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Federer fordert deutsche Starter bei Olympia

19.06.2012, 12:47 Uhr | sid

Tennis: Roger Federer fordert deutsche Starter bei Olympia. Roger Federer bricht eine Lanze für die deutschen Tennisprofis. (Quelle: imago)

Roger Federer bricht eine Lanze für die deutschen Tennisprofis. (Quelle: imago)

Nach aktuellem Stand wird beim olympischen Tennisturnier keiner der deutschen Tennis-Herren am Start sein. Für Roger Federer ein Unding. "Wie hoch die Kriterien angesetzt sind, ist doch ein Witz", sagte der sechsmalige Wimbledonsieger aus der Schweiz.

Der 16-malige Grand-Slam-Sieger hat gerade das Endspiel des Rasenturniers in Halle gegen Tommy Haas verloren. Der olympische Wettbewerb wird auf dem "heiligen Rasen" in Wimbledon ausgetragen.

Olympia ohne Haas

Der 34-jährige Haas gewann im Finale der Gerry Weber Open in Halle gegen Federer den insgesamt 13. ATP-Titel seiner Karriere. 7:6 (7:5), 6:4 bezwang Haas den Weltranglistendritten und meldete sich damit als neue Nummer 49 in den Top 50 zurück. Bei Olympia (27. Juli bis 12. August) wird er nach derzeitigem Stand trotzdem nicht dabei sein.

Harte Kriterien

Haas hat die Kriterien des internationalen Tennisverbandes ITF nicht erfüllt (Platz 56 in der bereinigten Weltrangliste vom 11. Juni), und die sind noch deutlich großzügiger als die des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der DOSB fordert für ein Olympia-Ticket Platz 24 in der bereinigten Weltrangliste vom 11. Juni, eine Viertelfinal-Teilnahme bei einem der letzten drei Grand-Slam-Turniere oder ein Halbfinale bei einem der zurückliegenden fünf Premier Events (Damen) bzw. Masters-Turnieren (Herren). Die bereinigte Weltrangliste ist die, in der nur die vier jeweils besten Spieler eines Landes erfasst sind.

"Am liebsten so viele deutsche Spieler wie möglich"

Diese vier Startplätze räumt die ITF jedem ihrer Mitgliedsverbände für Olympia ein. Komplettiert werden die 64-köpfigen Hauptfelder in den beiden Einzelwettbewerben durch Wildcard-Starter. Federer sind Richtlinien ziemlich egal. Der Schweizer würde nach eigener Aussage "am liebsten so viele deutsche Spieler wie möglich in London sehen". Der 30-Jährige sagt: "Philipp Kohlschreiber hat Rafael Nadal geschlagen, Tommy hat mich geschlagen, und wir gelten beide als Top-Favoriten für Wimbledon und Olympia."

Kohlschreiber: "Ziemlich scheiße"

Federer appellierte deshalb an den DOSB: "Da muss man einfach die Augen aufmachen, einmal über die Grenzen hinwegschauen und das Wesentliche sehen." Das Wesentliche sind vor allem die Medaillenchancen, die Kohlschreiber und noch viel mehr Haas auf Rasen besitzen. Wie bitter Olympia in Wimbledon ohne deutsche Spieler wären, ließ Kohlschreiber nach seiner Halbfinalniederlage gegen Haas in Halle durchblicken. "Ich finde diese ganze Diskussion unangebracht. Das ist ziemlich scheiße", sagte der 28-Jährige.

Um zwei Plätze in der Weltrangliste hat Kohlschreiber die internen Richtlinien verfehlt. Haas kann indes auf eine Wildcard der ITF hoffen. Der ehemalige Weltranglistenzweite ist beliebt wie kein zweiter Deutscher auf der Tour, beim Publikum und bei den Veranstaltern. Er spielt spektakulär, mitreißend und nun auch wieder erfolgreich. Für Wimbledon hat Haas bereits eine Wildcard bekommen. Es ist nicht auszuschließen, dass die ITF beim olympischen Turnier nicht auf ihn verzichten will.

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