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Die Australian Open sind für Haas und Lisicki beendet

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Haas' Einsatz bei den Australian Open wird nicht belohnt

15.01.2013, 12:29 Uhr | t-online.de, dpa

Die Australian Open sind für Haas und Lisicki beendet. Grund zum Hadern: Für Tommy Haas sind die Australian Open nach 3:42 Stunden Spielzeit beendet. (Quelle: dpa)

Grund zum Hadern: Für Tommy Haas sind die Australian Open nach 3:42 Stunden Spielzeit beendet. (Quelle: dpa)

Fast vier Stunden mühte sich Tommy Haas. Doch für den deutschen Tennis-Routinier sind die Australian Open in Melbourne bereits nach dem ersten Match beendet. Der 34-Jährige unterlag in der ersten Runde des Grand-Slam-Turniers nach einem echten Krimi mit 6:7 (3:7), 6:4, 3:6, 6:4 und 6:8 gegen den Finnen Jarkko Nieminen - obwohl der gebürtige Hamburger beim Stand von 6:5 im entscheidenden Satz sogar Machtball hatte.

Nach insgesamt 3:42 Stunden Spielzeit hatte Nieminen das bessere Ende für sich. Mit einem Ass beendete der aufschlagstarke Finne die Partie und schaltete den an Nummer 19 gesetzten Deutschen beim ersten Saisonhöhepunkt aus. "Jetzt geht es direkt zurück in die USA", sagte der 34-Jährige und fügt an: "Es wird ein paar Tage dauern, bis man sich wieder normal fühlt."

Herren-Quartett in zweiter Runde

Eine Enttäuschung musste auch Sabine Lisicki verkraften: Sie scheiterte durch das 6:2, 3:6, 3:6 gegen die Dänin Caroline Wozniacki und schied damit als zweite deutsche Dame nach Mona Barthel in Melbourne frühzeitig aus. Besser machte es die 18-Jährige Annika Beck, die die an Nummer 28 gesetzte Jaroslawa Schwedowa mit 6:2, 6:7 (7:9), 6:3 bezwang und damit zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier in der zweiten Runde steht.

Auch drei deutsche Männer sind eine Runde weiter. Philipp Kohlschreiber setzte sich gegen Steve Darcis klar mit 6:2, 6:3, 6:4 durch und bestätigte damit seine gute Frühform in diesem Jahr. Deutlich mehr Aufwand musste Florian Mayer betreiben, um den Wildcard-Inhaber Rhyne Williams in fünf Sätzen mit 2:6, 3:6, 6:2, 7:6 (14:12), 6:1 niederzuringen. Benjamin Becker bezwang Aljaz Bedene mit 4:6, 6:3, 7:5, 7:6 (7:1) und trifft nun auf den an Nummer sechs gesetzten Juan Martin del Potro. Später zog auch Daniel Brands nach.

Lisicki: "Ich hatte meine Chancen"

"Natürlich bin ich sehr enttäuscht, dass es nicht gereicht hat", sagte Lisicki nach ihrer Niederlage gegen die ehemalige Nummer eins der Welt. "Für eine erste Runde war es ein sehr schweres Los, aber ich hatte trotzdem meine Chancen", sagte die Fed-Cup-Spielerin nach dem Aus in 1:46 Stunden.

In der Tat war die Niederlage der 23-Jährigen völlig unnötig. Lisicki erwischte einen guten Start und entschied den ersten Satz nach gerade einmal 32 Minuten mit dem zweiten Satzball für sich. Doch danach verlor die Nummer 36 der Welt völlig den Faden. Nach verlorenem zweiten Abschnitt führte Lisicki im entscheidenden Durchgang zwar noch einmal schnell mit 3:0. Wie aus dem Nichts kippte die Partie dann aber doch noch zugunsten von Wozniacki. "Es waren ein paar knappe Bälle dabei und dann war das Selbstvertrauen plötzlich wieder weg", sagte Lisicki.

Eine starke Leistung bot dagegen Beck. Die deutsche Nachwuchshoffnung zeigte gegen Schwedowa eine tolle Moral und feierte bei ihrem erst zweiten Start bei einem Grand-Slam-Turnier ihren ersten Sieg. "Das hat sie toll gemacht", lobte Fed-Cup-Teamchefin Barbara Rittner.

Kohlschreiber weiter in guter Verfassung

Kohlschreiber knüpfte nahtlos an seine bislang starken Leistungen in diesem Jahr an. Der Finalist von Auckland ließ dem Belgier Darcis in drei Sätzen keine Chance und geht auch in der zweiten Runde gegen den israelischen Qualifikanten Amir Weintraub als großer Favorit ins Rennen.

Mayer stand gegen den unbekannten Amerikaner Williams dagegen vor dem Aus. "So schlecht habe ich glaube ich noch nie in meinem Leben gespielt", sagte der Franke zu seiner Leistung in den ersten beiden Sätzen. Doch dann biss sich der 29-Jährige in die Partie, wehrte im Tie Break des vierten Satzes zwei Matchbälle ab und schaffte doch noch den Sprung in die zweite Runde. "Am Ende zählt nur das Weiterkommen und dass ich die Partie noch gedreht habe", sagte Mayer, der nun auf den Qualifikanten Ricardas Berankis trifft.

Daniel Brands besiegte unterdessen den an Nummer 27 gesetzten Slowaken Martin Klizan mit 6:3, 3:6, 6:3, 6:4. Der deutsche Qualifikant benötigte 1:49 Minuten für seinen überraschenden Erfolg. Der 25-Jährige trifft nun auf die australische Sieg-Hoffnung Bernard Tomic.

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