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Australian Open 2013: Für Scharapowa ist Schluss im Halbfinale

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Für Scharapowa ist im Halbfinale Schluss

24.01.2013, 15:36 Uhr | t-online.de, dpa

Australian Open 2013: Für Scharapowa ist Schluss im Halbfinale. Für Maria Scharapowa hat es nicht ganz gereicht. (Quelle: imago/Panoramic)

Für Maria Scharapowa hat es nicht ganz gereicht. (Quelle: Panoramic/imago)

Titelverteidigerin Victoria Asarenka und Li Na aus China stehen im Finale der Australian Open, Maria Scharapowa muss dagegen die Heimreise antreten. Die weißrussische Weltranglisten-Erste Asarenka gewann in Melbourne gegen die Überraschungs-Halbfinalistin Sloane Stephens aus den USA mit 6:1, 6:4, sorgte aber mit einer umstrittenen Auszeit für großen Ärger.

Li Na hatte beim 6:2, 6:2 gegen die Weltranglisten-Zweite Scharapowa aus Russland ebenfalls keine Mühe. Das russische Glamour-Girl musste dagegen frustriert abreisen.

Scharapowa ist enttäuscht

Die Chinesin erteilte Scharapowa eine Lehrstunde. Während Li nahezu fehlerfrei agierte, konnte die Russin nicht an ihre zuvor starken Leistungen anknüpfen. "Natürlich hätte ich gehofft, dass ich besser spiele", sagte die Vorjahresfinalistin nach der deutlichen Niederlage frustriert.

Im gesamten Turnierverlauf hatte die Nummer zwei der Welt zuvor lediglich neun Spiele abgegeben. Doch gegen Li Na war Scharapowa von Beginn an chancenlos. "Ich weiß auch nicht, was heute los war. Es hat einfach alles gepasst", sagte die Chinesin.

Stephens kämpft vergebens

Einen Tag nach ihrem Coup im amerikanischen Generationen-Duell gegen Serena Williams verpasste die erst 19 Jahre alte Stephens dagegen eine weitere Überraschung gegen Asarenka. Im ersten Satz konnte sie lediglich einmal ihren Aufschlag durchbringen, auch im zweiten Abschnitt kassierte sie sofort ein Break. Doch dann kämpfte sich Stephens noch einmal in die Partie. Beim Stand von 3:5 wehrte sie fünf Matchbälle ab, zudem wirkte Asarenka auf einmal angeschlagen. Doch dann kam das, was im Nachhinein für Ärger sorgen sollte. Die Weißrussin verließ für fast zehn Minuten den Platz, um sich behandeln zu lassen.

Als Asarenka zurückkehrte, nahm sie der Amerikanerin den Aufschlag ab und nutzte ihren sechsten Matchball zum Sieg. "Ich habe es beim Stand von 5:3 einfach mit den Nerven zu tun bekommen", sagte Asarenka im Interview auf dem Platz zu ihrer kurzzeitigen Schwächephase. Sie habe nicht mehr atmen können. Ein Raunen ging durch das Publikum - denn das ist kein Grund für eine medizinische Behandlungspause.

"Ich wurde panisch"

Eine solche Vortäuschung falscher Tatsachen für eine "taktische Auszeit" wäre ein Grund für eine Disqualifikation gewesen. Daher schob Asarenka auf der Pressekonferenz hinterher nach: "Ich hatte Probleme mit dem Rücken und einer Rippe. Das hat die Atmung blockiert. Ich hatte so etwas noch nie, deswegen wurde ich panisch." Eine Entschuldigung für Stephens gab es nicht. "Ich kann nichts dafür, wenn ich so lange in der Kabine behandelt werde", meinte Asarenka nur.

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