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Fed-Cup: Petkovic steht kurz vor ihrem Comeback

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Petkovic steht kurz vor ihrem Comeback

19.04.2012, 13:51 Uhr | sid

Fed-Cup: Petkovic steht kurz vor ihrem Comeback. Andrea Petkovic steht nach einer monatelangen Zwangspause wieder auf dem Platz. (Quelle: imago)

Andrea Petkovic steht nach einer monatelangen Zwangspause wieder auf dem Platz. (Quelle: imago)


Die wiedergenesene Andrea Petkovic aber wirkt in den Tagen vor der Fed-Cup-Partie gegen Australien in Stuttgart ungewohnt ernst, nachdenklich und zurückhaltend. Zumindest bei einigen Presseterminen. Dabei scheint oberflächlich betrachtet alles im Lot. Nach über dreimonatiger Abstinenz von der WTA-Tour wegen eines Ermüdungsbruchs im Iliosakralgelenk ist Petkovic laut eigener Aussage zu "tausend Prozent fit und schmerzfrei".

In der Weltrangliste hat sie während ihrer Leidenszeit nur einen Rang eingebüßt. Und unter Umständen könnte die 24-Jährige sogar im Relegationsspiel gegen US-Open-Siegerin Samantha Stosur und Co. ihr Comeback feiern.

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Comeback früher als erwartet

Sollte sich Teamchefin Barbara Rittner aber für Görges als zweite Einzelspielerin neben der gesetzten Kopenhagen-Gewinnerin Angelique Kerber entscheidet, wird Petkovic in der kommenden Woche beim WTA-Turnier in Stuttgart wieder aufschlagen. Und das wäre um einiges früher, als manch ein Mediziner nach der, laut Petkovic, "tückischen Verletzung" gemutmaßt hatte. Doch die schwierige Phase im Wartestand mit Rückschlägen, Zweifeln und nicht zuletzt den wilden Spekulationen über die Ursache der seltenen Rückenblessur hat offenbar Spuren bei der ansonsten so unbekümmerten deutschen Nummer eins hinterlassen.

Petkovic: "Keine einfache Zeit".

"Es war keine einfache Zeit. Es ist bitter, auf dem Höhepunkt so zurückgeworfen zu werden." Inzwischen ist die Fernstudentin zu dem Entschluss gekommen, auf Alarmsignale ihres Körpers besser zu hören. "Ich werde mich dazu zwingen, ein bisschen weniger zu machen. Ich werde bewusster planen. Während der Pause habe ich vieles gelernt, erklärte der Publikumsliebling und räumte ein, sich "in Ziele verrannt" zu haben. Doch in gewisser Weise hat sich die Zwangspause sogar ausgezahlt. Petkovic fühlt sich körperlich besser als vorher.

Erdrückendes Medien-Interesse

"Ich hatte sechs Monate lang mit Rückenschmerzen gespielt. Jetzt merke ich, wie viel freier ich in der Rotation bin." Und trotz allem: Die ganz große Erleichterung war Petkovic bislang nicht wirklich anzumerken. Vielleicht denkt "Petko" in diesen Tagen auch manchmal mit gemischten Gefühlen zurück an die Zeit vor exakt einem Jahr, als sie in Stuttgart vom Medieninteresse fast erdrückt worden wäre. Als plötzlich Kameras und Mikros um einen lockeren Spruch gierten - und reihenweise Talkshow-Einladungen ins Haus der Petkovics flatterten.

"Petko" will mehr auf den Körper hören

Damals - im April 2011 - war die Darmstädterin als Australian-Open-Viertelfinalistin und Miami-Halbfinalistin angereist, die die damalige Weltranglistenerste Caroline Wozniacki besiegt hatte. In den Wochen nach dem Hype von Stuttgart hat Petkovic einmal zugegeben, sogar Pickel von dem ganzen Stress bekommen zu haben: "Und Pickel bekomme ich sonst nie." Auch damals hat sie auf ihren Körper gehört - und ihre Schlüsse gezogen. Seit den French Open 2011 zum Beispiel gibt sie unmittelbar vor einem Grand-Slam-Turnier keine Interviews mehr.

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