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Wimbledon: Williams zurück auf dem Thron

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Serena Williams zieht mit ihrer Schwester gleich

07.07.2012, 18:12 Uhr | dpa

Wimbledon: Williams zurück auf dem Thron. Grand-Slam-Titel Nummer 14: Serena Williams (Quelle: dpa)

Grand-Slam-Titel Nummer 14: Serena Williams (Quelle: dpa)

Serena Williams hat es allen noch einmal gezeigt und zum fünften Mal Wimbledon gewonnen. Die 30-jährige Amerikanerin besiegte beim berühmtesten Tennisturnier der Welt die Kerber-Bezwingerin Agnieszka Radwanska 6:1, 5:7, 6:2. Radwanska war die erste polnische Grand-Slam-Finalistin seit 1939.

Durch den Erfolg im All England Club kommt Williams nun auf 14 Grand-Slam-Turniersiege. Es war der erste seit ihrem Comeback im Sommer 2011 nach dem lebensgefährlichen Blutgerinsel in der Lunge.

Der erste Matchball sitzt

Williams war zunächst mit ihrem Powertennis übermächtig und Radwanska schien zu überwältigt von den Eindrücken ihres ersten Grand-Slam-Finals auf dem Centre Court. Zudem hatte sie nach ihrem Halbfinalsieg gegen Deutschlands Top-Ten-Spielerin Kerber wegen Atemproblemen zwei Pressekonferenzen absagen müssen - sie wirkte nicht so spritzig wie in ihren vorigen Matches. So wurde es zunächst nicht das von Williams befürchtete "sehr physische Match".

Doch nach dem ersten völlig einseitigen Satz rettete eine Regenpause die neue polnische Sportheldin. Aus dieser kam sie deutlich stärker zurück und bot Williams ein Duell auf Augenhöhe. Die Kalifornierin haderte mit dem variablen, klugen Spielstil der Krakauerin, der an die Schweizerin Martina Hingis erinnert. Schließlich bewies Williams aber Nervenstärke und konnte ihren ersten Matchball verwandeln.


In der ewigen Bestenliste auf Rang vier

Williams hatte im Turnierverlauf mit ihren 85 Assen bis zum Finale für Furore gesorgt. "Sie hat noch nie in ihrer Karriere so gut aufgeschlagen wie in diesem Turnier", sagte Tennis-Legende Martina Navratilova. In der ewigen Bestenliste belegt Serena mit 14 Grand-Slam-Titeln nun Platz vier hinter Steffi Graf (22 Titel), Chris Evert (USA/18) und Navratilova (USA/18).

Und mit fünf Erfolgen bei den All England Championships zog sie zudem mit ihrer älteren Schwester Venus gleich. Außerdem kassierte sie ein Preisgeld in Höhe von rund 1,45 Millionen Euro. In der Weltrangliste rückt Williams ab der kommenden Woche auf Rang vier vor, Radwanska klettert auf den zweiten Platz.

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