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Tennis: Social-Media-Terror treibt Rebecca Marino zum Rücktritt

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Wegen Internet-Terror: Rebecca Marino beendet ihre Karriere

27.02.2013, 10:21 Uhr | t-online.de

Tennis: Social-Media-Terror treibt Rebecca Marino zum Rücktritt. Kann nicht mehr: Rebecca Marino ist zermürbt vom Social-Media-Terror.  (Quelle: imago/IconSMI)

Kann nicht mehr: Rebecca Marino ist zermürbt vom Social-Media-Terror. (Quelle: imago/IconSMI)

Rebecca Marino ist es zu viel geworden. Dem Terror, den sich die Tennis-Spielerin via Twitter und Facebook ausgesetzt sah, kann sie nicht mehr ertragen. "Ich habe mich entschieden, meine Karriere zu beenden. Das ist keine leichte Entscheidung gewesen. Aber es gibt Faktoren, die mich dazu gezwungen haben", sagt die 22-Jährige. Zermürbt von Drohungen und Anfeindungen über die Social-Media-Plattformen zog sie nun einen Schlussstrich.

Bis auf Position 38 in der Weltrangliste hatte es die Kanadierin Mitte 2011 geschafft. Ihr Aufstieg ließ sie auch für die Fans interessant werden, die in der Folge auch Geld auf sie setzten - und dieses in der Regel verloren. Grund genug für die Sportwetter, die Tennisspielern massiv verbal zu attackieren.

"Schmor in der Hölle"

"Es gab Dinge, die über mich geschrieben wurden, die mich wirklich getroffen haben", sagt Marino, die über Jahre an Depressionen litt. Diese seien durch die Angriffe im Internet noch verstärkt worden. "Schmor in der Hölle" oder "Stirb doch" - von solchen Aussagen berichtete sie. "Ich wünschte, ich hätte mich nie bei sozialen Netzwerken angemeldet", erklärt die 22-Jährige.

Marino hatte im vergangenen Jahr eine siebenmonatige Pause eingelegt und war im Herbst auf die Tour zurückgekehrt. In diesem Jahr spielte sie unter anderem bei den Australian Open, schied aber in der ersten Runde aus. Nun folgte das Aus ihrer Laufbahn.

Die Probleme kommen zurück

"Ich trete zurück, weil ich meine Freude und andere Teile meines Lebens nicht für den Tennissport opfern will", erklärt die Kanadierin. Und sie fügt an: "Einige denken, ich bin zu sensibel. Da widerspreche ich. Ich bin einfach nur menschlich." Dabei hatte sie die Freude am Tennis wieder zurück gewonnen. Doch einmal mehr kam bei Marino auch der Druck zurück, der ihre Bekanntheit mit sich brachte. Und damit auch die Probleme.

Mit ihrer Entscheidung, zurückzutreten, wolle sie auch wachrütteln. "Ich erzähle das alles, weil ich den Schmerz, der durch die Depression und die mentale Schwäche in der Öffentlichkeit sowie im Profisport entstanden ist, loswerden will. Wenn ich mit meiner Geschichte die Aussichten oder das Leben einer Person ändern kann, habe ich mein Ziel erreicht", erklärt die Tennis-Spielerin.

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