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French Open 2012: Roger Federer stellt Rekord auf - Pfizenmaier chancenlos

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234. Sieg: Federer überholt Connors

31.05.2012, 08:20 Uhr | dpa, dapd, sid

French Open 2012: Roger Federer stellt Rekord auf - Pfizenmaier chancenlos. Beifall bitte: Roger Federer hat in Paris einen Rekord aufgestellt. (Quelle: dpa)

Beifall bitte: Roger Federer hat in Paris einen Rekord aufgestellt. (Quelle: dpa)

Die Rekordjagd von Roger Federer geht weiter. Der Schweizer Tennisprofi gewann in der zweiten Runde der French Open in Paris sein 234. Einzel bei einem Grand-Slam-Turnier. Mit dem 6:3, 6:2, 6:7 (6:8), 6:3 gegen den Rumänen Adrian Ungur (Rumänien) überholte der 30-Jährige den Amerikaner Jimmy Connors in der ewigen Bestenliste.

"Das ist ein wichtiger Rekord. Er unterstreicht die Beständigkeit, die man in seiner Karriere an den Tag legt", sagte Federer, der in den vier großen Turnieren 35 Niederlagen zu Buche stehen hat. Bisher hat er die Bestmarke der meisten Siege mit Connors (233:49 Siege) teilen müssen. Außerdem kann Federer in Paris der erste Spieler werden, der neun Jahre nach Andre Agassi als über 30-Jähriger ein Grand-Slam-Titel gewinnen kann. Im Jahr 2003 war das dem Amerikaner bei den Australian Open gelungen, als er im Alter von 32 Jahren und 272 Tagen triumphierte.

Venus Williams scheitert wie erwartet

Nach Serena Williams ist auch ihre Schwester Venus bei den French Open bereits ausgeschieden. Die auf Rang 53 der Tennis-Weltrangliste abgerutschte Amerikanerin verlor erwartungsgemäß gegen die an drei gesetzte Polin Agnieszka Radwanska 2:6, 3:6. Die 31-jährige Williams, die wegen einer seltenen Autoimmunerkrankung bei den Australian Open noch gefehlt hatte, kämpft sich derzeit zurück auf die WTA-Tour.

Radwanska hat in diesem Jahr bereits drei Titel gewonnen. Sie bekommt es nun mit der Russin Swetlana Kusnezowa zu tun. Die Roland-Garros-Siegerin von 2009 setzte sich mit 6:4, 7:6 (7:4) gegen Chan Yung-Jan aus Taiwan durch.

Pfizenmaier chancenlos

Für Dinah Pfizenmaier war die zweiten Runde der French Open erwartungsgemäß Endstation. Die Qualifikantin verlor gegen die Weltranglistenerste Wiktoria Asarenka nach 55 Minuten mit 1:6, 1:6. Pfizenmaier hatte sich zum ersten Mal in ihrer Karriere ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers gekämpft und auch die erste Runde überstanden.

Trotz der Niederlage wird die 20-Jährige in der Weltrangliste einen großen Sprung nach vorne machen. Derzeit wird Pfizenmaier auf Platz 198 geführt. Mit 28.000 Euro Preisgeld hat sie im Stade Roland Garros mehr verdient als bisher in ihrer gesamten Karriere.

"Nur die Erfahrung fehlt ihr noch"

Ein großes Lob bekam sie von Barbara Rittner: "Es ist sehr erfrischend, wie sie ihren Erfolg genießt." Die deutsche Fed-Cup-Chefin traut Pfizenmaier den Sprung unter die Top 100 der Weltrangliste zu: "Der Aufschlag, die Beinarbeit und ihr positiver Kampfgeist gehören zu ihren Stärken. Nur die Erfahrungen in den Top-Matches fehlt ihr noch."

Die sammelte Pfizenmaier ("Es war einfach ein cooles Erlebnis") nun auf dem größten Platz beim wichtigsten Sandplatzturnier der Welt. Australian-Open-Siegerin Asarenka zeigte ihr dabei deutlich die Grenzen auf. Pfizenmaier brachte nur ihren ersten und letzten Aufschlag durch und gab dazwischen elf Spiele in Folge ab.

Sechsmal auf der Toilette gewesen

Erst im vergangenen Jahr hatte sich Pfizenmaier nach einigen Bedenken entschlossen hatte, als Profi um die Welt zu reisen. Nie zuvor hatte sie vor so vielen Zuschauern gespielt, 15.000 Besuchern bietet der größte Court der French Open Platz. "Ich bin vorher sechsmal aufs Klo gegangen, obwohl ich nicht musste", sagte sie.

Einschüchternd war für die Qualifikantin auch schon das Warmspielen gegen die Australian-Open-Siegerin, die so schnell beim ansonsten lockeren Aufgalopp die Bälle übers Netz schlug, dass Pfizenmaier fast keinen Flugball ins Feld spielte. Doch sonderlich beeindruckt schien sie zunächst nicht zu sein, als das Match begann. Sie gewann nicht nur mit guten Aufschlägen das erste Spiel, sondern machte auch die nächsten zwei Punkte. Doch dann zeigte Asarenka mit wuchtigen und präzisen Schlägen, warum sie in diesem Jahr in Melbourne ihren ersten Major-Titel holte und die ersten 26 Saisonpartien allesamt gewann. "Zum Glück hat sie mich nicht abgeschossen", stellte Pfizenmaier fest.

Berrer verliert in drei Sätzen

Ausgeschieden in Paris ist auch Michael Berrer. Der 31-Jährige unterlag in der zweiten Runde gegen den französischen Qualifikanten Nicolas Devilder nach 2:16 Stunden mit 6:7 (5:7), 4:6, 2:6. Berrer, in der Weltrangliste auf Rang 114 notiert, hatte mit der Teilnahme an der dritten Runde im letzten Jahr sein bisher bestes Resultat bei einem der vier großen Major-Turniere feiern können.

Regen und Dunkelheit sorgen für Unterbrechung

Nachsitzen müssen Angelique Kerber und Cedrik-Marcel Stebe. Ihre Partien wurden wegen Regens und Dunkelheit abgebrochen. Die deutsche Spitzenspielerin Kerber nimmt ihr gerade begonnenes Match gegen die Weißrussin Olga Goworzowa am Donnerstag beim Stand von 1:2 wieder auf. Im Duell des Newcomers Stebe gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga steht es 2:6, 6:4, 1:1.

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