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Roger Federer zum sechsten Mal Weltmeister

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Zwei Rekorde für Roger Federer

27.11.2011, 21:13 Uhr | dapd

Roger Federer zum sechsten Mal Weltmeister . Zum sechsten Mal Weltmeister: Roger Federer (Quelle: Reuters)

Zum sechsten Mal Weltmeister: Roger Federer (Quelle: Reuters)

Roger Federer hat als erster Spieler in der Geschichte des Tennissports das ATP-Finale zum sechsten Mal gewinnen können. Der Schweizer besiegte in London Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich mit 6:3, 6:7 (6:8), 6:3 und erhält für seinen insgesamt 70. Turniersieg seiner Karriere 1,63 Millionen Euro.

Mit seinem 17. Sieg in Serie auf der Tour seit Anfang September hat sich der 30-Jährige erneut auch mehrere Einträge in die Geschichtsbücher seines Sports gesichert. Federer hat jetzt nicht nur die meisten Titel beim ATP-Finale, sondern ist gleichzeitig auch der älteste Spieler, der das Turnier der Besten am Saisonende für sich entschieden hat. Außerdem rückt er in der Weltrangliste wieder auf den dritten Platz hinter Novak Djokovic und Rafael Nadal vor.


Tsonga zunächst besser


Dabei war das Endspiel im ersten Satz zunächst nicht nur ausgeglichen, sondern Tsonga war sogar der bessere Spieler. Bis zum 3:4 im ersten Satz verlor der 26-Jährige nur einen Punkt bei eigenem Aufschlag. Doch dann zeigte Federer, warum er einer der besten Spieler ist, die dieser Sport je hervorgebracht hat. Mit drei bemerkenswerten Rückhandgewinnschlägen gelang ihm zu Null das Break. Anschließend verwandelte er seinen dritten Satzball nach 35 Minuten zum 6:3.

Im zweiten Satz breakte Federer den Franzosen zum 3:2. Es war allerdings nicht die Vorentscheidung. Als der Favorit bei einer 5:4-Führung zum Matchgewinn aufschlug, gab er sein Service ab. Im anschließenden Tiebreak verspielte er ein 5:2 und 6:5.


Entscheidung im achten Spiel

Im dritten Durchgang konnte sich zunächst keiner der beiden Protagonisten einen Vorteil erspielen. Es war schließlich Federer, der zu den ersten Breakbällen kam, den dritten davon verwertete und mit 5:3 in Führung ging. Ein zweites Mal ließ er sich die Chance auf den Sieg nicht nehmen und verwandelte nach zwei Stunden und 18 Minuten seinen zweiten Matchball.

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