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Olympia-Absage: Kohlschreiber räumt Fehler ein

30.08.2012, 09:22 Uhr | dpa

Olympia-Absage: Kohlschreiber räumt Fehler ein. Philipp Kohlschreiber räumt ein sich schlecht ausgedrückt zu haben.

Philipp Kohlschreiber räumt ein sich schlecht ausgedrückt zu haben. (Quelle: dpa)

New York (dpa) - Philipp Kohlschreiber hat nach seiner umstrittenen kurzfristigen Olympia-Absage Fehler eingeräumt, im jüngsten Davis-Cup-Zoff aber sein Verhalten verteidigt.

"Hätte ich mich gegen Tommy stellen sollen?", fragte der aktuell beste deutsche Tennisprofi am Mittwoch nach seinem Erstrunden-Sieg bei den US Open gegen den Franzosen Michael Llodra.

Nach der Pleite gegen Argentinien im Februar hatte Tommy Haas den krank fehlenden Kohlschreiber öffentlich angegriffen und ihm vorgeworfen, dass dieser nicht vorbeigekommen sei und keinen Kontakt zum Team gehabt habe. Dieser Darstellung widersprach Kohlschreiber nun - mehr als ein halbes Jahr nach den atmosphärischen Störungen von Bamberg. "Ich habe mich gemeldet und der Mannschaft viel Glück gewünscht", sagte Kohlschreiber. Genau das hatte Teamchef Kühnen noch nach dem 1:4 gegen die Südamerikaner bestritten.

Die vermeintlich lächerliche Anekdote sechs Monate nach dem Vorfall verdeutlicht, wie es um die Stimmung in der Tennis-Nationalmannschaft bestellt sein muss. "Wir sind kein Team, das durch Freundschaft glänzt", so Kohlschreiber. Vor allem zwischen ihm und Haas passt es überhaupt nicht. "Wir gehen uns aus dem Weg, sagen Hallo, aber jeder macht sein Ding. Dass wir in New York nicht zusammen Steak essen gehen, ist klar", sagte er, betonte aber auch: "Ich finde das gar nicht schlimm, da muss man Profi genug sein."

Unmittelbar nach den US Open folgt allerdings vom 14. bis 16. September in Hamburg das Abstiegsduell gegen Australien, und nach dem Olympia-Hickhack und den schwammigen Haas-Aussagen steht Kühnen vor keiner leichten Nominierungsaufgabe. "Ich weiß es wirklich noch nicht, die Entscheidung fällt mir schwer", sagte Haas nach seinem bitteren Erstrunden-Aus bei dem Grand-Slam-Turnier zu einer Davis-Cup-Teilnahme. "Eigentlich brauche ich eine Pause, ich werde in letzter Minute entscheiden."

Kohlschreiber, Florian Mayer & Co. wiederum hatten den Bundestrainer beim World Team Cup in Düsseldorf im Mai ausgebootet - und auch wegen der Olympia-Absagen hatte es Spannungen zwischen den Profis und dem Teamchef gegeben. Hinter Mayer steht zudem ein Fragezeichen, weil die nominelle deutsche Nummer drei wiederholt über Schwindelgefühle klagte und einen Check beim Arzt ankündigte.

Mit Kühnen habe er am Sonntag ein Krisengespräch geführt, berichtete Kohlschreiber. "Ein bisschen zu laut" sei er dabei geworden, räumte er offen ein. "Ich habe mir Luft verschafft. Für mich war das jetzt ein Schlussstrich", sagte er. Am kommenden Dienstag will Kühnen in Hamburg sein Aufgebot bekanntgeben.

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