Diskussion, ob die Plätze bespielbar waren oder nicht. Sie waren es nicht. Die Linien waren rutschig", sagte Roddick.

Der Weltranglistenvierte Murray kritisierte die Tatsache, dass die Courts während der Regenfälle nicht zumindest abgedeckt werden, um den Spielbetrieb bei Trockenheit schnell wieder aufnehmen zu können. "Ich verstehe nicht, warum sie nicht das zumindest machen", sagte der Schotte. Die Veranstalter argumentieren, dass durch die unter einer Folie entstehende Feuchtigkeit die auf dem Hartplatz aufgetragene Farbe verwässern könnte.

Ein Dach oder kein Dach?

In Flushing Meadows hat die regenbedingte Absage sämtlicher Matches am Dienstag und die neuerlichen Verschiebungen am Mittwoch zudem die seit Jahren laufende Diskussion über den Bau eines Daches auf dem größten Tennisstadion der Welt angeheizt. "Wir sind trotzdem noch auf Kurs mit den Finals. Nur wenn wir den Mittwoch und den Donnerstag verlieren, müssen wir uns Sorgen machen", sagte Oberschiedsrichter Earley. Die Viertelfinals vom Schweizer Roger Federer und Novak Djokovic (Serbien) wurden am späten Abend gestrichen. Von den Verschiebungen waren auch die beiden deutschen Spielerinnen Andrea Petkovic und Angelique Kerber betroffen.

Während es bei den Australian Open und in Wimbledon inzwischen Dachkonstruktionen gibt und die French Open bald aufrüsten wollen, liegen die Pläne in New York auf Eis. "Wir müssen uns fragen, ob es sinnvoller ist, 150 Millionen Dollar in ein Dach oder weiterhin in Förderprogramme für den Nachwuchs zu investieren", sagt Chris Widmaier, Sprecher des veranstaltenden US-Verbandes USTA, nun seit drei Jahren immer wieder.

McEnroe kritisiert Verband

Nach Meinung von John McEnroe liegt der Schwarze Peter beim US-Verband. "Die Leute dort wollten unbedingt das größte Stadion bauen, aber für denselben Preis hätten sie ein etwas kleineres Stadion und ein Dach haben können", kritisierte der viermalige US-Open-Gewinner nach dem verschobenen Finale von 2010.

Im vergangenen Jahr war das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres zum insgesamt 14. Mal seit 1935 in die Verlängerung gegangen. Laut Wettervorhersage soll das Wetter aber ab Donnerstag besser werden. Es besteht also Hoffnung, dass die diesjährigen US Open nicht in die Geschichte eingehen. 1938 hatte die Veranstaltung wegen der Auswirkungen eines Hurrikans um sechs Tage verlängert werden müssen.


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