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Angelique Kerber zieht nach hartem Kampf den Kürzeren gegen Asarenka

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Kerber verlangt Asarenka alles ab

24.10.2012, 21:47 Uhr | dpa, sid

Angelique Kerber zieht nach hartem Kampf den Kürzeren gegen Asarenka. Angelique Kerber ist derzeit die Nummer fünf der Welt. (Quelle: dpa)

Angelique Kerber ist derzeit die Nummer fünf der Welt. (Quelle: dpa)

Toller Kampf wird nicht belohnt. Trotz einer fulminanten Leistung steht Angelique Kerber bei der Tennis-WM in Istanbul vor dem Aus. Die deutsche Nummer eins verlor vor rund 9000 Zuschauern im Sinan Erdem Dome gegen die Weltranglisten-Erste Victoria Asarenka aus Weißrussland mit 7:6 (13:11), 6:7 (2:7), 4:6.

Dank einer beeindruckenden Vorstellung eroberte Kerber aber die Herzen der Zuschauer. Im zweiten Durchgang konnte die 24-Jährige beim Stand von 5:4 zwei aufeinanderfolgende Matchbälle nicht nutzen. Kerber kann den Einzug in die Vorschlussrunde nun nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Selbst ein Sieg gegen die Chinesin Li Na könnte für die Weltranglisten-Fünfte zu wenig sein.

Längster Tie Break der WM-Geschichte

Im Tiebreak des ersten Satzes behielt Kerber kühlen Kopf, wehrte fünf Satzbälle ab und riss die Zuschauer mit spektakulären Punktgewinnen zu wahren Jubelstürmen hin. Nach 61 Minuten holte sich die deutsche Nummer eins den Durchgang und streckte erleichtert die Faust nach oben. Noch nie hatte es in der WM-Geschichte einen längeren Tiebreak gegeben.

Einen Tag nach der Zweisatz-Niederlage gegen Serena Williams aus den USA wirkte die leicht erkältete Kerber diesmal zu Beginn hochkonzentriert. Sie konnte das hohe Tempo von Asarenka mitgehen. Besonders mit ihrer Longline-Vorhand entnervte Kerber die Australian-Open-Siegerin immer wieder.

Stosur rückt für Kvitova nach

Asarenka feuerte im zweiten Satz wütend ihren Schläger auf den Boden. Doch Kerber versagten beim Stand von 5:4 und 40:15 die Nerven - danach zeigte die Favoritin Asarenka ihre ganze Klasse. Sie verwandelte nach 3:06 Stunden ihren ersten Matchball. Damit verpasste Kerber die Revanche für die Viertelfinalniederlage gegen die Weißrussin bei den Olympischen Spielen vor knapp drei Monaten.

Unabhängig vom Abschneiden verbucht Kerber die WM-Teilmnahme als großen Erfolg. "Dieses Turnier wird mich auf ein neues und höheres Level bringen. Das ist wichtig für 2013", sagte sie. Kerber hat sich binnen zwölf Monaten im Ranking von Rang 32 auf Platz fünf gespielt.

Serena Williams hatte zuvor durch ein 7:6 (7:2), 6:3 gegen Li Na einen großen Schritt Richtung Halbfinale gemacht. Sie hatte das Masters 2001 und 2009 gewonnen und greift nach ihrer dritten WM-Krone. Für Petra Kvitova platzte der Traum von der Titelverteidigung am Bosporus dagegen frühzeitig. Die Weltranglistensechste aus Tschechien musste am Tag nach ihrer Auftaktniederlage das Turnier wegen einer Viruserkrankung abbrechen. Für Kvitova rückt Ersatzspielerin Samantha Stosur aus Australien nach.

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