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French Open: Nadal im Finale gegen Djokovic

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Nadal oder Djokovic - einer wird Geschichte schreiben

08.06.2012, 19:54 Uhr | dpa

French Open: Nadal im Finale gegen Djokovic. Rafael Nadal ist noch ein Sieg von seinem siebten French-Open-Gewinn entfernt. (Quelle: AP/dpa)

Rafael Nadal ist noch ein Sieg von seinem siebten French-Open-Gewinn entfernt. (Quelle: AP/dpa)

Sandplatz-König Rafael Nadal greift nach seinem siebten Titel bei den French Open und damit dem alleinigen Rekord in Paris. Der Weltranglisten-Zweite gab im Halbfinale eine erneute Demonstration seiner derzeit bärenstarken Form ab und besiegte seinen spanischen Landsmann David Ferrer deutlich mit 6:2, 6:2, 6:1.

Im Finale trifft Nadal auf den Serben Novak Djokovic. Der Weltranglisten-Erste benötigte ebenfalls nur drei Sätze. Dann hatte er den Schweizer Roger Federer 6:4, 7:5, 6:3 bezwungen.

Mitleid vom Sieger

Nadal ließ sich auch durch eine Regenunterbrechung nicht von seiner Mission abbringen und verwandelte nach nur 1:46 Stunden Spielzeit seinen ersten Matchball gegen den an Nummer sechs gesetzten Ferrer. Bei den French Open ist er in diesem Jahr damit weiterhin noch ohne Satzverlust.

"Das war mein bisher bestes Match hier in diesem Jahr. Ich konnte nicht erwarten, so in einem Roland-Garros-Halbfinale gegen einen der besten Spieler der Welt zu gewinnen. David tut mir sehr leid. Er ist einer meiner besten Freunde auf der Tour", erklärte Nadal.


Selbst auf dem Boden sitzend erfolgreich

Der sonst so starke Sandplatzspieler Ferrer war meilenweit davon entfernt, Nadals 51. Sieg im 52. French-Open-Match auch nur annähernd zu gefährden. Vor den rund 15.000 Zuschauern auf dem ausverkauften Centre Court Philippe hielt Ferrer nur bis zum 2:1 im ersten Satz mit, als er sogar noch zwei Breakbälle hatte.

Dann aber legte Nadal, richtig los. Bei dem 26-Jährigen klappte nun fast alles: Anfang des zweiten Satzes gelang Nadal sogar auf dem Hintern sitzend ein Halbvolley und der folgende Punktgewinn. Nach 106 Minuten war die einseitige Partie dann zu seinen Gunsten beendet.

McEnroe würde "nicht einen einzigen Penny gegen Nadal setzen"

Nadal bestätigte damit die Tennis-Granden von John McEnroe über Mats Wilander bis Borg, die dieser Tage alle über Nadal ins Schwärmen gerieten. Borg, als sechsfacher Paris-Champion (noch) gemeinsamer Rekordhalter mit Nadal, hatte kürzlich zu Protokoll gegeben: "Für mich ist Rafa der beste Sandplatzspieler der Geschichte." Wilander pflichtete ihm bei. "Ob am Netz, an der Grundlinie oder bei den Winkelbällen, das passt alles. Ich betone es nochmal: Nadal ist besser als jemals zuvor", sagte der dreimalige Champion und heutige TV-Experte.

Und McEnroe, der 1984 im Finale von Paris gestanden hatte, würde "nicht einen einzigen Penny gegen Rafael Nadal setzen". Denn das "wäre verrückt".

Auch Djokovic könnte Geschichte schreiben

Sollte sich allerdings Djokovic doch durchsetzen, würde der Serbe Geschichte schreiben. Mit seinem ersten Roland-Garros-Triumph könnte der 25-Jährige als erst dritter Tennisprofi alle vier Grand-Slam-Titel auf einmal halten. Zuvor war das erst Donald Budge (1938) und Rod Laver (1962 und 1969) gelungen.

Daran will Djokovic aber keinen Gedanken verschwenden. "Jetzt genieße ich erst einmal meinen Erfolg und danach denke ich an das Finale", sagte 25-Jährige.

Federer leistet sich zu viele einfache Fehler

Allerdings sollte er im Finale einen besseren Start hinlegen. Denn zunächst erwischte der an drei gesetzte Vorjahresfinalist Federer gegen Djokovic in einem intensiven, aber nicht hochklassigen Match den besseren Start. Ihm gelang zum 3:2 das erste Break, allerdings kassierte der Roland-Garros-Sieger von 2009 prompt das Rebreak. In den Big-Point-Situationen war Djokovic dann einen Tick cooler und durchbrach das Service des sechzehnfachen Grand-Slam-Turniersiegers erneut zum 6:4.

Im zweiten Satz lag der 30-jährige Schweizer sogar schon mit Doppelbreak 3:0 und noch mit 5:3 in Front, fing sich aber insgesamt unerklärliche vier Aufschlagverluste ein. Im dritten Durchgang verwandelte Djokovic nach einer Partie, die gerade wegen vieler leichter Fehler Federers von der Klasse hinter den immensen Erwartungen zurückblieb, seinen zweiten Matchball nach gerade einmal 2:05 Stunden Spielzeit.



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