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Davis Cup: Deutschland droht weiteres Jahr im Abstiegskampf

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Unglückliche Rückkehr: Verletzter Kohlschreiber muss aufgeben

01.02.2013, 22:50 Uhr | dpa

Davis Cup: Deutschland droht weiteres Jahr im Abstiegskampf. Philipp Kohlschreiber muss sein Davis-Cup-Match wegen Schmerzen beenden. (Quelle: imago/Paul Zimmer)

Philipp Kohlschreiber muss sein Davis-Cup-Match wegen Schmerzen beenden. (Quelle: imago/Paul Zimmer)

Die Hoffnungen des deutschen Davis-Cup-Teams sind schon nach dem ersten Tag in Argentiniens Hitze fast verglüht: Erst verletzte sich Philipp Kohlschreiber und konnte nicht mehr gehen, dann verlor Florian Mayer. Beim Stand von 0:2 gibt es beim Einstand des neuen Teamchefs Carsten Arriens kaum noch Hoffnung auf eine Überraschung.

Schon nach dem Doppel in Buenos Aires könnte auch das vierte Auswärtsspiel in Argentinien verloren sein und der Gang in die Abstiegsrunde feststehen. Nachdem Kohlschreiber im fünften Satz gegen Carlos Berlocq wegen einer Oberschenkelblessur aufgeben musste, verlor Mayer 7:6 (7:4), 3:6, 3:6, 4:6 gegen Juan Monaco.

Physiotherapeut trägt verletzten Kohlschreiber huckepack

Dass Kohlschreiber noch einmal eingreifen kann, erscheint nach dem ersten Tag äußerst fraglich. Der deutsche Physiotherapeut trug den verletzten Davis-Cup-Rückkehrer huckepack. "Wie es jetzt ausschaut, kann ich keinen Schritt machen", räumte der tief enttäuschte Kohlschreiber ein, auch wenn er noch nicht endgültig absagen wollte.

Der Bayer musste gegen Berlocq beim Stand von 6:3, 5:7, 6:2, 4:6, 5:4 nach 4:06 Stunden Spielzeit passen. Grund könnte ein Faserriss im hinteren Muskel des linken Oberschenkels sein. "Man kann noch nicht viel sagen, aber ich kann mein Bein kaum bewegen. So was wünscht man keinem, das will keiner haben. So ist es unfassbar bitter für mich und das ganze Team", klagte Kohlschreiber. An die Mannschaft appellierte er: "Es soll sich keiner runterziehen, wir haben drei Topspieler im Team."

Das Malheur passierte ihm bei einer 4:3-Führung im fünften Satz. Zuvor hatte er zwar einen der zahlreichen Stoppbälle von Berlocq erlaufen, die Kugel aber unbedrängt ins Aus geschoben und die Chance auf drei Breakbälle leichtfertig vergeben. Danach ließ sich Kohlschreiber unter den besorgten Blicken von Arriens behandeln.

Berlocq zerreißt sein Trikot

Nach kurzer Pause versuchte er es trotzdem wieder und besaß sogar noch drei Breakchancen. Doch Kohlschreiber konnte sich nicht mehr richtig bewegen und schlug nach dem Ausgleich zum 4:4 aus dem Stand auf. Er ging mit eigenem Service und riskanten Schlägen sogar 5:4 in Führung - es wurden Erinnerungen an den legendären Erfolg des müden Michael Chang bei den French Open 1989 über Ivan Lendl wach. Diesmal gab es kein Happy End: Beim 40:0 für Berlocq im folgenden Aufschlagspiel des Argentiniers ging Kohlschreiber deprimiert zum Gratulieren ans Netz. Zwei Tage vor seinem 30. Geburtstag zerriss Berlocq nach dem zweiten Sieg über Kohlschreiber im fünften Vergleich vor Freude sein Trikot.

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