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Australian Open 2013: Sabine Lisicki verpasst Sieg gegen Wozniacki

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Lisicki verpasst Sieg gegen Wozniacki

15.01.2013, 08:46 Uhr | t-online.de, dpa

Australian Open 2013: Sabine Lisicki verpasst Sieg gegen Wozniacki. Sabine Lisicki (Quelle: dpa)

Sabine Lisicki hat bei den Australian Open gleich mehrere Chancen verspielt. (Quelle: dpa)

Enttäuschung für das deutsche Team bei den Australian Open: Für Sabine Lisicki kam das Aus bereits in der ersten Runde. Die Fed-Cup-Spielerin unterlag Caroline Wozniacki mit 6:2, 3:6, 3:6 und schied damit als zweite deutsche Tennis-Dame nach Mona Barthel aus. Besser machte es die 18-Jährige Annika Beck, die die an Nummer 28 gesetzte Jaroslawa Schwedowa mit 6:2, 6:7 (7:9), 6:3 bezwang und damit zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier in der zweiten Runde steht.

Auch drei deutsche Männer sind eine Runde weiter. Philipp Kohlschreiber setzte sich gegen Steve Darcis klar mit 6:2, 6:3, 6:4 durch und bestätigte damit seine gute Frühform in diesem Jahr. Deutlich mehr Aufwand musste Florian Mayer betreiben, um den Wildcard-Inhaber Rhyne Williams in fünf Sätzen mit 2:6, 3:6, 6:2, 7:6 (14:12), 6:1 niederzuringen. Benjamin Becker bezwang Aljaz Bedene mit 4:6, 6:3, 7:5, 7:6 (7:1) und trifft nun auf den an Nummer sechs gesetzten Juan Martin del Potro.

Lisicki: "Ich hatte meine Chancen"

"Natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass es nicht gereicht hat", sagte Lisicki nach ihrer Niederlage gegen die ehemalige Nummer eins der Welt. "Für eine erste Runde war es ein sehr schweres Los, aber ich hatte trotzdem meine Chancen", sagte die Fed-Cup-Spielerin nach dem Aus in 1:46 Stunden.

In der Tat war die Niederlage der 23-Jährigen völlig unnötig. Lisicki erwischte einen guten Start und entschied den ersten Satz nach gerade einmal 32 Minuten mit dem zweiten Satzball für sich. Doch danach verlor die Nummer 36 der Welt völlig den Faden. Nach verlorenem zweiten Abschnitt führte Lisicki im entscheidenden Durchgang zwar noch einmal schnell mit 3:0. Wie aus dem Nichts kippte die Partie dann aber doch noch zugunsten von Wozniacki. "Es waren ein paar knappe Bälle dabei und dann war das Selbstvertrauen plötzlich wieder weg", sagte Lisicki.

Eine starke Leistung bot dagegen Beck. Die deutsche Nachwuchshoffnung zeigte gegen Schwedowa eine tolle Moral und feierte bei ihrem erst zweiten Start bei einem Grand-Slam-Turnier ihren ersten Sieg. "Das hat sie toll gemacht", lobte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner.

Kohlschreiber weiter in guter Verfassung

Kohlschreiber knüpfte nahtlos an seine bislang starken Leistungen in diesem Jahr an. Der Finalist von Auckland ließ dem Belgier Darcis in drei Sätzen keine Chance und geht auch in der zweiten Runde gegen den israelischen Qualifikanten Amir Weintraub als großer Favorit ins Rennen.

Mayer stand gegen den unbekannten Amerikaner Williams dagegen vor dem Aus. "So schlecht habe ich glaube ich noch nie in meinem Leben gespielt", sagte der Franke zu seiner Leistung in den ersten beiden Sätzen. Doch dann biss sich der 29-Jährige in die Partie, wehrte im Tie Break des vierten Satzes zwei Matchbälle ab und schaffte doch noch den Sprung in die zweite Runde. "Am Ende zählt nur das Weiterkommen und dass ich die Partie noch gedreht habe", sagte Mayer, der nun auf den Qualifikanten Ricardas Berankis trifft.

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