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Aus in Paris - Serena Williams: "So ist das Leben"

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Aus in Paris - Serena Williams: "So ist das Leben"

30.05.2012, 13:16 Uhr | dpa

Aus in Paris - Serena Williams: "So ist das Leben". Serena Williams ist bei den French Open früh an Virginie Razzano gescheitert.

Serena Williams ist bei den French Open früh an Virginie Razzano gescheitert. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Nach der Pressekonferenz als Erstrunden-Verliererin stampfte Serena Williams mit ihrem blau-goldenen Handtäschchen davon. Die US-Tennis-Diva war in Roland Garros in bizarrer Stimmung.

Mal hatte sie nach der verrückten 6:4, 6:7(5:7), 3:6-Pleite gegen die Französin Virginie Razzano Tränen in den Augen, dann spöttelte die Entertainerin über ihre Alptraum-Schiedsrichterin und sinnierte schließlich als Drama-Queen ein bisschen über Schwierigkeiten im Leben. Ihre 29 Jahre alte Gegnerin hatte im Vorjahr ihren Verlobten Stephane verloren. Ob sie von dem Schicksal wisse? "Wir alle haben unsere Geschichten", sagte die frühere Weltranglisten-Erste barsch.

"Auch Venus hat es im Moment schwer", erinnerte sie an die seltene Autoimmunerkrankung ihrer älteren Schwester. Venus Williams, die wegen des Sjögren-Syndroms mit Ermüdungserscheinungen auch bei den Australian Open fehlte, kämpft sich gerade zurück auf die Tour. Bei den French Open hatte die Nummer 53 der Tenniswelt in Runde zwei keine Chance gegen die an drei gesetzte Agnieszka Radwanska und unterlag der Polin 2:6, 3:6.

"Und auch ich habe so viel durchgemacht in meinem Leben", sagte Serena Williams. Ihr dubioser Stalker wurde im Mai 2011 in ihrer Nachbarschaft in Florida festgenommen. Und natürlich hat auch sie eine proppenvolle Krankenakte, ohne die sie wohl noch mehr als ihre imposanten 13 Grand-Slam-Titel eingeheimst hätte. Nach dem ersten Erstrunden-Aus bei ihrer 47. Teilnahme bei einem der vier "Majors" stellte sie aber sehr ehrlich klar: "Ich war 100 Prozent gesund".

Umso unerklärlicher war dieses Match. Zumal sie zuletzt die Turniere in Charleston und Madrid gewonnen hatte und mit einer 17:0-Sandbilanz als eine der Topfavoritinnen nach Paris gereist war. "Das ist das Leben", sagte die Roland-Garros-Siegerin von 2002. "Ich habe einfach sooo viele Fehler heute gemacht." Sogar eine 5:1-Führung im Tiebreak des zweiten Satzes schenkte sie her.

Und diese Partie hatte reichlich Drama und Spannung zu bieten. Der eine Grund: Schiedsrichterin Eva Asderaki saß wieder auf dem Stuhl. Die Griechin hatte Williams im US-Open-Finale 2011 nach einem voreiligen, irritierenden "Come on"-Jubelschrei eine Punktstrafe erteilt, woraufhin das US-Glamourgirl sie als "hässlich im Inneren" beschimpfte. Diesmal sprach Asderaki gegen Razzano zwei Punktstrafen aus wegen störender "ai, ai, ai"-Stöhnlaute - zum Unverständnis des französischen Publikums und auch von Williams. "War das etwa die von den US Open?!", fragte die 30-Jährige später vor Journalisten mit entgeistert verdrehten Augen. "Ich hatte wirklich ein Déjà-vu. Ich dachte: 'Moment mal, genau das ist mir in New York auch passiert!'"

Razzano schließlich verspielte fast noch ein 5:0 im finalen Satz. Sie verwandelte zittrig und mit Oberschenkelkrämpfen erst ihren achten Matchball. "Eine Super-Frau", titelte die französische Sportzeitung "L'Equipe" über den Publikumsliebling und schwärmte von "über drei Stunden intensiver Emotion". Die Weltranglisten-111. habe den Centre-Court von Roland Garros "vibrieren lassen". Natürlich bewegt die "Grande Nation" Razzanos tragische Geschichte. Wenige Tage vor den French Open 2011 hatte ihr Verlobter seinen jahrelangen Kampf gegen einen Hirntumor verloren. Razzano sagte: "Ich widme den Sieg auch Stephane. Ich glaube, dass er sich sehr für mich freut."

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