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French Open 2012: Angelique Kerber steht im Viertelfinale

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Kerber feiert größten persönlichen Erfolg in Paris

04.06.2012, 09:40 Uhr | sid, dpa

French Open 2012: Angelique Kerber steht im Viertelfinale . Angelique Kerber darf noch ein bisschen länger in Paris bleiben. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber darf noch ein bisschen länger in Paris bleiben. (Quelle: dpa)

Angelique Kerbers Höhenflug geht auch bei den French Open in Paris weiter: Die Weltranglisten-Zehnte steht nach einem 6:3, 7:5 gegen die aufstrebende Kroatin Petra Martic erstmals in ihrer Karriere im Viertelfinale von Paris - und das, obwohl sie nach eigener Einschätzung "nicht mein bestes Tennis" spielte.

Auf Kerber wartet mit Sara Errani erneut eine lösbare Aufgabe. Das bisher einzige Duell mit der an Nummer 21 gesetzten Italienerin gewann Kerber zu Beginn des Jahres im australischen Hobart klar mit 6:1, 6:2. "Sie ist eine gute Sandplatzspielerin und hat hier gute Spielerinnen geschlagen", erklärte Kerber. Errani hatte sich im Achtelfinale mit 6:0, 7:5 gegen die Russin Swetlana Kusnezowa durchgesetzt, die 2009 Paris-Siegerin war.

In schwierigen Situationen die Big Points gemacht

Gegen Martic zeigte Kerber bei nass-kalt-windigem Wetter einen konzentrierten Auftritt. "Die Bedingungen waren schwierig, aber ich bin stolz, das gemeistert zu haben", sagte die 24-jährige. Kerber war etwas abgeklärter, mental stärker und zeigte zweimal bei sogenannten Big Points brillante Rückhand-Cross-Passierbälle. Martic unterliefen neun Doppelfehler - auch in wichtigen Momenten.

Nach einer verspielten 4:2-Führung in Satz zwei machte es Kerber unnötig spannend. Nach 1:42 Stunden konnte Deutschlands Nummer eins dann aber ihren dritten Matchball verwandeln. Über die kleinen Schwächen sah dann auch Barbara Rittner hinweg. "Gewonnen - egal wie", war das Fazit der Teamchefin der deutschen Fed-Cup-Mannschaft.

Asarenka faucht Reporter an

Dagegen ist Kerbers mögliche Halbfinalgegnerin Victoria Asarenka ausgeschieden. Die Weltranglisten-Erste aus Weißrussland unterlag überraschend der an Nummer 15 gesetzten Slowakin Dominika Cibulkova mit 2:6, 6:7 (4:7). Die Roland-Garros-Halbfinalistin von 2009 trifft in Paris nun auf die an Position sechs gesetzte US-Open-Siegerin Samantha Stosur. Die Australierin setzte sich gegen die junge Amerikanerin Sloane Stephens mit 7:5, 6:4 durch.

Asarenka war nach ihrer Niederlage tief enttäuscht. Mit Tränen in den Augen sagte sie: "Ungefähr alles ging heute schief, ich finde nichts Positives an meiner Leistung." Auf die Frage eines Reporters, wie sie sich von dieser Enttäuschung erholen wolle, antwortete die vierfache Turniersiegerin des Jahres dann barsch und genervt: "Was soll ich tun?! Mich umbringen?!"

Djokovic und Federer müssen kämpfen

Unterdessen kamen bei den Herren der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic und der an drei gesetzte frühere Branchenprimus Roger Federer nur mit Mühe in die Runde der besten Acht. Djokovic bezwang nach 0:2-Satzrückstand Andreas Seppi 4:6, 6:7 (5:7), 6:3, 7:5, 6:3. Federer setzte sich gegen den Belgier David Goffin 5:7, 7:5, 6:2, 6:4 durch. Dieser war eigentlich in der Qualifikation gescheitert, rutschte auf Grund der Lucky-Loser-Regelung aber noch ins Hauptfeld.

Federer hat damit das 32. Grand-Slam-Viertelfinale in Serie erreicht und seinen Rekord ausgebaut. IM Viertelfinale trifft der Weltranglistendritte aus der Schweiz entweder auf Tomas Berdych (Tschechien/Nr. 7) oder Juan Martin Del Potro (Argentinien/Nr. 9). Federer qualifizierte sich bei seinem 52. Grand-Slam-Turnier zum 36. Mal für das Viertelfinale und zog damit mit dem US-Amerikaner Andre Agassi gleich. Mit 41 Viertelfinalteilnahmen führt Jimmy Connors (USA) diese Statistik an.

Goffin verpasst historischen Sieg

Federer verlor gegen Goffin bereits den dritten Satz im Turnierverlauf und machte ungewöhnlich viele Fehler. "Ich musste ruhig bleiben. Goffin hatte von der Grundlinie das Zepter in der Hand", sagte Federer: "Ich war zu wenig am Netz, das muss ich ändern. Mein Erfolg führt über die Offensive."

Sein neun Jahre jüngerer Kontrahent, der den Rekord-Grand-Slam-Champion als sein Idol bezeichnet hatte, verpasste es, als erster Lucky Loser der Tennis-Geschichte ein Viertelfinale bei einem der vier Majors zu erreichen. Der Weltranglisten-109. Goffin hatte das Finale der Qualifikation verloren, war dennoch ins Hauptfeld gerückt und hatte sich bis ins Achtelfinale vorgespielt.

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