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Maria Scharapowa ist das Glamourgirl mit Sieger-Gen

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Maria Scharapowa ist das Glamourgirl mit Sieger-Gen

24.04.2012, 12:03 Uhr | sid, dapd

. Maria Scharapowa bereichert auch durch ihren Glamour-Faktor das WTA-Turnier in Stuttgart. (Quelle: imago)

Maria Scharapowa bereichert auch durch ihren Glamour-Faktor das WTA-Turnier in Stuttgart. (Quelle: imago)

Maria Scharapowa hat noch immer ihre blonde Mähne. Das konnte jeder sehen, als die Tennisspielerin beim WTA-Turnier in Stuttgart erschien. Noch vor Tagen hatte sie von ihrer Facebook-Seite mit kurzem Fransenschnitt gelächelt. Das war allerdings nur eine Perücke für einen Werbeclip. Der Aufschrei der Internetgemeinde war trotzdem groß. Mehr als 10.000 Menschen kommentierten ihren neuen Haarschnitt - vor allem Männer. "Ich habe mehr Mails bekommen, als nach meinen Siegen bei den Grand-Slam-Turnieren", sagte Scharapowa.

"Vielleicht war ich ein bisschen naiv und habe vergessen, dass die sieben Millionen Menschen, die meine Seite anklicken, auch interessiert, was ich so treibe", ergänzte sie. So ist das eben bei der Russin, die schon seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika lebt. Viele Menschen kennen sie als Model aus der Werbung, dabei ist sie eine verdammt gute Tennisspielerin - die Nummer zwei der Welt. Dass die 25-Jährige in diesen Tagen in Stuttgart aufspielt, freut die Veranstalter, denn auf ihren Glamour-Faktor verzichtet niemand gerne.

Wimbledon-Sieg mit 17

Scharapowa verbindet kühle Schönheit mit der Besessenheit der Williams-Schwestern. Sie ist wohl die meist fotografierte Sportlerin der Welt, die am besten verdienende des Planeten ist sie mit Abstand - rund 20 Millionen Euro erhält sie Jahr für Jahr nur für ihre Werbeverträge.

Dabei hat sie sich ihr Talent und ihren Ehrgeiz nie abkaufen lassen. Nur wenige Wochen im Jahr steht Scharapowa für Werbeaufnahmen zur Verfügung. Die Rechtshänderin mit dem markant lauten Stöhnen hat schon früh verinnerlicht, dass man sich schinden muss, um erfolgreich zu sein. Mit 17 Jahren holte sie den Titel in Wimbledon. Sie stand 17 Wochen an der Spitze der Weltrangliste und gewann zwei weitere Major-Titel in New York und Melbourne.

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"Die Konkurrenz ist zurzeit sehr groß"

Der Sieg bei den Australian Open liegt allerdings schon vier Jahre zurück. Eine rätselhafte Schulter- und Rippenverletzung zwang sie in den Jahren 2008 und 2009 zu einer neun Monate andauernden Pause. Sie brauchte länger als ihr lieb war, um wieder ihr höchstes Niveau zu erreichen. 2011 stand sie, sieben Jahren nach ihrem letzten Auftritt, abermals im Finale von Wimbledon.

Sie unterlag allerdings Petra Kvitova, so wie in diesem Jahr im Endspiel von Melbourne Victoria Azarenka. "Natürlich will ich die Finals gewinnen, aber die Konkurrenz ist zurzeit sehr groß", sagt Scharapowa. Sie verlor in dieser Saison auch die Endspiele von Indian Wells und Miami.

"Ich habe mich stark verbessert"

Ihr großes Ziel für dieses Jahr sind die French Open. Die Finalteilnahme in Paris fehlt Scharapowa noch. Doch der Sandboden ist nicht ihr bevorzugter Belag, mit dem langsamen Untergrund hatte sie in der Vergangenheit einige Probleme. "Aber ich habe mich stark verbessert und weiß inzwischen, wie ich die Punkte vorbereiten muss." Auch deshalb ist sie nach Stuttgart gekommen, wo in der Halle auf rotem Sand gespielt wird. Schließlich ist Glamour allein nicht ihr Anspruch.

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