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French Open: Tommy Haas scheitert in der dritten Runde an Richard Gasquet

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Tennis - French Open, 3. Runde  

Haas gewinnt den Kampf gegen Gasquet und seinen Körper nicht

02.06.2012, 21:42 Uhr | dpa, sid

French Open: Tommy Haas scheitert in der dritten Runde an Richard Gasquet. Tommy Haas spielt eine Vorhand auf dem Court Suzanne Lenglen in Paris. (Quelle: imago)

Tommy Haas spielt eine Vorhand auf dem Court Suzanne Lenglen in Paris. (Quelle: imago)

Der Siegeszug von Qualifikant Tommy Haas bei den French Open ist gestoppt. Der 34-jährige Weltranglisten-112. musste sich in Paris erwartungsgemäß dem Franzosen Richard Gasquet mit 7:6 (7:3), 3:6, 0:6, 0:6 geschlagen geben. Gegen 10.000 frenetische Fans aus Frankreich und - wieder einmal - gegen seinen eigenen Körper, war kein Kraut gewachsen. Nach fünf Siegen in Serie, drei in der Qualifikation und zwei im Hauptfeld, verpasste Haas seine dritte Achtelfinalteilnahme im Stade Roland Garros nach 2002 und 2009.

Das Aus kam auch für Julia Görges: Bei Einbruch der Dunkelheit unterlag die 23-Jährige unnötig und offenbar mit Sichtproblemen der jungen Niederländerin Arantxa Rus 6:7 (5:7), 6:2, 2:6. Damit ist Angelique Kerber als einzige von 15 deutschen Tennisprofis in der Runde der besten 16 bei dem wichtigsten Sandplatzturnier der Welt.

Hitze macht Haas zu schaffen

Bei schwül-heißem Wetter am Bois de Boulogne schien der älteste verbliebene Teilnehmer ab Mitte des zweiten Satzes von Oberschenkelproblemen gehandicapt - da halfen auch die unterstützenden "Auf geht's, Tommy!"-Rufe eines deutschen Fan-Grüppchens nichts mehr. Am Ende hatte der an Nummer 17 gesetzte, immer stärker aufdrehende Gasquet leichtes Spiel. Haas wäre zum ersten Mal nach Wimbledon 2009 bei einem Grand-Slam-Turnier ins Achtelfinale eingezogen.

Haas breakt Gasquet gleich zu Beginn

Zunächst schien die Sensation durch den Oldie noch möglich. Wie bei seinem Zweitrunden-Erfolg im Eiltempo gegen den Ukrainer Sergej Stachowski legte Haas bei 27 Grad Celsius im Stade Roland Garros wieder los wie die Feuerwehr. Sofort nahm er Gasquet den Aufschlag ab, brachte sein Service zum 2:0 durch. Auf dem Court "Suzanne Lenglen" kassierte er dann zwar postwendend das Rebreak, ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. In einem Match zweier Ästheten mit einhändiger Rückhand erreichte Haas den Tiebreak, den er konzentriert für sich entschied.

Der vermaledeite Oberschenkel

Bei 2:2 im zweiten Durchgang fasste er sich dann allerdings mehrfach an den rechten Oberschenkel, einmal schlug er mit dem Schläger frustriert dagegen. Dann lief für ihn nicht mehr viel zusammen. Gasquet nahm ihm den Aufschlag ab, wurde immer stärker und quälte den offensichtlich gehandicapten Haas nun umso mehr mit hohen Topspin-Schlägen auf die Rückhand. Der resigniert wirkende Haas versuchte, noch schneller als zuvor auf den Punkt zu gehen und produzierte dadurch viele leichte Fehler. Zudem kam sein Aufschlag nicht mehr.

Gasquet trifft jetzt auf Murray

Nach 2:25 Stunden verwandelte Gasquet seinen zweiten Matchball und machte damit seinen Achtelfinaleinzug perfekt. Dort wartet nun der Schotte Andy Murray. Während das französische Publikum ihren Liebling mit "La Ola" feierte, erlebte Haas bei seiner elften - und möglicherweise letzten - Teilnahme in Roland Garros zwei ganz bittere Abschlusssätze. Haas, der nach dieser Woche wieder unter die Top 100 der Weltrangliste vorstößt, schied als letzter deutscher Herren-Akteur aus.

Wildcard für Wimbledon

Für ihn geht es nun beim Rasenturnier in Halle in Westfalen weiter. Danach geht es nach Wimbledon. Der Auftritt in Paris sollte dem ehemaligen Weltranglistenzweiten eine Wildcard für das wichtigste Tennisturnier der Welt eingebracht haben.

Scharapowa will die Lücke in ihrer Sammlung schließen

Bei den Damen eilt unterdessen Maria Scharapowa von Sieg zu Sieg. Die Weltranglistenzweite gewann auch ihre dritte Runde im Eiltempo. Nach 1:06 Stunden hatte die Russin gegen die Chinesin Peng Shuai 6:2, 6:1 gewonnen. Vor dem Achtelfinale gegen die Tschechin Klara Zakopalova hat die 25-Jährige erst fünf Spiele abgegeben. Nach den Erfolgen in Wimbledon (2004), New York (2006) und Melbourne (2008) fehlt nur noch der Grand-Slam-Titel in Roland Garros in Scharapowas Sammlung.

Die Titelverteidigerin bleibt im Rennen

Titelverteidigerin Li Na aus China steht ebenfalls im Achtelfinale. Die erste chinesische Grand-Slam-Siegerin setzte sich nach anfänglichen Problemen mit 3:6, 6:2, 6:1 gegen die US-Amerikanerin Christina McHale durch. Die 30-Jährige, die beim wichtigsten Sandplatzturnier der Welt an Position sieben gesetzt ist, trifft nun auf Jaroslawa Schwedowa aus Kasachstan.

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