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David Nalbandian: Polizei ermittelt gegen Tennis-Profi

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Fußtritt-Attacke: Polizei ermittelt gegen Nalbandian

18.06.2012, 13:51 Uhr | dpa

David Nalbandian: Polizei ermittelt gegen Tennis-Profi. David Nalbandian (l) hat den Linienrichter Andrew McDougall verletzt.

David Nalbandian (l) hat den Linienrichter Andrew McDougall verletzt. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Nach David Nalbandians Fußtritt-Frust-Attacke beim Tennisturnier im Queen's Club ermittelt Scotland Yard wegen Körperverletzung gegen den argentinischen Tennisprofi.

Die Londoner Polizei wollte allerdings nicht sagen, ob die Anzeige vom verletzten Linienrichter eingereicht wurde. "Das kommentieren wir nicht. Wir sagen nur, dass es eine Beschwerde gegeben hat im Anschluss an den Vorfall beim Queen's Turnier. Und der Vorwurf lautet auf Körperverletzung", bestätigte ein Sprecher auf dpa-Anfrage.

Zudem wurde der ATP-Weltmeister von 2005 mit der Maximalstrafe von 10 000 Euro für Unsportlichkeit belegt. Die Herren-Profiorganisation ATP teilte auch mit, dass der Argentinier das Preisgeld von 36 500 Pfund (45 400 Euro) nach dem Vorfall verliert. Ein ATP-Sprecher sagte: "Nalbandian hat wegen seines fehlerhaften Verhaltens automatisch sein Preisgeld und Ranglisten-Punkte eingebüßt."

Der 30-jährige Nalbandian war im Endspiel beim Rasen-Turnier gegen Marin Cilic am Sonntag disqualifiziert worden. Er hatte aus Frust über einen verschlagenen Ball mit voller Wucht gegen die Werbebande um den Linienrichter-Stuhl getreten. Diese ging kaputt und Linienrichter Andrew McDougall wurde am linken Schienbein getroffen. Er erlitt eine blutige Schnittwunde. Beim Stand von 6:7, 4:3 aus Cilics Sicht wurde der Kroate zum Sieger erklärt.

Die frühere Weltranglisten-Erste der Damen, Caroline Wozniacki, nannte die Disqualifikation Nalbandians eine "richtige Entscheidung": "Es gibt nicht viel zu sagen. Ich habe es mehrmals am Fernsehen gesehen. Etwas ans Schienbein zu kriegen, muss sehr schmerzhaft sein und das sah sehr schmerzhaft aus", sagte die Dänin am Rande des Rasenturniers in Eastbourne.

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