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French Open: Zoff um Andy Murray

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Zoff um "Drama-Queen" Andy Murray

02.06.2012, 11:38 Uhr | t-online.de

French Open: Zoff um Andy Murray. Andy Murray lässt sich von einem Physiotherapeuten behandeln.  (Quelle: imago)

Andy Murray lässt sich von einem Physiotherapeuten behandeln. (Quelle: imago)

Er ist wieder gesund. Zumindest sagt Andy Murray das. Nach seinem doppelten Kampf in der zweiten Runde - gegen Jarkko Nieminen und gegen seinen Rücken - mimt der Brite den Gelassenen. Doch vor dem Drittrundenspiel gegen den Kolumbianer Santiago Giraldo brodelt es noch immer in ihm. Sein Trainerteam um Ivan Lendl hatte ihm geraten aufzugeben. Und die ehemalige Wimbledon-Siegerin Virginia Wade hatte ihn anschließend als "Drama-Queen" betitelt. Jetzt will Murray bei den French Open in Paris beweisen, dass er nicht nur ein harter Kerl, sondern auch ein erfolgreicher Tennisspieler sein kann.

"Das war alles sehr enttäuschend für mich zu hören", kommentierte Murray den Angriff Wades. "Ich weiß, wie ich mich auf dem Platz gefühlt habe. Ich weiß, wie es sich angefühlt hat. Sie hat keine Ahnung und soll mich in Ruhe lassen." Wade hatte zuvor ihre Sympathien für Murrays Gegner geäußert, da es immer schwer sei, gegen eine solche "Drama-Queen" zu spielen.

Droht Murray das Schicksal seines Coaches?

Tatsächlich hatte sich Murray gegen Nieminen in den ersten eineinhalb Sätzen mehrfach von einem Physiotherapeuten behandeln lassen. Mit 1:6 und 2:4 lag er bereits zurück, BBC-Reporter spotteten in der Live-Übertragung, Murray würde sich wie ein alter Mann bewegen. Doch der 25-jährige "alte Mann" gewann noch in vier Sätzen. "Mein Team hatte mir empfohlen gar nicht erst anzutreten. Auch nach dem ersten Satz signalisierten sie mir, dass es besser sei, das Handtuch zu werfen", bestätigte Murray anschließend. "Aber irgendwie habe ich es doch noch geschafft."

Jetzt will er endlich durchstarten und glaubt, dass ihm der hart erkämpfte Zweitrunden-Sieg sogar die nötige Kraft gegeben hat. "Es gibt viele Geschichten von Leuten, die große Turniere gewonnen haben, nachdem sie schon wie Verlierer ausgesehen haben. Plötzlich kommen sie zurück und gewinnen doch noch", machte sich Murray im "Guardian" selbst Hoffnung. Die Angst um seinen Rücken bleibt jedoch, vor allem, weil die Verletzung ihm bereits seit Monaten immer wieder zu schaffen macht. Und niemand weiß besser, wie schwer sich eine Rückenverletzung auf eine Tennis-Karriere auswirken kann, als sein aktueller Coach Lendl. Der gebürtige Tscheche und achtfache Grand-Slam-Sieger hatte 1994 seine Laufbahn beenden müssen - wegen jahrelanger Rückenprobleme.

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