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Australian Open: Djokovic im Eiltempo ins Melbourne-Finale

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Djokovic im Eiltempo ins Melbourne-Finale

24.01.2013, 11:59 Uhr | dpa

Australian Open: Djokovic im Eiltempo ins Melbourne-Finale. Novak Djokovic befindet sich bei den Australian Open auf dem besten Weg zur Titelverteidigung. (Quelle: imago/PanoramIC)

Novak Djokovic befindet sich bei den Australian Open auf dem besten Weg zur Titelverteidigung. (Quelle: imago/PanoramIC)

Novak Djokovic hatte es eilig. Auf dem Weg zur Titelverteidigung wollte der Weltranglisten-Erste dieses Mal keine Zeit verlieren. Im Schnelldurchgang fertigte der Serbe im Halbfinale der Australian Open den Spanier David Ferrer mit 6:2, 6:2, 6:1 ab und greift in Melbourne nach seinem sechsten Grand-Slam-Titel. "Ich glaube nicht, dass ich viel besser spielen kann", sagte Djokovic nach seiner Tennis-Gala. "Ich habe mich von Anfang an gut und voller Selbstvertrauen gefühlt. Aber dass ich zu so einer Leistung imstande bin, hat mich auch überrascht."

Es scheint so, als habe der 25-Jährige seinen Fünf-Stunden-Krimi gegen Stanislas Wawrinka im Achtelfinale als Weckruf benötigt.

"Djoker" nach Weckruf in bestechender Form

Seit der Topfavorit gegen den Schweizer kurz vor dem Aus stand, dreht er beim ersten Grand-Slam-Turnier der Saison richtig auf. Schon gegen den Weltranglisten-Fünften Tomas Berdych aus Tschechien hatte Djokovic im Viertelfinale einen deutlichen Aufwärtstrend gezeigt. Gegen Ferrer legte er Traum-Tennis nach und scheint seine Topform erreicht zu haben.

Von Anfang an ließ Djokovic dem spanischen Dauerläufer nicht den Hauch einer Chance. Ferrer, ab kommender Woche vor dem verletzten Rafael Nadal die Nummer vier der Welt, hatte dem druckvollen Spiel des Serben zu keiner Zeit etwas entgegenzusetzen. Was der Iberer auch versuchte, Djokovic hatte die bessere Antwort parat. Nach gerade einmal 1:29 Stunden verwandelte der Branchenprimus seinen ersten Matchball.

Unterschiedliche Vorzeichen im zweiten Halbfinale

Das zweite Halbfinale zwischen Federer und Murray verspricht mehr Spannung. Beide scheinen Down Under bislang zwei verschiedene Turniere gespielt zu haben. US-Open-Champion Murray musste ausschließlich am Tag ran, während Federer gleich viermal in der populären Night Session auf den Court durfte.

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