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Kerber freut sich auf Venus Williams - "die Favoritin"

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Kerber freut sich auf Venus Williams - "die Favoritin"

29.08.2012, 12:23 Uhr | dpa

Kerber freut sich auf Venus Williams - "die Favoritin". Angelique Kerber muss in der zweiten Runde gegen Venus Williams antreten.

Angelique Kerber muss in der zweiten Runde gegen Venus Williams antreten. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Beim abendlichen Dinner im polnischen Restaurant konnte sich Angelique Kerber enlich von den vielen Fragen nach Venus Williams erholen.

Die amerikanischen Journalisten hatten Deutschlands beste Tennisspielerin zuvor charmant-dezent ausgequetscht und wollten alles zum anstehenden Zweitrunden-Duell bei den US Open in New York wissen.

"Als ich die Auslosung gesehen habe, hab ich nicht gesagt: Scheiße. Ich hab aber auch nicht gesagt: Super", erklärte die Kielerin mit polnischen Wurzeln nach dem 6:2, 6:0 gegen Anne Keothavong. Doch der geruhsame, nur 54-minütige Auftakt gegen die überforderte Britin war schon fast kein Thema mehr.

Denn das Turniertableau weist es seit Dienstagabend in gedruckter Form aus: Die Sensations-Halbfinalistin des vergangenen Jahres muss bereits in der zweiten Flushing-Meadows-Runde gegen die zweimalige US-Open-Gewinnerin und siebenfache Grand-Slam-Siegerin Venus Williams auf den Center Court - vermutlich in der sogenannten Night Session im prall gefüllten, 24 000 Fans fassenden Arthur Ashe Stadium.

"Ich werde ein bisschen nervös sein, aber das gehört dazu. Es ist natürlich keine leichte zweite Runde. Eigentlich bin ich Favoritin, aber für mich ist sie die Favoritin", sagte Kerber. Von ihrer Erfolgsstrategie will sie nicht abweichen. "Für mich ist es egal, gegen wen ich spiele. Ich werde da rausgehen und es genießen."

Irgendwelche Schwächen bei Venus Williams? "Die kann alles", sagte Kerber. Ehrfurcht vor dem allgegenwärtigen Williams-Clan um Venus und Schwester Serena? "Die sind alle beide sehr nett zu mir", antwortete Kerber - schob aber auch unmissverständlich hinterher: "Ich habe großen Respekt vor denen, aber auf dem Platz weiß ich, dass ich sie schlagen kann."

Vor einem Jahr begann bei den US Open das, was auch in diesen Tagen sogar in der internationalen Presse wieder wahlweise als Traumreise, kometenhafter Aufstieg oder wundersame Wandlung in allen Facetten beschrieben wurde. Erstmals erreichte Kerber 2011 bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere das Halbfinale - als 92. im Branchenranking. Nach New York reiste sie als Nummer sechs der Welt.

"Es ist wichtig, dass sie gut ins Turnier gestartet ist und sich Selbstvertrauen geholt hat", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner. "Das nächste Spiel wird eine besondere Nummer. Es ist die schwerste zweite Runde, die es geben konnte. Wenn Venus sehr gutes Tennis spielt, kann auch eine sehr gute Angie gegen sie verlieren. Aber ich glaube, sie ist mittlerweile konstant genug, das zu schaffen."

Immerhin hat Kerber gegen die ältere der beiden Williams-Schwestern eine positive Bilanz. Dem aus einer anderen Tennis-Zeit stammenden Erstrunden-Aus bei den Australian Open 2009 folgten in diesem Jahr Erfolge gegen Venus Williams auf Sand in Madrid und zuletzt auf dem Rasen von Wimbledon bei Olympia.

Sie weiß allerdings auch, dass das aktuelle Branchenranking, in dem Venus Williams auf Platz 46 geführt wird, nicht dem wahren Leistungsstand ihrer Kontrahentin entspricht. Nach ihrer langen Leidenszeit wegen des Sjögren-Syndroms, einer Autoimmunkrankheit, versucht Venus Williams gerade wieder, den Anschluss an die Weltspitze zu schaffen. Dort hat sich Kerber mittlerweile etabliert.

Doch im größten Tennisstadion der Welt wartet eine weitere Reifeprüfung. "Die Zuschauer werden alle gegen mich sein", sagte Kerber. "Ich weiß, dass ich sehr gut spielen muss, um gegen sie zu gewinnen." Denn Venus Williams scheint schon wieder auf dem Weg zurück zu früherem Selbstbewusstsein. Nach ihrem Auftaktsieg gegen Bethanie Mattek-Sands plauderte die 32-Jährige über ihr neues Dress, über die junge Spielerinnengeneration in den USA und natürlich über ihre Gesundheit. Nach ihrer nächsten Gegnerin fragte kein Mensch.

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