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Tennis: Djokovic und Tsonga zu stark für Mayer und Kohlschreiber

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Tsonga und Djokovic zu stark für Kohlschreiber und Mayer

04.07.2012, 21:20 Uhr | dpa

Tennis: Djokovic und Tsonga zu stark für Mayer und Kohlschreiber. Phillip Kohlschreiber unterliegt nach hartem Kampf gegen Jo-Wilfried Tsonga. (Quelle: dapd)

Phillip Kohlschreiber unterliegt nach hartem Kampf gegen Jo-Wilfried Tsonga. (Quelle: dapd)

Das Herren-Halbfinale 2012 in Wimbledon findet ohne deutsche Beteiligung statt. Nachdem zunächst Florian Mayer gegen Titelverteidiger Novak Djokovic die Überraschung klar verpasst hatte, musste sich danach Phillipp Kohlschreiber dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga geschlagen geben.

Kohlschreiber lieferte Tsonga in den ersten drei Sätzen einen harten Kampf. Durchgang eins und drei verlor er jedoch jeweils im Tiebreak, den zweiten Satz konnte er für sich entscheiden. Im vierten Satz drehte der Franzose dann auf und gewann schließlich mit 7:6 (7:5), 4:6, 7:6 (7:3), 6:2..

Kohlschreiber klettert in der Weltrangliste

Der Verlierer war trotzdem mit seinem Abschneiden in Wimbledon zufrieden, schließlich war es sein bestes Ergebnis bisher bei einem Grand-Slam-Turnier. "Das ganze Match über habe ich mich wieder gut präsentiert. Und es war trotzdem ein extrem schönes Turnier. Das war eine schöne Zeit hier und ein Riesenerfolg", sagte Kohlschreiber.

Auch sein französischer Gegner Tsonga zollte ihm Respekt: "Philipp hat sehr gut gespielt, er war der bessere Spieler von der Grundlinie und sehr aggressiv." Kohlschreiber, vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als einziger Herren-Einzel-Akteur für Olympia in London nominiert, wird am Montag vom 30. auf den 22. Weltranglistenplatz klettern. Damit egalisiert der 28-Jährige sein bestes Karriere-Ranking.

Die Big Points nicht genutzt

Mayer unterlag in seinem zweiten Viertelfinale bei dem wichtigsten Rasentennisturnier der Welt dem Weltranglisten-Ersten Djokovic mit 4:6, 1:6, 4:6. Im ersten und dritten Satz hatte er seine Chancen, konnte aber die Big Points nicht machen.

Das galt vor allem für den ersten Satz: Zunächst schenkte er ein Break zum 3:2 sofort wieder her. Nach einer kurzen Regenpause hatte der Oberfranke dann bei 4:4 wieder 0:40 beim Aufschlag von Djokovic, nutzte aber alle drei Breakmöglichkeiten nicht. Mayer musste sich schließlich nach 1:45 Stunden Spielzeit geschlagen geben. "Es hätte heute auch in eine andere Richtung laufen können", sagte Djokovic.

Mayer: "Unter dem Strich ein Super-Turnier"

"Wenn du deine Chancen nicht nutzt, kannst du die Nummer eins der Welt nicht schlagen - so einfach ist das", sagte Mayer. Für den 28-Jährigen war es im zweiten Vergleich mit Djokovic die zweite Niederlage. Dennoch zog er eine positive Turnierbilanz: "Unter dem Strich ein Super-Turnier. Man hat einfach wieder die Lust darauf, gegen die Großen zu gewinnen."

Mayer und Kohlschreiber verpassten es damit, Angélique Kerber ins Halbfinale zu folgen. Zuletzt hatten 1995 zwei Deutsche im Halbfinale an der Church Road gestanden: Damals waren es die spätere Turniersiegerin Steffi Graf und der spätere Endspiel-Teilnehmer Boris Becker.

Federer wartet auf den Djoker

Djokovic trifft im Halbfinale auf den sechsmaligen Wimbledon-Champion Roger Federer aus der Schweiz, der sich im Eiltempo mit 6:1, 6:2, 6:2 gegen den Russen Michail Juschni durchsetzte. Er bekam dafür Standing Ovations von Prinz William, dessen Frau Kate sowie Steffi Graf und Andre Agassi aus der Royal Box. "Es hilft mir, wenn die Royals sich hier zeigen und auch die großen Tennis-Legenden zugucken - das ist inspirierend", sagte Federer.

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Seine Bilanz gegen Djokovic lautet 14:12. Bei den All England Championships treffen die beiden Dauer-Rivalen aber zum ersten Mal aufeinander. "Ich freue mich darauf, Roger ist ein großartiger Champion", sagte Djokovic. Kohlschreiber-Bezwinger Tsonga trifft in seinem zweiten Wimbledon-Halbfinale nach 2011 auf Andy Murray. Der britische Lokalmatador komplettierte mit einem 6:7 (5:7), 7:6 (8:6), 6:4, 7:6 (7:4)-Sieg gegen den Spanier David Ferrer das Halbfinale.

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