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Andrea Petkovic dachte an Abschied vom Profi-Tennis

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Petkovic: "Ich hatte Gedanken wie: Bringt das noch was?"

08.02.2013, 14:33 Uhr | sid

Andrea Petkovic dachte an Abschied vom Profi-Tennis. Fernziel Olympische Spiele: Andrea Petkovic will 2016 in Rio de Janeiro dabei sein. (Quelle: imago/Action Plus)

Fernziel Olympische Spiele: Andrea Petkovic will 2016 in Rio de Janeiro dabei sein. (Quelle: Action Plus/imago)

Andrea Petkovic hat während ihrer Verletzungspausen die Fortsetzung ihrer Karriere ernsthaft in Frage gestellt. "Ich hatte immer wieder Gedanken wie: Bringt das noch was, du kannst so viele andere Sachen machen. Wirst du wieder so gut wie vorher? Das waren alles Gedanken, die dazu geführt haben, dass ich überlegt habe, vielleicht lass' ich es einfach", sagte die 25-Jährige. Petkovic war im vergangenen Jahr wegen einer Rückenverletzung und einem Bänderriss im Sprunggelenk mehr als sieben Monate ausgefallen.

Letztlich aber hatte die einstige Top-Ten-Spielerin das Gefühl, dass das Kapitel Tennis für sie noch nicht abgeschlossen ist. Nicht zuletzt deshalb, weil sich Fern-Studentin Petkovic bei der Suche nach einer Job-Alternative zu nichts wirklich durchringen konnte. "Das war dann ein Zeichen, dass die Tennisgeschichte noch nicht durch ist", meinte "Petko", die sich 2016 den Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro erfüllen will: "Das wäre echt cool."

"Sehe ich einen Ball, will ich hinterherrennen"

Petkovic macht keinen Hehl daraus, dass ihr die Reha-Phasen vor allen Dingen auch mental alles abverlangt haben. "Ich bin ja wie ein kleiner Hund: Sehe ich einen Ball, will ich hinterherrennen. Das ging in der Zeit nicht. Das war auch das erste Mal in meinem bisherigen Leben, dass ich morgens nicht wirklich Lust hatte, den Tag zu starten", berichtete Petkovic.

Durch den Sportentzug fühlte sie sich schlecht, nervte ihre Mitmenschen. Als Petkovic dann wieder schwitzen durfte, "ging es mir gleich wieder super". Trotz allem spricht sie vom "persönlich wohl wichtigsten Jahr meines Lebens", wenn sie auf die Seuchensaison 2012 zurückblickt. "Ich habe mich menschlich in Lichtgeschwindigkeit nach vorne entwickelt." Sie ist wieder näher an Freunde und Familie herangerückt, gibt sich nicht mehr beratungsresistent.

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So hart ist das Training von Andrea Petkovic & Co.

Das Sportkolleg war einen Tag mit den Profis unterwegs. Video

Petkovic muss in die Qualifikation

Am Dienstag wird Petkovic, die sich Anfang Januar einer Meniskus-Operation unterziehen musste, zu einem Trainingslager nach San Diego aufbrechen. Anfang März will sie in Indian Wells ihr Comeback feiern. Beim Hartplatzturnier in der kalifornischen Wüste muss die Weltranglisten-176. allerdings in die Qualifikation. "Das wird eine neue Situation", sagte Petkovic.

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