Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Tennis >

Australian Open: Sabine Lisicki folgt Görges ins Achtelfinale

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Lisicki trotz schwachem Beginn erstmals in der vierten Runde

21.01.2012, 09:45 Uhr | dpa, dapd, t-online.de

Australian Open: Sabine Lisicki folgt Görges ins Achtelfinale. Sabine Lisicki freut sich über ihren Achtelfinal-Einzug in Melbourne. (Quelle: dpa)

Sabine Lisicki freut sich über ihren Achtelfinal-Einzug in Melbourne. (Quelle: dpa)

Der harte Kampf wird am Ende belohnt: Sabine Lisicki hat als zweite deutsche Tennisspielerin das Achtelfinale der Australian Open erreicht. Die Berlinerin gewann in Melbourne ihr Drittrundenspiel gegen die Russin Swetlana Kusnezowa nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 2:6, 6:4, 6:2 und trifft nun auf Maria Scharapowa. Die Russin hatte zuvor Angelique Kerber mit 6:1, 6:2 besiegt.

Kurz zuvor war bereits Julia Görges bei der mit rund 21 Millionen Euro dotierten Veranstaltung erstmals in ihrer Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier ins Achtelfinale eingezogen. Die 23-Jährige trifft am Sonntag auf die Polin Agnieszka Radwanska. Bei den Herren ist noch Philipp Kohlschreiber dabei. Der Augsburger bekommt es mit dem an Nummer elf gesetzten Juan Martin del Potro aus Argentinien zu tun.

Lisicki: "Habe ganz schlecht angefangen"

Lisicki erwischte einen katastrophalen Start. Die Berlinerin stand anfangs völlig neben sich und leistete sich viele einfache Fehler. Vor allem der Aufschlag, sonst ihre stärkste Waffe, bereitete der 22-Jährigen große Sorgen. Im ersten Satz konnte Lisicki kein einziges Mal ihr Service halten und gab den Durchgang nach gerade einmal 28 Minuten mit 2:6 ab. "Ich habe ganz schlecht angefangen und nicht viel getroffen", gestand die Wimbledon-Halbfinalistin des vergangenen Jahres.

Nächste Gegnerin ist die Weltranglisten-Vierte Scharapowa

Auch im zweiten Abschnitt fand Lisicki zunächst nicht zu ihrem Spiel und kassierte sofort ein weiteres Break. Doch dann biss sich die Nummer 15 der Welt in die Partie. Nachdem sie Kusnezowa den Aufschlag zum 3:3 abgenommen hatte, ballte sie die Faust und feuerte sich mit einem lauten "Come on"-Schrei selbst an. Mit 6:4 entschied sie den Satz für sich und brach damit den Widerstand der Russin.

Im entscheidenden Durchgang bestimmte nun Lisicki das Geschehen und forcierte den Druck. Sie ging schnell mit 5:1 in Führung und verwandelte nach 1:58 Stunden ihren vierten Matchball. "Ich bin so erleichtert, dass ich weiter bin", jubelte die deutsche Nummer zwei, die sich nun mit Kerber-Bezwingerin Scharapowa messen darf. Insgesamt unterliefen Lisicki 36 unbedrängte Fehler, denen letztlich 37 direkte Gewinnschläge gegenüberstanden.

Kerber: "Anfang des zweiten Satzes war ich dran"

Kerber stand gegen Scharapowa zunächst völlig auf verlorenem Posten. Die US-Open-Halbfinalistin gab ihr erstes Aufschlagspiel zu Null ab und verlor im Laufe des ersten Satzes noch zwei weitere Male ihr Service. "Ich habe anfangs überhaupt nicht meinen Rhythmus gefunden", gestand Kerber nach dem Aus.

Auch im zweiten Durchgang gab die Norddeutsche prompt ihr Service ab und hatte dem druckvollen Spiel von Scharapowa nichts entgegenzusetzen. Die 24-Jährige steckte aber nicht auf und schaffte mit dem sechsten Breakball unter dem großen Jubel des Publikums das Re-Break zum 1:2. "Anfang des zweiten Satzes war ich dran. Da haben zwei, drei Punkte über den weiteren Verlauf entschieden", so Kerber weiter.

Scharapowa lobt Kerber

Gut 20 Minuten agierte sie auf Augenhöhe mit der Russin. Doch dann unterliefen ihr einige leichte Fehler, während Scharapowa gerade in den entscheidenden Momenten ihr bestes Tennis spielte. Die Begegnung kippte daher wieder zu Scharapowas Gunsten. Nach 1:27 Stunden verwandelte die Nummer vier der Welt ihren ersten Matchball. "Sie hat im zweiten Satz deutlich stärker gespielt. Das Spiel war da knapper, als es das Ergebnis aussagt", gestand Scharapowa.

Djokovic und Tsonga machen kurzen Prozess

Im Schnellverfahren entledigte sich derweil Titelverteidiger Novak Djokovic seiner dritten Aufgabe. Nach nur 1:14 Stunden verwandelte er beim 6:0, 6:1, 6:1 gegen den Franzosen Nicolas Mahut den Matchball. Auch der an Nummer sechs gesetzte Franzose Jo-Wilfried Tsonga machte beim 6:2, 6:2, 6:2 gegen den Portugiesen Frederico Gil kurzen Prozess. In drei Sätzen weiter gekommen sind auch David Ferrer aus Spanien (7:5, 6:2, 6:1 gegen Juan Ignacio Chela aus Chile) und der Franzose Richard Gasquet (6:3, 6:3, 6:1 gegen Janko Tipsarevic aus Serbien).

Für eine Überraschung sorgte die Russin Ekaterina Makarowa, die ihre an Nummer sieben gesetzte Landsfrau Vera Zwonarewa 7:6 (9:7), 6:1 besiegte. Die tschechische Wimbledonsiegerin Petra Kvitova profitierte von der verletzungsbedingten Aufgabe ihrer Gegnerin Maria Kirilenko aus Russland, allerdings führte die Favoritin bereits 6:0, 1:0. Auch die Serbin Ana Ivanovic wurde beim 6:3, 6:4 gegen Vania King (USA) wenig gefordert.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Gezielter Schlag 
Hit im Netz: Mit seinem Hund darf sich niemand anlegen

Känguru hält den Vierbeiner im Schwitzkasten, das Herrchen schreitet ein. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal