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Tennis: Federer und Williams triumphieren in Madrid

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Federer und Williams triumphieren in Madrid

13.05.2012, 22:38 Uhr | t-online.de, dapd

Federer und Williams triumphieren in Madrid. Roger Federer kommt mit dem blauen Madrider Sand am Besten zurecht. (Quelle: dpa)

Roger Federer kommt mit dem blauen Madrider Sand am Besten zurecht. (Quelle: dpa)

Als der vierte Matchball endlich saß, riss Roger Federer die Arme in die Höhe und hüpfte vor Erleichterung. In einem kuriosen Endspiel setzte sich der Schweizer beim Masters-Tennisturnier in Madrid gegen Tomas Berdych durch und gewann seinen dritten Titel nach 2006 und 2009. Der Weltranglisten-Dritte bot den Zuschauern auf dem blauen Sand des Center Courts eine aufregende Partie, ehe er den starken Tschechen mit 3:6, 7:5, 7:5 bezwungen hatte. Es war Federers insgesamt 74. Turniersieg und der vierte der Saison nach Indian Wells, Dubai und Rotterdam.

Danach hatte es zunächst allerdings überhaupt nicht ausgesehen. Erst als der 30-Jährige seinen schläfrigen Beginn verdaut hatte, drehte er mächtig auf, um seine 3:0-Führung gleich wieder zu verspielen. Zum 7:5 schaffte er dennoch das entscheidende Break, weil er zum rechten Zeitpunkt hellwach und voll konzentriert war.

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Rekord eingestellt

Mit dem Sieg von Madrid übernimmt Federer nicht nur Weltranglistenplatz zwei von Rafael Nadal. Er stellt auch einen Rekord des Spaniers ein. Federer feierte in der spanischen Hauptstadt seinen 20. ATP-Turnier-Sieg und zog mit Nadal gleich.

41. Turniersieg für Serena Williams

Zuvor hatte Serena Williams ihren 41. Turniersieg gefeiert und Viktoria Asarenka eine weitere bittere Niederlage zugefügt. Die Amerikanerin fegte im Finale der mit 3,755 Millionen Euro dotierten Veranstaltung wie ein Wirbelwind über die Nummer eins der Tennis-Welt aus Weißrussland hinweg und holte mit dem 6:1, 6:3 den siebten Sieg im achten Vergleich.

Für Asarenka, die von Beginn an auf verlorenem Posten stand und wie im Vorjahr gegen die Tschechin Petra Kvitova im Endspiel scheiterte, ging die geplante Revanche für die nicht minder glatte Niederlage im Vorjahr im Achtelfinale der US Open gehörig daneben.

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Williams aufschlagstark

Ratlos wirkte die 22-Jährige nach der neuerlichen Pleite in 64 Minuten, während die acht Jahre ältere Weltranglisten-Neunte Serena Williams strahlend die Faust ballte und die gläserne Trophäe in Empfang nahm. Für ihren Erfolg kassierte die Amerikanerin, die überragend servierte und 14 Asse schlug, ein Preisgeld von 631.000 Euro. Asarenka bekam 313.000 Euro.

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