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Wimbledon 2012: Rafael Nadal scheitert an Lukas Rosol

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Wimbledon: Außenseiter Rosol wirft Nadal raus

29.06.2012, 08:59 Uhr | dpa

Wimbledon 2012: Rafael Nadal scheitert an Lukas Rosol. Ungewohnter Auftritt in Wimbledon: Rafael Nadal. (Quelle: dpa)

Ungewohnter Auftritt in Wimbledon: Rafael Nadal. (Quelle: dpa)

Ein Nobody hat bei seiner ersten Wimbledon-Teilnahme für die große Sensation gesorgt: Lukas Rosol aus Tschechien hat den zweimaligen Champion Rafael Nadal bereits in der zweiten Runde aus dem Turnier geworfen. So früh hatte der Spanier zuletzt vor sieben Jahren bei einem Grand-Slam-Turnier verloren, damals ebenfalls in Wimbledon.

Nadal war völlig ratlos, was er mit dem Spiel des Weltranglisten-100. anfangen sollte und verlor nach 3:18 Stunden 7:6 (11:9), 4:6, 4:6, 6:2, 4:6.

Nadal rempelt seinen Gegner an

"Das ist wie ein Wunder für mich. Ich habe unglaublich gespielt. Das war das beste Match meines Lebens", sagte Rosol. Nach dem verwandelten Matchball war er auf die Knie gesunken und hatte den Einzug in die dritte Runde wie einen Titel gefeiert. Die Zuschauer auf dem Center Court hatten zuvor kaum ihren Augen getraut. Der Vorjahresfinalist Nadal, der insgesamt sogar fünfmal im Endspiel des wichtigsten Tennisturniers der Welt stand, wurde teilweise vorgeführt und haderte mit sich, dem Schiedsrichter und auch dem Gegner.

Bei einem Seitenwechsel im dritten Satz rempelte Nadal den 1,96 Meter großen Rosol im Vorbeigehen an. Nadal wirkte fahrig, ungeduldig und unwirsch, kein Vergleich zum unbezwingbaren Sandplatzkönig von Paris. Noch vor drei Wochen hatte der zwölfmalige Grand-Slam-Champion dort bei den French Open mit seinem siebten Titel einen Rekord aufgestellt.

Der Champion wird zunehmend ungeduldig

Allerdings zeigte Rosol auch keinen Anflug von Nervosität. Philipp Kohlschreiber, der im Hotel die deutsche 1:2-Niederlage im EM-Halbfinale gegen Italien verfolgte, wird die Kunde aus dem All England Club ein wenig über das Aus der Fußballer hinweggetröstet haben. Der Deutsche trifft in der dritten Runde auf den unbekannten Tschechen mit der gewaltigen Vorhand. "Wenn Rosol irgendwie weiter kommt, dann steigen natürlich meine Chancen. Aber daran glaube ich nicht", hatte Kohlschreiber nach seinem Sieg über Malek Jaziri aus Tunesien noch gesagt.

Auch Nadal hatte anscheinend nicht damit gerechnet, dass ihn ein Spieler in Bedrängnis bringen kann, der bislang erst drei Matches bei Grand-Slam-Turnieren gewonnen hatte und zuvor fünfmal in der ersten Runde der Qualifikation von Wimbledon gescheitert war. Im ersten Satz biss sich der 26-Jährige im Tiebreak noch durch und wehrte Satzbälle ab. So weit, so gewöhnlich. Nadal hatte oft Probleme zu Beginn der ersten Runden auf dem heiligen Rasen. Doch als der Mallorquiner im zweiten Satz nur eine Breakchance und im dritten Durchgang sogar gar keine Möglichkeit bei Rosols Aufschlag bekam, wurde der Linkshänder ungeduldig.

Die Pause nicht genutzt

Im vierten Satz nutzte Nadal die erste Schwächephase seines Kontrahenten und glich aus. Dann verordnete der Schiedsrichter eine halbe Stunde Pause. Vor dem entscheidenden Durchgang musste das Dach geschlossen werden. Nadal zog sich zur Beratung mit seinem Coach und Onkel Toni zurück, sprintete zurück auf den Platz - und verlor prompt seinen Aufschlag. Wenige Minuten später war die Überraschung perfekt und der Sandplatzkönig ausgeschieden.

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