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Roger Federer gestärkt nach Paris - Nummer zwei der Welt

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Federer gestärkt nach Paris - Nummer zwei der Welt

14.05.2012, 14:24 Uhr | dpa

Roger Federer gestärkt nach Paris - Nummer zwei der Welt. Roger Federer präsentiert in Madrid stolz die Siegestrophäe.

Roger Federer präsentiert in Madrid stolz die Siegestrophäe. (Quelle: dpa)

Madrid (dpa) - Roger Federer ließ sich vom heftig kritisierten blauen Sand nicht stören. Auch auf dem ungewohnten Untergrund im Madrider La Caja Mágica erwies sich der Schweizer wieder einmal als perfekter Taktiker und eröffnete mit seinem 20. Masters-Turnier-Titel die Jagd auf Novak Djokovic.

Ausgerechnet in der spanischen Hauptstadt verdrängte er die iberische Tennis-Ikone Rafael Nadal von Platz zwei der Weltrangliste und präsentierte sich zwei Wochen vor Beginn der French Open in bestechender Form. Während sich Branchenprimus Djokovic und Nadal von den katastrophalen Bedingungen entnerven ließen, trotzte Federer allen Widrigkeiten und schraubte seine Bilanz in diesem Jahr auf 28:3-Siege.

"Ich bin selbst überwältigt", gestand der 30-Jährige, der zuvor rund vier Wochen lang pausiert hatte, um Kraft zu tanken. Und wie schon so oft in der Vergangenheit ging Federers Plan auf. Mit vollem Akku kehrte er in Madrid auf die Tour zurück und stürmte gleich zum vierten Turniererfolg 2012, nach dem Triumphen in Rotterdam, Dubai und Indian Wells. "Damit habe ich selbst nicht gerechnet", sagte Federer, der Nadals Rekord von 20 Masters-Erfolgen einstellte.

Im Endspiel gegen den Tschechen Tomas Berdych musste er wie schon zum Auftakt gegen den Kanadier Milos Raonic über drei Sätze gehen, behielt in den entscheidenden Phasen aber die Nerven. Auch der viel diskutierte blaue Sand und die erschreckenden Platzverhältnisse konnten die 16-maligen Grand-Slam-Champion auf seinem Weg zum dritten Madrid-Titel nach 2006 und 2009 nicht beirren.

Zwar kritisierte Federer die Begleitumstände ebenfalls in für ihn heftiger Art und Weise. Als er auf dem Platz stand, streifte er den Ärger aber ab - anders als Djokovic und Nadal, die sich unerwartet früh verabschiedeten. "Die Bedingungen waren sicher nicht einfach, aber wenn du auf dem Platz bist, musst du das Beste daraus machen", sagte Federer, ehe er zur Weltpremiere des neuen Men-in-Black-Films mit Will Smith entschwand.

Ob er in dieser Woche auch beim Masters-Event in Rom antritt, ließ der Eidgenosse offen. "Ich habe einige Stellen, die schmerzen. Mal sehen, ob es Sinn macht", meinte Federer. Gut möglich, dass er sich vor den French Open in Paris noch einmal eine Auszeit gönnt. Schließlich ist die Saison noch lang und hält mit Wimbledon und den Olympischen Spielen für Federer noch zwei besondere Highlights bereit. Die Titel dort rangieren ganz oben auf seiner Prioritätenliste.

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