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Indian Wells: Angelique Kerber nach Krimimatch im Viertelfinale

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Kerber nach Krimimatch im Viertelfinale

14.03.2012, 11:29 Uhr | dapd

Indian Wells: Angelique Kerber nach Krimimatch im Viertelfinale. 18 Saisonsiege - Angelique Kerber hat derzeit einen Lauf. (Quelle: dpa)

18 Saisonsiege - Angelique Kerber hat derzeit einen Lauf. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber mischt derzeit das Damen-Tennis auf: Die Kielerin hat beim WTA-Hartplatz-Turnier in Indian Wells das Viertelfinale erreicht und dabei Nervenstärke bewiesen. Beim 6:3, 3:6, 7:6 (7:4)-Achtelfinalsieg gegen die Amerikanerin Christina McHale wehrte sie drei Matchbälle ab. Julia Görges, die zweite im Turnier verbliebene Deutsche, spielte gegen die Weltranglistenerste Victoria Asarenka zwar gut. Letztlich hatte sie gegen die Australien Open-Siegerin beim 3:6, 1:6 aber keine Chance.

"Man fühlt sich natürlich sehr gut, wenn man drei Matchbälle abgewehrt hat", freute sich Kerber nach ihrem Marathon-Match über 2:34 Stunden. Mit nun 18 Saisonsiegen zählt Kerber derzeit zu den Topspielerinnen der Welt. Nur die Weißrussin Asarenka und die Polin Agnieszka Radwnska haben mit je 20 Erfolgen mehr.

Zeit zum Durchschnaufen hat Kerber nicht. Mittwochnacht trifft die Weltranglisten-19. im Viertelfinale auf Li Na. Die chinesische French Open-Gewinnerin des Vorjahres war Zeugin des Kerber-Krimis und sichtlich beeindruckt. "Sie ist läuferisch stark, bewegt sich gut und hat als Linkshänderin einen komplett anderen Aufschlag", sagte Na.

Déjà vu gegen McHale

Der Triumph gegen McHale war der zweite Coup von "Comeback-Kerber" in Kalifornien. Bereits in ihrer Zweitrunden-Begegnung lag sie gegen die Amerikanerin Sloane Stephens mit 2:6, 1:5 und 15:40 scheinbar aussichtslos zurück. Ihrer Kontrahentin fehlte nur noch ein Punkt zum Sieg. Doch Kerber kämpfte, wehrte zwei Matchbälle ab und drehte mit einer Energieleistung noch das Match.

Gegen McHale hatte die Deutsche ein Déjà vu. Nach einem frühen Aufschlagverlust lag sie im Entscheidungssatz schnell zurück, konnte McHale aber das Aufschlagspiel zum 3:4 abnehmen und anschließend ausgleichen. Beim Stand von 5:6 war Kerber dann dreimal nur noch einen Punkt vom Turnieraus entfernt.

Großen Sprung gemacht

"Bei den Matchbällen habe ich gespürt, ich bin noch da, ich kann das Match noch drehen." Die Norddeutsche rettete sich in den Tie-Break und hatte hier das bessere Ende für sich. "Vor einem halben Jahr hätte ich so ein Match nicht gewonnen. Aber ich freue mich, dass es jetzt anders ist", sagte Kerber.

Ende August begann bei den US Open ihr Durchmarsch in die Weltspitze. Die 24-Jährige zog sensationell ins Halbfinale ein, stieß im Oktober erstmals in die Top 30 vor. Zu Jahresbeginn erreichte Kerber in Auckland und Hobart jeweils die Vorschlussrunde und krönte ihren Aufschwung im Februar mit dem ersten Turniersieg in Paris. Auf dem Weg zum Triumph besiegte die Linkshänderin unter anderen die Russin Maria Sharapowa in zwei Sätzen.

Platzierungen unwichtig

"Was ich geschafft habe, das kann mir niemand mehr nehmen", sagt sie stolz. Mittlerweile gehört Kerber zu den 20 besten Tennis-Spielerinnen der Welt, auch wenn sie selbst den Blick auf das Ranking konsequent meidet. "Als ich an 70. oder 80. Stelle war, habe ich darauf geachtet, aber jetzt nicht mehr." Platzierungen und Listenpunkte sind für sie zweitrangig. "Ich möchte mein Spiel verbessern, mich als Persönlichkeit weiterentwickeln und ich denke, dann kommt der Erfolg von selbst."

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