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Haas scheitert in Stuttgart an Qualifikant Cervenak

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Lokalmatador Stebe wieder im Viertelfinale - Haas raus

12.07.2012, 18:40 Uhr | dpa

Haas scheitert in Stuttgart an Qualifikant Cervenak. Cedrik-Marcel Stebe setzte sich gegen den Franzosen Jeremy Chardy durch.

Cedrik-Marcel Stebe setzte sich gegen den Franzosen Jeremy Chardy durch. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Lokalmatador Cedrik-Marcel Stebe hat wie im vergangenen Jahr das Viertelfinale des ATP-Turniers auf dem Stuttgarter Weissenhof erreicht. Nach einer kämpferisch großartigen Leistung schlug der Tennisprofi aus Vaihingen/Enz den Franzosen Jeremy Chardy 4:6, 7:6 (10:8), 6:3.

Nun trifft er auf den Brasilianer Thomaz Belluci. Dagegen haben sich mit Thomas Haas und Bernard Tomic zwei Zugpferde des Turniers bereits im Achtelfinale verabschiedet. Haas verlor gegen den slowakischen Qualifikanten Pavol Cervenak 4:6, 4:6, der in Stuttgart geborene Australier Bernard Tomic unterlag Belluci 6:7 (6:8), 3:6. Auch der Hamburer Tobias Kamke verabschiedete sich in Runde zwei: Gegen den an zwei gesetzten Argentinier Juan Monaco war er beim 2:6, 3:6 chancenlos.

"Ich habe schlecht aufgeschlagen und meinen Gegner aufgebaut", sagte Haas nach seinem Match selbstkritisch. "Es waren heute nicht meine Bedingungen, der Platz war nicht so schnell, wie ich gehofft habe. Aber das soll keine Entschuldigung sein. Cervenak hat gut gespielt."

Der Deutsche war weit von seiner Bestform entfernt. Es waren nicht nur die Aufschläge, die nicht in der gewohnten Geschwindigkeit kamen, es war vor allem die Vorhand. Der ehemaligen Nummer zwei der Welt unterliefen viele leichte Fehler, auch Netzattacken zeigten keine Wirkung. Und die hoch abspringenden Topspin-Bälle Cervenaks stellten den Mann aus Los Angeles immer wieder vor unlösbare Rätsel.

Tomic knüpfte bei seiner Niederlage gegen Belluci nahtlos an die Auftaktrunden-Pleiten der letzten Monate an. Nach knapp verlorenem ersten Satz fehlte dem Australier der unbedingte Wille, das Match noch einmal zu drehen. Keine Chance, irgendetwas zu drehen, hatte Tobias Kamke. Der Argentinier Monaco war für den Hamburger mindestens eine Nummer zu groß. Gegen die mit viel Vorwärtsdrall geschlagenen Bälle des Südamerikaners hatte Kamke schlicht keine Mittel.

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