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Petkovic nimmt Kurs auf die Australian Open

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Petkovic nimmt Kurs auf die Australian Open

25.12.2011, 08:00 Uhr | mlm, t-online.de

. Andrea Petkovic will 2012 in Australien tanzen.  (Quelle: imago)

Andrea Petkovic will 2012 in Australien tanzen. (Quelle: imago)

Andrea Petkovic bricht auf. Wenn am ersten Weihnachtstag in Deutschland und der Welt geschlemmt und gefeiert wird, sitzt die Nummer eins des deutschen Damen-Tennis im Flieger. Das Ziel: Australien. Aber das ist nur das örtliche Ziel. Denn die Nummer zehn der WTA-Weltrangliste strebt vor allem ein sportliches an: den ersten Grand-Slam-Titel. Darauf hat sie ihre Vorbereitung für die Saison 2012 ausgerichtet. Und dafür lässt sie Weihnachten und Silvester auch gerne kürzer ausfallen.

"Ich will 2012 den nächsten Schritt machen. Auch, wenn das jetzt immer schwieriger wird", sagte die 24-Jährige unlängst in ihrer Heimat Darmstadt, nachdem sie das vergangene Jahr einmal hatte Revue passieren lassen. Sie müsse daran arbeiten, "auch gedanklich zur Weltspitze zu zählen", dann sei sie auch bereit für den ganz großen Wurf, den ersten Grand-Slam-Titel. "Dieser Schalter kann jeden Moment umfallen."

"Große Matches müssen ihre Besonderheit verlieren"

Nun geht es also Down Under. Erst zum Training mit Coach Peter Popovic. Dann startet die Saison am 02. Januar mit dem Turnier in Brisbane, eine Woche später spielt sie in Sydney. Beide Turniere sollen sie optimal einstimmen auf das erste große Highlight 2012, die Australian Open in Melbourne (ab 16. Januar 2012). Nach dem Viertelfinal-Aus in diesem Jahr - Petkovic schied nach einer schlaflosen Nacht gegen die Chinesin Na Li aus - soll es 2012 weiter gehen. Vielleicht sogar ins Finale.

Dafür will und muss sie aber noch eine entscheidende psychologische Barriere abbauen: die Angst vor der eigenen Courage. "Die großen Matches müssen ihre Besonderheit verlieren", ist Petkovic' Motto für 2012. Dann sei sie endlich auch mental auf Augenhöhe mit den Besten der Welt, nicht nur sportlich. Die Erwartungen, ihre eigenen genauso wie die ihrer Fans, sind in jedem Fall immens. "Das ist doch klar, ich bin jetzt Zehnte in der Welt." Aber auch die Kontrahentinnen nähmen sie nun ernster. "Da fühlt man schon deren Nüstern im Nacken."

"Wenn ich abschalten will, lese ich Goethe"

Das Jahr 2012 soll für die Darmstädterin das erfolgreichste ihrer Karriere werden. Um das zu erreichen, hat Petkovic nun schon wochenlang zuhause trainiert und an den Grundlagen gearbeitet. Jetzt heißt es wieder Abschied nehmen von der Familie und den Freunden, es geht wieder auf Reisen. Wochenlang wird "Petko" wieder unterwegs sein. "Auf der Tour vereinsamt man sehr schnell", klingen auch mal leisere Töne bei der sonst so forschen und lebenslustigen Spielerin an. "Die ganze Welt dreht sich dann nur um mich. Das ist zwar manchmal ganz schön, aber hier zuhause brauche ich Leute um mich herum, die sich selbst wichtiger nehmen als mich."

Und trotzdem: Das Leben auf der Tour ist genau das, was Petkovic will. "Ich bin eine Einzelkämpferin. Man könnte mir zehn Millionen Euro bieten und ich würde keinen Mannschaftssport betreiben." Ihr Tross, den sie um sich herum hat, weiß das. Und behandelt sich entsprechend. Der Mühle Tennis-Zirkus entzieht sich die 24-Jährige auf ihre eigene Weise, wenn es nötig ist. "Dann setze ich die Scheuklappen auf und höre und sehe nichts mehr. Wenn ich abschalten will, lese ich Goethe oder andere klassische Literatur."

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